HomePod

Vor knapp zwei Tagen hat Tim Cook am Ende der Keynote sein „one more thing“ aus dem Hut gezaubert und den „HomePod“ präsentiert. Mit diesem „Siri-Lautsprecher“ reiht sich Apple in die Riege seiner Hauptkonkurrenten Amazon und Google ein. Die Frage ist allerdings, ob Apple auf Grund seines späten Markeintritts hier noch große Chancen hat. Denn im Gegensatz zur Konkurrenz wird Apple seinen HomePod vermutlich nicht für die Plattformen der Konkurrenz zugänglich machen.

Weiters scheint sich Apple derzeit auf die musikalischen Qualitäten zu konzentrieren und hat diese deshalb besonders hervorgehoben. Vielleicht nicht ganz ohne Grund, denn Amazon und Google heben stets die künstliche Intelligenz ihrer Geräte hervor und genau in diesem Punkt könnte Siri noch nicht so weit sein.

Was kann der HomePod?
Der Lautsprecher wirkt auf den Bildern größer als er ist. Hier erst einmal die wichtigsten technischen Daten:

  • Abmessungen: 172 x 142 Millimeter (Höhe x Breite)
  • Gewicht: ca. 2,5 Kilogramm
  • Multiroom Speaker Support mit AirPlay 2
  • Netzwerk: 802.11a/b/g/n/ac Wi‑Fi (MIMO)

Der Lautsprecher ist in weiß/lichtgrau bzw. schwarz/anthrazit erhältlich und ähnelt vom Design her – wie übrigens im Vorfeld schon durchgesickert ist – wirklich dem Mac Pro. Im Inneren befindet sich an der Unterseite insgesamt sieben Hochtöner, darüber ein 4-Zoll-Subwoofer, weiters sechs Mikrofone und nicht zu vergessen ein A8-Prozessor.

Dieser Prozessor hat die wichtige Aufgabe im Kombination mit den Mikrofonen die Raumgröße zu berechnen und somit die beste Soundqualiät für die Umgebung herauszuholen. Aktiviert wird der HomePod mit einem “Hey Siri”.

Will man sein iDevice koppeln, wird auf jeden Fall iOS 11 benötigt werden, wodurch einige Geräte wie zB das iPhone 5 oder 5C durch den Rost fallen werden. Natürlich ist es das Ziel von Apple, den hauseigenen Streaming-Dienst „Apple Music“ zu pushen.

Ausgeliefert wird der HomePod zunächst in den USA, Großbritannien und Australien ab Dezember. Weitere Länder werden also frühestens Anfang 2018 dazustoßen. Ein Hauptgrund dafür dürfte sein, dass Siri – so wie auch in Österreich – immer noch eher eingeschränkt funktioniert. Der Preis beträgt übrigens 349 US-Dollar.

Welche Chancen räumt ihr dem HomePod ein?

ÜBERAppleinsider
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