Viel würde darüber spekuliert, wie viel der iMac und seine „Zusatzfeatures“ kosten werden. Nun sind die ersten Preise durchgesickert, die uns ehrlich gesagt etwas schockiert haben und wir nun wirklich überlegen, ob wir die verschiedenen Features benötigen oder nicht. Wichtig ist, dass man sich jeden Konfiguration gut überlegen sollte, da ein Nachrüsten von RAM oder Festplatte nicht mehr so einfach ist.

RAM:
In der normalen Ausführung wird der iMac mit 8 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert. Will man diesen aber verdoppeln, muss man auf das Upgrade von Apple zurückgreifen, da ein händischer Wechsel nicht mehr so einfach ist. Über Apple soll eine Verdoppelung des Arbeitsspeichers 200 US-Dollar kosten. Sollte Apple wieder 1 zu 1 umrechnen, ist dies ein satter Preis für weitere 8 GB Arbeitsspeicher. Doch es geht noch besser!

Fusion-Drive:
Möchte man sich das neues Feature von Apple gönnen, wird man erstmal schockiert sein und sich dann sehr gut überlegen, ob es wirklich notwendig ist. Der Preis liegt nämlich bei 250 US-Dollar und dies ist für solch eine Feature in unseren Augen überteuert. In Europa wird dieses Feature sicherlich mit 249 Euro veranschlagt.

Will man also einen iMac 21,5 Zoll mit 16 GB RAM und Fusion-Drive, der kann locker mit 1800 US-Dollar Kaufpreis rechnen. Ein gut ausgestatteter 27er wird um die 2500 US-Dollar kosten. Wir sind gespannt, wer sich das noch leisten kann (will).

