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Lange wurde darüber spekuliert, ob ein Thunderbolt Display zusammen mit dem neuen iMac 5K auf den Markt kommen wird. Leider wurden viele von Apple in dieser Hinsicht enttäuscht und man muss sich immer noch mit einem inzwischen in die Jahre gekommenen „externen Display“ von Apple zufrieden geben. Aufgrund der Veränderung der Displays bei Apple wäre es nur eine Frage der Zeit, bis solch ein Display auf den Markt kommen muss und andere Hersteller sind bereits schon so weit, dass wirklich großartige externe Displays mit 4K-Unterstützung erhältlich sind. Doch fragen wir uns nun, warum Apple diesen Schritt nicht wagt, obwohl die Technologie bereits vorhanden ist und man auch bei der Konkurrenz sieht, dass der Trend nach oben geht?

Der Preis
Im Moment kostet ein Thunderbolt-Display 1.149 Euro, was nicht billig ist, wenn man für die gleiche Leistung auch um 400 bis 500 Euro von einem anderen Hersteller bekommt. Blickt man nun auf die generelle Preisgestaltung, müsste ein Thunderbolt-Retina-Display zwischen 1.500 und 2.000 Euro kosten und das ist natürlich für viele Nutzer nicht akzeptabel, da man für diese Geld auch gleich einen iMac 27-Zoll kaufen kann.

Was wird Apple unternehmen?
Diese Frage stellt man sich schon seit der Veröffentlichung des iMac 5K und man kann sie bis heute nicht beantworten. Die sinnvollste Möglichkeit ein Thunderbolt-Retina-Gerät einzuführen wäre, das jetzige Display einfach durch ein neues zu ersetzen und den Preis gleich zu lassen. Dann hätte man auch gegen die globale Konkurrenz noch eine Chance und man stellt auch die Apple-Fans zufrieden.

Die Konkurrenz
Natürlich wollen wir auch einen kleinen Blick auf die Konkurrenz und deren Preisgestaltung werfen. Man bekommt beispielsweise von Samsung schon ein Display mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160, 60 Hz für unter 500 €. Betrachtet man aber die anderen Hersteller, ist die preisliche Horizont nach oben offen und man kann auch ein DELL Display für knapp .2000€ erwerben und bekommt damit aber auch ein High-End-Produkt. Somit würde der Preis von Apple (ca. 1.000€) gerade in der Mitte liegen und somit auch ein gutes Konkurrenzprodukt darstellen.

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5 comments

  • es wird eher an der technik liegen vermute ich. um so einen monitor in nativer auflösung zu betreiben bräuchte man entweder zwei displayport kabeln (wie zb. bei dell) oder man wartet auf displayport 1.3, was erst mit intel skylake unterstützt wird - was erst für 2016 erwartet wird. bei der 2 kabel lösung wird das display wie 2 monitore angesprochen.. im iMac werkelt eine custom-solution, darum hat der jetzt schon ein 5k display welches auch aus wirklich nur wie ein einziger monitor angesteuert wird - darum auch die amd karte im neuen iMac. nvidia war wohl für solche custom dinge nicht zu haben.. das thunderbolt ausstirbt glaub ich auch nicht. ist halt der falsche anschluss fürs neue macbook. mit dem ding wird wohl niemand ernsthaft professionel arbeiten wollen - was der einzige sinnvolle grund für einen thunderbolt anschluss wäre, produktive arbeit!