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Wir haben uns in der Redaktion mal Gedanken gemacht, wie ein Tag ohne Internet aussehen könnte und wie die Menschen damit umgehen würden. Wir können jetzt schon sagen, dass es kaum vorzustellen ist was es für manche Menschen bedeutet nicht mehr „online“ zu sein. Doch beginnen wir den Tag wie jeder normale Mensch – wir stehen auf!

1. Der Morgen:

Wie jeden Tag werden wir von unserem Smartphone geweckt… Aber heute ist es anders – kein Wecker läutet, da es das Smartphone heute nicht gibt… Fazit ist: „Wir haben verschlafen!“ – jetzt schnell unter die Dusche, sich frisch machen und Kaffee trinken. Doch leider haben wir keine Zeitung mehr abonniert, da die meisten Leute ihre Nachrichten aus dem Internet beziehen – so müssen wir uninformiert in den Tag starten.

2. Der Weg zur Arbeit:

Da wir verschlafen haben – haben wir auch den Zug versäumt. Doch ohne Bahn-App muss man erst mal einen Fahrplan suchen gehen, um überhaupt zu erfahren wie man von A nach B kommt. Endlich gefunden, steigen wir in den Zug ein und wollen unseren Chef informieren, dass wir zu spät kommen… Doch wie? Kein Handy, nichts… So gehen wir auf die Suche nach einer Telefonzelle (schwierig solche Teile überhaupt noch zu finden). Doch nun stehen wir vor dem nächsten Problem – wir wissen die Nummer des Büros nicht auswendig – die war natürlich im Handy gespeichert. Nun kommen wir in den Genuss des Telefonbuches und nach geschlagenen zwei Minuten hatten wir dann den Chef in der Leitung.

3. Die Arbeit:

Wir kommen erschöpft und natürlich verspätet in der Arbeit an und wollen zuerst mal den Rechner einschalten um informiert in den Tag zu starten. Jedoch bekommen wir keine E-mails, wir können nicht schnell mal was „googeln“ oder sich die Zeit mit einem kleinen Online Game vertreiben. Statt dessen müssen wir uns mit FAX und Fachbüchern abgegeben, um die benötigten Informationen zu erhalten oder diese von A nach B zu bekommen. Man muss aber sagen, etwas gutes hat es „die Arbeit ist wesentlich entspannter und lange nicht so stressig“… In der Mittagspause wollen wir uns ein Restaurant in der Nähe suchen – doch ohne passende App etwas schwierig – so holen wir wieder unser Telefonbuch raus und schauen welche Restaurants es in der Umgebung gibt.  Auf dem Weg nach Hause wollen wir unsere Partnerin noch schnell informieren, dass wir etwas später kommen – doch haben wir keinen Nerv schon wieder eine Telefonzelle aufzusuchen – daher lassen wir es.

4. Der Abend:

Immer noch total uninformiert setzen wir uns vor den Fernseher und erfahren langsam aber sicher, was den ganzen Tag so vor sich ging. Doch nun ist Filmeabend und wir wollen uns über unseren AppleTV einen Film ausleihen… Doch leider ist das auch nicht möglich und wir müssen zu Fuß zur Videothek gehen um sich hier eine DVD auszuleihen – die wir morgen wieder zurückgeben müssen (was wir sicherlich vergessen). Der Abend klingt dann mit einem guten Actionfilm aus und wir freuen uns sehr auf den nächsten Tag wo es wieder Smartphones und Internet gibt.

Natürlich ist diese Geschichte etwas überspitzt dargestellt, doch soll sie zeigen wie abhängig wir inzwischen von Internet und Co. schon sind und wie schwer bzw. kompliziert manche Dinge noch vor ein paar Jahren waren. Studien beweisen, dass internetabhängige Menschen das gleiche Verhalten an den Tag legen wie Drogenabhängige – also lieber mal das Smartphone und den Rechner ausschalten und was anderes machen!

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