iphone2

Phill Schiller hat sich gestern einem sehr interessanten Interview gestellt. Ein großes Thema der Konferenz war der Fakt, dass Apple immer dünnere Geräte auf den Markt bringen möchte und dabei beispielsweise das Thema „Akku“ komplett ignoriert. Laut Phil Schiller ist diese Anschuldigung aber haltlos, da man immer versucht einen Mittelweg zwischen den beiden Eigenschaften zu finden. Apple ist nicht der Meinung, dass ein klobiges und damit auch teureres Smartphone mit mehr Akku besser für den Kunden ist, als ein ausgewogenes Smartphone mit einem akzeptablen Akku. In diesem Zuge gibt man aber zu, dass man bewusst weniger Akkulaufzeit in Kauf nimmt, um das Design nicht zu stark zu beeinflussen.

MacBook auch im Fokus
Auch das MacBook ist genau aus diesem Grund so geworden, wie es jetzt eben erhältlich ist. Schiller sieht hier die gleiche Thematik, aber man kann sagen, dass man beim MacBook deutlich aggressiver auf den Markt gegangen ist als mit anderen Produkten. Hier ist Apple der Meinung, dass man etwas riskieren müsse, um in der Industrie weiter an erster Stelle zu bleiben und auch die Entscheidung des USB-C Anschlusses war anscheinend die Richtige, wie Phil angibt. Somit kann man in den nächsten Monaten und Jahren weiterhin mit dieser Strategie seitens Apple rechnen.

QUELLE9to5mac
TEILEN

4 comments

  • Ja das iphone 6 hält sich gut in der hand. Wirkt durch seine 4,7 zoll im display jetzt in der hosentasche nicht zu klobig. Nachdem ich meinen handykonsum eingeschränkt habe zumindest überdacht und es sinnvoller nutze hält mein akku auch so eineinhalb tage. Was nutzen uns akkus die lange laufzeiten haben wenn die langzeitstudien noch nicht soweit sond um zu gewährleisten das uns die dinger nicht in der hand explodieren.
  • Die Leute wollen das so. Folgende NB Spezifikationen: 3 MM dünn, Akkulaufzeit von 14 Tagen und nur mehr 300g schwer und das Ganze natürlich als 15"er. Wir wissen alle, dass der nächste Sprung bei der Akku Technologie längst überfällig ist, aber bis dahin versuchen die Hersteller einen Spagat. Wenn mal bessere Akkus rauskommen das ist das kein Thema mehr, da bleibt dann nur mehr die Frage wie dünn werden die Dinger noch. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin mit meinem iPhone 6 zufrieden, ist angenehm dünn und ich komme mit dem Akku zwei Tage aus.
  • Es hat doch nie einer das Gegenteil behauptet. Das machen fast alle Hersteller. Manche Handys sind fast halb so dünn, wie das iPhone. Tablet gibt es auch minimal dünner als das iPad. Der MacBook Pro wird wahrscheinlich auch minimal dünner werden, natürlich nicht so dünn wie das MacBook. Genauso werden alle anderen Anschlüsse wegfallen. Nur wird das Pro mehrere USB-C bekommen.
  • Damit bestätigt Schiller das, was einige (darunter ich) schon vor Monaten befürchtet und was von Apple-Fans als "haltlos" zurückgewiesen wurde. Hauptsache dünn, verschämt irgendwelche Kamera wegphotoshoppen und alles, was nicht einen neuen Rekord im Dünnsein bricht, gilt als klobig. Und mit so einem künstlerisch-gestörten Weltbild kann man dann auch Tastaturen ohne Druckpunkt rechtfertigen. Also vor sich selbst irgendwie rechtfertigen. So viel zu einem neuen Macbook Pro Anfang 2016.