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26 comments

  • also bei mir wirds auch der 27"er i7 mit 680mx werden, die upgrade preise schockieren mich jetzt nicht, die sind ja wie gewohnt hoch, meines wissens nach sogar in den jahren etwas gesunken. die preise für fusiondrive konnte man schon dem mac mini entnehmen. ram wird natürlich selbst getauscht ^^ die preise der basiskonfiguration stören mich etwas mehr. mein 2009er hat damals gute 300€ weniger gekostet mit der standardkonfig. ich hab mir ja auch schon überlegt einen hackintosh zu bauen, für 1500€ stell ich den iMac mal locker in den schatten ABER ich hätte dann nen überdimensionalen großen hässlichen rechner der vor allem laut ist, wahrscheinlich 400 kabel mehr dran, einen hässlichen monitor der nach raumschiffsausstattung aussieht, weniger platz am schreibtisch und, obwohl die installation mittlerweile kinderleicht, bei jedem update die hose voll weil nix mehr gehen könnte. monitor mit selben panel bekommt man zwar auch schon um 40% billiger als bei apple, aber ich glaube dass das laminierte display nochmal ein viel besseres bild liefern wird. dann hab ich mir die frage gestellt ob mir qualität, ein durchdachtes design, verarbeitung und ein ruhiges arbeiten 1000€ mehr wert sind, hab mir nochmal den wiederverkaufswert der alten apple geräte angeschaut und hab mich für den neuen iMac entschlossen ^^ und wie patrick schon gesagt hat, ein alter iMac in top konfig hat auch 2500 steine gekostet, also relaviert sich das ganze wieder, der einstiegspreis ist trotzdem happig. achja, zur graka: wenns mich nicht täuscht ist das doch die stärkste mobile karte die nvidia im moment anbietet und mit der gtx 660 zu vergleichen oder? mit der 660er kann man auch auf 1440p ordentlich zocken
  • Absoluter Schwachsinn. Viele hier reden nur über die reinen Leistungsdaten, die sicherlich nicht dem Preis entsprechen. Aber solch ein schlankes Design, ein auf dem Bilschrimglas laminiertes Display, welches es so noch nicht gibt, die hochwertige Verarbeitung und das Zusammenspiel von Hardware und Software lässt den Preis nicht unangemessen erscheinen, (abgesehen von den Upgradepreisen). Bedenkt zudem, wie flach und leicht das Gehäuse ist, das gibt es so bei KEINEM anderem Hersteller! Und das die Hardware + hochwertiges Display + extrem schwierige Verarbeitung (nach Vorbild von Raketentreibstofftanks), + Design und Lautsprecher, Software etc. etwas mehr kostet, ist doch verständlich! Bitte das ganze Produkt sehen und nicht die reinen Leistungsdaten. Ein PC Tower für die hälfte hat sicher mehr Leistung, ist aber ein riesen Klotz, nicht aus Aluminium und hat kein Display!
    • Wie ich bereits geschrieben habe: Man muss hier halt abwegen, was einem bei einem Computer wichtiger ist: das er schöner ist, oder dass er mehr leistet. Der iMac ist unumstritten visuell ein Leckerbissen. Und damit auch als Wohnungsdekoration geeignet. Auch bezweifle ich keinen Moment, dass die Verabeitung Apple-typisch ausgezeichnet ist. Für mich sind Computer aber Arbeitsgeräte
      • Kann ich verstehen, wenn das deine Meinung ist. Bei mir ist auch immer das Design wichtig, da ich mich so mit mehr Freude an das Gerät setze. Als Arbeitsgerät wäre es für dich sicherlich etwas überteuert, wollte damit nur sagen dass der Preis nicht reine Willkür ist, wie dies vielleicht viele denken, sondern man auch etwas bekommt dafür, eben die Dinge die nicht auf dem Datenblatt stehen.
  • Diese Preise sind schon sehr hoch, das muss man einfach zugeben. Nur dass es immer noch Menschen gibt, die den iMac als "PC mit Notebookkomponenten" hinstellen verstehe ich auch nicht ganz. Mal ganz abgesehen vom Preis kann man einen iMac mit: i7 4-Kern Ivy Bridge CPU mit bis zu 3,4 GHz + Turbo (soweit ich hier richtig informiert bin?) 32 GB DDR3 Ram @ 1600 MHz 768 GB SSD NVIDIA GeForce GTX 680M 2 GB GDDR5 erstehen. Diese Komponeten sind extrem gut und auch auf jeden Fall für Gamer geeignet. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Games mehr oder weniger stagnieren (von den Hardwareanforderungen her), seit dem die Konsolen im Vormarsch sind. Bis auf die GraKa ist alles TOP und auch die GTX 680M ist eine sehr gute (Laptop)Karte!
    • Da muss ich dir aber wiedersprechen. Games stagnieren vielleicht auf dem Mac (das ist ja immer noch ein gaaaanz großes Loch), aber ansonsten wird jede neue Generation anspruchsvoller und leistungshungriger (siehe das geniale Far Cry 3). Und wenn ich schon einen guten Monitor mit einer 2560er-Auflösung habe, dann möchte ich natürlich auch diese Auflösung spielen. Das ist aber mit der Grafikkarten nicht möglich, habe dafür aber bei deinem Beispiel ein nettes Sümmchen ausgegeben.
      • Ich sags mal so: das Spiel mit der besten Grafik (lt. diversen Gaming Seiten) ist immer noch Crysis (1!!) aus dem Jahr 2007. Vorher musste man sich alle zwei Jahre einen neuen PC kaufen, weil man die neuesten Games nicht mehr anständig zocken konnte! Mein jetziger PC hat beim Einkauf 2500 Euro gekostet (kein Mac oder AlienWare, sondern Selbstbau) und ist nunmehr über vier Jahre alt. Dennoch kann ich neue Titel, wie z.B. Hitman: Absolution, Max Payne 3, Guild Wars 2 oder Assassin's Creed 3 ohne Probleme auf "Hoch" zocken. Da kannst du mir dann bei allem Respekt nicht erzählen, dass mit jedem tollen, neuen Game die Anforderungen nach oben gehen, sorry! Und ich wette mit dir, dass ich auch Far Cry 3 mit meinem PC noch zocken könnte, wenn mich dieses Game interessieren würde. Und sicher auch mit der von mir genannten Mac Konfiguration. Denn die 680M ist eine der allerbesten Laptopkarten und macht auch was her. Und man kann in Gamerlaptops auch alle Games zocken (siehe die Alienware Lappis die sogar dazu ausgerichtet sind!). Und auf Features, wie 16x Anisotropic Filtering oder 8x AA kann ich auch getrost verzichten!
      • Du behauptest also dass du mit deinem vier Jahre alten Computer Far Cry 3 in der Auflösung 2560 x 1440 mit allen Einstellungen auf Hoch spielen kannst?
      • In der Auflösung 1920x1080. Ich habe einen Full HD Bildschirm von BenQ. Und ja, das glaube ich schon, dass ich die Einstellungen alle auf "Hoch" stellen könnte, ohne dass das Spiel zum Ruckeln beginnt (ohne oder max. mit 2x AA und 2x - 4x AF versteht sich). Und die Auflösung auf Full HD runterzuschrauben wäre mir beim iMac auch egal. Immerhin hatte ich bis jetzt nie eine höhere Auflösung und auch mein TV schafft "nur" Full HD. Wenns auf der PS3 reicht, dann auch auf dem iMac, meine Meinung!
      • Hier, hab dir den Technikcheck sogar noch rausgesucht: http://www.gamestar.de/_misc/images/original.cfm?pk=2353098 CPU und RAM liegen bei mir im dunkelgrünen Bereich, d.h. laut GameStar könnte ich das Game von diesen Komponenten her sogar auf "Ultra" spielen. Nur meine GraKa kommt nicht mehr in den Top-Bereich. Reichen dürfte sie aber mit den von mir genannten Detailstufen dennoch!
  • Wenn ich mir durchrechne, welchen Mega-Rechner ich mir dafür unter den Tisch stellen kann, ist der iMac wohl nur noch etwas für Schöngeister und Wohlhabende. Da hab ich dann kein "Fusion-Drive" dabei, sondern echte SSD, vom Rest will ich gar nicht reden. Ein weiteres Beispiel dafür, wie Apple immer mehr in die Richtung Gewinnmaximierung geht. Und auch hier gilt wieder: Solange die User mitziehen, hat die Firma damit absolut recht. Irgendwie habe ich das Gefühl, Apple lotet auch gerade aus, wie weit sie gehen können.
  • Nach der anfänglichen Euphorie habe ich die Begeisterung dafür verloren, weil ich es mit GESUNDEM Menschenverstand analysiert habe.... Apple checkt es einfach nicht. EIn hoher Basispreis ist OK, aber die Upgrades sollten in etwa am TATÄCHLICHEN Marktpreis orientiert sein! Demzufolge nicht mein Fall.
    • Ich finde auch den Basispreis etwas übertrieben. Der iMac sieht gut aus, keine Frage, aber für das Geld stell ich mir nicht einen Stand-Rechner mit Notebook-Komponenten nach Hause. Erstaunlich ist auch, dass Apple es schafft immer noch teurer zu werden, während bei anderen Herstellern die Preise eher fallen. Für 1.000 Euro bekommt man einen PC, der dem iMac in allen Bereichen deutlich überlegen ist. Der Dell Ultrasharp 27" Monitor kostet 540 Euro und hat das gleiche Panel.