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Microsoft will sich zukünftig offenbar etwas neu orientieren, da der PC laut Vizepräsident Elop zunehmend irrelevant wird – Zitat: „Eine zunehmende Mehrheit besitzt keinen PC und wird auch niemals einen PC besitzen. Sie waren nie Windows oder Office ausgesetzt und werden das vermutlich auch nie sein.“ Die „nächste Milliarde Menschen“ werde vermutlich eher mit Skype oder Bing in Berührung kommen als mit Office oder einem PC.
Auch der neue CEO Satya Nadella schlägt in dieselbe Kerbe: „Grundlegend haben wir am PC-Markt teilgenommen. Jetzt sind wir in einem viel größeren Markt.

Tablets und Smartphones
Der neue Trend ist wie zu erwarten die mobile Sparte mit Tablets und Smartphones. Wahrscheinlich werden Tablets von den Meisten als PC-Ersatz verwendet, da hier die Einsatzgebiete immer weiter steigen und auch die Leistung jener eines Rechners kaum nachsteht. Apple, Samsung und Google haben sich in diesem Bereich sehr gut positioniert und man wird sich an diesen Konkurrenten messen müssen.

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13 comments

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass der PC irrelevant wird - schon gar nicht im industriellen Bereich, aber auch nicht im Privatsektor. Die Möglichkeiten eines Tablets (z.B. was Ausstattung / Erweiterungen betrifft) sind nun mal limitiert. Ich (Lehrerin) nutze zum unterwegs arbeiten ein Tablet, Blutooth-Tastatur und die Textverarbeitung TextMaker Mobile und die Tabellenkalkulation PlanMaker Mobile. Dies sind die einzigen Apps (habe viele dieser Art getestet), die verlustfreie Kompatibilität zu Word und Excel bieten und funktionell einer PC Version halbwegs ebenbürtig sind (andere wie Polaris, Kingsoft, OfficeSuite Pro, Documents To Go, GoogleDocs oder Office Mobile haben ja alle nur rudimentäre Funktionalitäten). Halbwegs sagte ich. Zum unterwegs auf einem Tablet arbeiten ist diese Ausstattung wunderbar, wenn ich "richtig" arbeiten muss habe ich am PC mit Maus, Rechenpower, großem Monitor, großer Komforttastatur und dicker Festplatte sowie der softwaretechnischen "Vollausstattung" eben doch noch ein deutliches Plus an Optionen und Komfort. Und das wird auch so bleiben. Tablets sind eine wunderbare Ergänzung, aber kein Ersatz für den PC, auch wenn sich beides immer weiter annähern mag.
  • Denke Microsoft liegt mit dieser Aussage schon richtig. Computer entwickeln sich in sich wiederholenden Zyklen. Zuerst wird die lokale Hardware gestärkt, dann wieder der zentrale Ansatz verfolgt. Manch einer kennt noch das Mainframe und später das NC (Network Computing) Konzept, dazwischen und danach kamen die Heim-PCs mit immer stärkeren Specs. Nun sind wir wieder in einer Phase der Dezentralisierung, auch bekannt als Cloud. Software, Speicher, Security, usw. "as a Service" scheint ein vielversprechendes und vor allem kontinuierlich lukratives Konzept zu sein. Wozu noch eine starke Hardware wenn die Berechnungen doch woanders durchgeführt werden? Die xBox One experimentiert sogar schon im Grafikbereich damit (Berechnen von Hintergründen, folgen soll das Streamen von ganzen Spielen, usw.) Also lokale Hardware scheint damit kein limitierender Faktor zu sein. Auch Software kann immer mehr zentral gehalten und verwaltet werden, Microsoft zeigt es mit Azure und im Besonderen mit Visual Studio Online. Was gebraucht wird, ist eine Möglichkeit auf diese Services (oder auch virtuelle Maschinen) sinnvoll zuzugreifen. Das ist wiederum keine (über)große Herausforderung. Bleiben Eingabe und Ausgabe - und auch hier gibt es bereits entsprechende Technologien. Bluetooth Tastaturen und Mäuse zum Beispiel und Airplay und Dlna. Ich denke also, dass wir in Zukunft unsere Mobilgeräte für alles nutzen werden, wobei es auf deren Leistungsfähigkeit gar nicht mehr ankommen wird. Serious Work? Mobiltelefon mit Tastatur und Maus gekoppelt und der 4k TV als Monitor. Office, Lotus Notes, AutoCAD oder Photoshop as a Service gestartet und los gehts. Home User? Tablet mit physikalischer oder Onscreen Tastatur, der Bildschirm des Tabs reicht meist aus (ansonsten TV an). Spiele? Ebenso (siehe xBox One) Ja, noch sind wir nicht da, aber es scheint alles in diese Richtung zu gehen. Bin ich damit glücklich? Nur bedingt. Aber ich auf der anderen Seite lebe mein Leben auch nicht online via Facebook und Google+ und versuche mich auch sonst in Datensparsamkeit. Auch kaufe ich lieber einmal als kontinuierlich Miete zu bezahlen und zahle auch lieber für Apps als Werbung geschaltet zu bekommen. Die Probleme hinsichtlich Datenschutz (vor allem auch Firmendaten) bleiben und ich bin gespannt wie und ob man das in den Griff bekommen kann. Andererseits... Vielleicht muss man das gar nicht. Wenn man sich allein die Zahlen zu Office365 Aktivierungen des letzten Monats ansieht, so scheint es als ob die Hemmschwelle hinsichtlich der Weitergabe von Daten weiter gesunken ist.
