Allgemein wird inzwischen damit gerechnet, dass Apple auf der WWDC überarbeitete Notebook-Linien präsentieren wird, die bereits mit Haswell, der nächsten Prozessoren-Generation von Intel, ausgestattet sein werden. Bei einer Presseveranstaltung des Chip-Herstellers, ließ nun Rani Borkar – ihrerseits Corporate Vice President und General der Intel Architecture Group – bezüglich des Batterieverbrauchs bei den neuen Chips aufhorchen.

Demnach sollen die neuen Haswell-Prozessoren, im Vergleich zur momentan verwendeten Ivy-Bridge-Generation, eine rund 50 %ige Steigerung bei der Akkulaufzeit ermöglichen. Im sogenannten „Idle“-Modus bzw. im Standby soll der Akku gar 20 Mal so lange halten. Unter welchen Bedingungen diese Ergebnisse erreicht werden konnten, wurde allerdings nicht verraten. Sollten diese Angaben aber wirklich der Realität entsprechen, könnte beispielsweise ein MacBook Pro eine Laufzeit von bis zu 14 Stunden erreichen.

Hintergrund des deutlich gesenkten Energieverbrauchs ist die Tatsache, dass sich Intel bei der Konstruktion der Haswell-Chips laut eigenen Angaben sehr auf Tablets und Notebooks konzentriert hat. Bei einigen Chips, die speziell für Tablets entwickelt worden sind, liegt die Untergrenze des Stromverbrauchs nur mehr bei 7 Watt. Bei der Ivy-Bridge-Generation liegt diese noch bei 10 Watt. Den endgültigen Beweis wird Intel auf der Computex-Messe in Taiwan (4. Bis 8. Juni) antreten müssen. Dort werden erstmals Geräte mit der neuen Prozessor-Architektur vorgestellt werden.

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