Noch vor einigen Jahren konnte man sich den Einbau einer SSD-Festplatte kaum leisten, da die Preise dafür einfach astronomisch hoch waren. Nun sind die Preise auf dem gesamten Markt aber stark gesunken und man bekommt für wenige hundert Euro schon eine SSD-Festplatte mit annehmbarem Volumen. Wir haben uns das Apple-Stortiment und die Verkaufszahlen von Apple etwas genauer angesehen und haben festgestellt, dass sowohl die MacBook Air als auch die MacBook Pro-Serie meist mit SSD-Festplatten ausgeliefert wird (MacBook Air natürlich NUR mit SSD). Somit sind die normalen Festplatten bei Apple-Notebooks zu einer Seltenheit geworden. Dennoch gibt es bei Apple noch einen Kritikpunkt, den wir ansprechen wollen.

Preise sind über Marktniveau!
Apple hat schon immer sehr teure Preise, was das Nachrüsten von Bauteilen angeht, verlangt. So legt man beispielsweise beim neuen iMac rund 300 Euro mehr für umgerechnet 256 GB hin und dies liegt sicherlich weit über dem Marktpreis. Würde Apple die Marktpreise übernehmen, wären sowohl MacBook Air, MacBook Pro als auch der iMac deutlich günstiger in der Anschaffung, das wird aber wahrscheinlich nicht passieren.

Eigenumbau steigt!
Ältere MacBook Pro-Modelle wurden in der Regel noch mit einer normalen HDD ausgeliefert. Der Anteil an „Selberbastler“ steigt aber immer weiter an, sodass schon sehr viele ältere Modelle mit einer SSD ausgestattet sind und dadurch auch wieder besser funktionieren und mehr Leistung abgeben. Fakt ist, dass die SSD nicht mehr wegzudenken ist und in wenigen Jahren zum Standard in allen Apple-Geräten wird. Daher hoffen wir, dass Apple seine Preispolitik nochmals überdenkt und die Preise langsam aber sicher reduziert.

Wer von euch hat noch ein Notebook ohne SSD?

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