  • blödsinn, die frage ist nicht ist der pc tot, sondern welches os. so lang kein vollwertiges os x auf dem ipad läuft ist das ipad kein ersatz für meinen imac oder mini. die technik lässt es schon lange zu. wenn das soweit ist, dann braucht man einen desktop-pc wirklich nicht mehr, erst dann kann ich meinen imac und mini in den keller stellen.
  • Meiner Meinung nach liegt die Zukunft definitiv bei den Smartphones bzw Tablets. ALLERDINGS wird es denke ich mal so werden, dass die Smartphones "Dualboot" fähig sind. Soll heißen... Die Leistung stellen sie ja bereits alle zur Verfügung (bis aufs zocken oder kompliziertes 3D Rendering oder Kompilieren von Quellcode o.ä., aber das wird noch kommen). Und ich denke man wird künftig als Zubehör ein Teil anbieten, welches man ans Handy ansteckt und dann startet das Smartphone in den "Full" Modus, also wie Windows 7/8 (bei Microsoft Handys), Mac OS X Mavericks am iPad/iPhone oder n Linux Derivat bei Android.... Könnte ich mir zumindest so vorstellen. Dann bräuchte ich keinen riesen Kasten mehr hier stehen haben, sondern schließe Maus, Tastatur und Monitor an dem Gerät fürs Handy an. Natürlich müsste dann der interne Speicher noch wesentlich größer werden, sollte aber (mit damit verbundenem Aufpreis) kein Problem sein. So würde ich mir das wünschen...
  • tot ist vielleicht hart, aber ganz ohne desktop computer könnte ich noch nicht leben. aber seit ich ein iPad habe sitze ich viel weniger vorm mac, nur für die "richtigen sachen" halt. genau diese dinge kann ich aber kaum an einem tablet machen, selbst mit vollwertigen OS X nicht. würde ich nun für mein tablet erst wieder ne tastatur + dock, eventuell maus brauchen, kauf ich mir gleich ein macbook. wenn tablets erstmal leistung genug (und vorallem speicher) haben, ist es glaub ich keine frage des OS mehr, sondern eher eine frage wie gut das interface der app auf fingerbedienung ausgelegt wurde. ob man das dann app oder programm nennt ist mir dann egal, der funktionsumfang entscheidet
  • Praktisch alle zifisch technik Designprogramme laufen auf Windows. Mich interessiert wie Apple ihre Prints designed. Wie sollen Architekten die Libraries von Zulieferungen verwenden und welches Finite Element Programm arbeitet mit Autocad zusammen. Wie simuliert Apple die Schaltungen, wenn sie keine Spice Programme verwendet? Die einzige professionelle Schiene sind die Medienerarbeitung--Adobe liefert für hohe Summen die Software für Apple. Auf windows läuft sie gerade noch.
  • Also mit Prognosen und Vorhersagen lag Microsoft bisher immer richtig. Ich denke, Microsoft meint "PC-Ersatz" wirklich wörtlich. Vielleicht sind sie mit Windows 8 noch etwas früh dran, aber besser zu früh als zu spät. Apple und Google sehen überall die App-Schiene, alles nur noch Apps, beschnitten. Microsoft sieht mit Windows 8 Tablets als echten PC-Ersatz. Meine Prognose sieht so aus: Apple und Android teilen sich den "Sub-Tabletmarkt". Apple hochwertig, Android-for-all. Spielekonsolen, Handhelds und das Couch-Tablet für Zwischendurch. Microsoft wird mit Windows 8 und Nachfolger den Homeoffice- und Businesstabletmarkt belegen. Und zwar nicht nur im geschäftlichen sondern auch im privaten Bereich. Auch dem Wohnzimmertisch liegt dann das iPad, auf dem Schreibtisch liegt ein Windows Tablet mit Dock und Tastatur. Kann mir das richtig vorstellen: "Schatz, wie wäre es als erstes mit einem iPad? Kann man doch alles mit machen." - Gut, gerne." Monate später. "Schatz, das iPad ist ja toll. Aber irgendwie merke ich doch dass es Grenzen hat. Drucker, Scanner, Kamera. Ich möchte mit meiner Freundin ein paar Briefe schreiben. Wir wollen Einladungen schreiben und unsere Urlaubsbilder sortieren." - "Du hast Recht, und ich bekomme manchmal Mais vom Chef wo ich Dokumente auch mal zusammenlegen muss. Kaufen wir dafür noch ein Windows Tablet."
  • AUF DIES IST APPLE SCHON 2007 DRAUF GEKOMMEN!!!! TUT MIR LEID ABER MICROSOFT IST LEIDER ZU SPÄT. DIE SOLLEN WEITER MACHEN MIT IHREN BLÖDEN PCs. DER SMARTPHONE UND TABLET-MARKT IST LÄNGST VON APPLE, SAMSUNG UND CO. BESETZT! :-)