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Anscheinend ist für viele der Mac nicht mehr so interessant wie vor einigen Jahren und auch die neue Pro-Linie kommt nicht so gut an wie angenommen. Zwar kann der neue Mac Pro die Statistik wieder etwas heben, dennoch scheint es, als müsste sich Apple auf das iPhone und iPad konzentrieren. Laut neuesten Ergebnissen fiel Apple im letzten Quartal auf Platz 4 der PC-Hersteller in den USA und Apple muss mit einem Minus von über 5 Prozent klar kommen. Apple selbst kommentiert diesen Rückgang natürlich nicht, dennoch stellt sich die Frage, warum Apple im Moment so stark mit dem PC-Verkäufen zu kämpfen hat.

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Die Geräte sind zu teuer!
Natürlich spielt hier einiges mit und man kann davon ausgehen, dass viele Käufer von einem Kaufpreis jenseits der 1500 Euro zurückschrecken und sich dreimal überlegen, ob sich einen iMac ins Arbeitszimmer stellen, oder doch lieber einen anderen Rechner, der die Hälfte kostet. Auch bei den Notebooks verhält sich das Thema gleich und viele potentielle Käufer überlegen sicherlich, ob man sich ein MacBook Pro Retina für 1699 Euro leisten will/kann, oder eben nicht.

Zusätzlich kommen noch die eigenen Produkte wie das iPad hinzu, die viele Notebook-Nutzer abziehen und zu einem günstigeren Produkt locken. Alles in Allem kann man sagen, dass Apple zwar weiterhin gutes Geschäft macht, aber nicht mehr mit seinen teueren Macs, sondern mit den billigeren iPads.

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10 comments

  • Tja, nach 4 Jahren mac sag auch ich by by Apple. Kommt halt davon wenn man Features zb von Prozessoren wegstreicht ( intel quicksync als Beispiel) iwork verkommen lässt, und sonst dem User nichts bietet. Zu Teuer sind die Geräte finde ich überhaupt nicht, vergleichbares kostet in der Windows Welt gleich viel oder mehr. Aber Windows 8.1 bietet einfach wesentlich mehr, flexiblere Hardware, schnittstellen (usb3 zb) können aufgerüstet werden usw. Am Iphone sieht man auch gut das es mit Apple bergab geht, die Zeit in der die Leute die Geräte kauften weil ein Apfel drauf war ist Gottseidank vorbei, gibt mitlerweile einfach bessere Alternativen und das in jedem Segment
  • Wer billig kauft, kauft zweimal. Wer einmal erlebt hat, daß sein billiger oder nicht so billiger Windows PC oder Notebook die Grätsche gemacht hat, weiß wie viel Ärger es macht, die Daten zu retten. Eine aufwändige Datensicherung im Normalbetrieb betreiben fast nur Profis. Und wenn man dann noch bedenkt, wie lahm Windows Rechner im Vergleich zu Mac Geräten aller Klassen sind, dann stellt man fest, das Geräte mit ähnlicher Performance auf der Windows Plattform nicht billiger sind. Nehmen wir nun noch Verarbeitung, Optik und Haptik ins Kalkül, stellt sich die Frage Mac oder PC nicht mehr. Dann führt am Mac kein Weg vorbei. Ich werde nie mehr einen Windows PC bekommen. Mein IMac von 2010, der täglich mehrere Stunden in Betrieb ist, funktioniert wie am ersten Tag, mein VAIO Notebook für 300€ mehr, am gleichen Tag beschafft, und nur halb so viel in Betrieb, hat nach 2 Jahren und 2 Monaten einen kapitalen Festplattenschaden erlitten mit 60% Datenverlust. Und Leistungsmäßig hatte der VAIO mit 2GB Ram mehr keine Chance....gegen einen Einsteiger IMac, serienmäßig
  • Schon die Überschrift hätte zu denken geben müssen: "Apple drops 5.7% to fourth place or rises 28% in Q4 U.S. PC shipments, depending who you ask" Vielleicht mal den Originalartikel zu Ende lesen: "Gartner, on the other hand, reports that Apple actually gained quite a bit of market share. How these two numbers are so far apart is a mystery, but it’s possible that IDC included Surface-style tablets in its numbers, potentially skewing the results in comparison to Gartner’s numbers." Und eigentlich ist das alles gar nicht mehr vergleichbar. In Firmen und Behörden wird abteilungsweise turnusmässig Hardware upgedatet, um MS-seitigen Softwaresupport zu sichern. Sowas hat mit 'Markt' gar nichts mehr zu tun.
  • Also für mich stellt sich die Frage "Warum?" nicht wirklich. Meiner Meinung sind Macs einfach wahnsinnig langlebige Geräte, deshalb kauft man sich auch nicht so schnell ein neues. Mein MacBook Pro ist zum Beispiel aus dem Jahr 2009 und es ist gefühlt nicht langsamer als vor 5 Jahren.
  • Ist das nicht das "gefühlte zu teuer"? Zu welchem Schluss kommt man, wenn man ein Notebook mit der gleichen Ausstattung eines MacBook Pro für 1.699 EUR vergleicht? Ich glaube nicht, dass ein HP, Dell, oder Lenovo Notebook hier 849,50 EUR ansetzen, vielmehr ist es die breite Palette, die es dem Käufer ermöglicht, sich für ein Einsteigergerät für 500 EUR zu entscheiden. But anyway...auch das muss sein.