Wir haben euch das auseinandergenommene Macbook Pro Retina schon kurz nach seiner Veröffentlichung gezeigt. Die Zusammenstellung des Retina-Displays war aber bis jetzt noch ein völliges Geheimnis. Die Kollegen von iFixit haben nun das gesamte Display des Macbook Pro Retina-Modells zerlegt und sind dem Geheimnis des Super-LCDs auf die Spur gekommen. So ist das Display in verschiedene Schichten und Zestreuungsfolien unterteilt, die das Licht gleichmäßig verteilen. Zudem ist die Bauweise des Displays so kompakt geworden, dass es aus nur noch wenigen Schichten und einer Alu-Rückseite besteht.

Reparatur des LCD sinnlos!
Die Bauteile sind so eng miteinander verbunden, dass sich ein Tausch des Displays eigentlich überhaupt nicht lohnt. Man muss den kompletten Deckel des Macbook Pro tauschen lassen. Dies ist natürlich wieder mit enormen Kosten verbunden. Sollte das Macbook Pro Retina-Display also aus irgendwelchen Gründen kaputt gehen, muss man mit einer aufwändigen Reparatur rechnen. Wieder ein großer Kritikpunkt, der bei dieser dichten Bauweise auftritt.

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3 comments

  • Ich verstehe das gejammere echt nicht, zuerst der Akku, dann das Display... Bei dem Formfaktor gibts wohl keine andere Möglichkeit mehr. Es gibt für alle MacBooks die Apple Care Protection, damit habe ich 3 Jahre Rundumschutz. Ok, kostet beim Retina knapp 350,- Aufpreis, aber bei einem mobilen Gerät, mit dem ich permanent arbeite ist es mir das Wert. Und dann ist egal wie einfach oder schwierig das zu reparieren ist. Abgesehen davon das ich mein altes MB Pro noch nie reparieren lassen musste. Aber das kann auch Glück gewesen sein.