Eigentlich hat man geglaubt, dass Kodak nicht mehr aus dem Insolvenzverfahren heraus kommt und den Betrieb einstellen muss. Schon Mitte des Jahres sah es so aus, als würde Kodak alle wichtigen Werke schließen, um den Erhalt des Unternehmens zu sichern. Nun können wir eine sehr erfreuliche Nachricht überbringen. Anscheinend hat man Investoren gefunden, die über 800 Millionen US-Dollar in das Unternehmen stecken wollen. Mit dieser Summe könnte Kodak sowohl seinen regulären Geschäftsbetrieb als auch seine Forschung wieder finanzieren.

Großer Haken!
Leider gibt es bei dieser erfreulichen Nachricht auch einen Haken, der nicht ganz zur vernachlässigen ist. So muss Kodak alle Patente für 500 Millionen US-Dollar verkaufen, um die Investorenrunde zufriedenzustellen. Hier kommen nun Samsung, Apple und Google auf den Plan, die genau dieses Patentpaket erwerben wollen. Ursprünglich ging man davon aus, dass alle Patente einen Wert von 2 Milliarden US-Dollar haben. Leider hat keiner der Unternehmen zugeschlagen. Nun dürfte es ein „Schnäppchen“ werden. Wir freuen uns aber sehr, dass Kodak weiter bestehen wird.

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Ein Kommentar

  • Naja. Sicherlich ist es toll, dass sich Investoren gefunden haben. Aber das Kodak Firmeneigentum ihre Patente abtreten muss, also ihre Innovationen und Entwicklungen der letzten Jahrzehnte … Das ist schon ein dicker Kloss im Hals.