Google hat von Beginn an der Berichterstattung über Google Glass klar gemacht, dass man keine Gesichtserkennung in das System integrieren wird. Nun gerät Google Glass aber dennoch wegen dieser Methode zur Erkennung von Personen in die Schlagzeilen. Ein junges Start-Up mit dem Namen Lambda Labs, möchte das fehlende Feature nun für die Datenbrille bereitstellen. Man habe bereits bekannt gegeben, dass man die eigene API dafür verändern könne und den über 1000 Entwicklern zur Verfügung stellen wird. Ob Google etwas gegen dieses Vorhaben unternehmen wird oder nicht, ist unklar.

Google verbietet es nicht grundsätzlich!
In den allgemeinen Geschäftsbedingungen von Google gibt es laut Lambda keine Punkt, der die Integration einer Gesichtserkennung verbietet. Damit bewegen sich die Entwickler in einer rechtliche Grauzone und nutzen diese aus. Die weltweiten Datenschützer sind hingegen überhaupt nicht erfreut und sehen die Privatsphäre aller fotografierten Menschen gefährdet. Über das angekündigte Feature wäre es beispielsweise möglich, unbekannte Menschen direkt über die Datenbrille zu erfassen und zu erkennen. Damit wäre die Anonymität jedes Einzelnen durch die neue Datenbrille von Google gefährdet.

 

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Ein Kommentar

  • furchtbar.. zumindest wenn sie so funktioniert wie ich es mir vorstelle.. diese "normale" gesichtserkennung, die nur gesichter erkennt die man selbst gespeichert und benannt hat wäre ja ok, aber (wie funktioniert das eigentlich dann?!^^ facebook, google+ ?) fremde menschen damit identifizieren geht zuweit ^^