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Wir haben schon einige Male darüber berichtet, dass Apple das Basis-iPhone immer noch mit 16 GB-Speicher ausstattet, um die Kunden auf das um 100 Euro teurere Gerät zu bringen, welches dann mit deutlich mehr Speicher ausgestattet ist. Genau diese Politik kann man bei den neuen iPad-Modellen und sogar bei den iPod-Touch Geräten wiederkennen. Apple hat diese Praktik bislang aber nur bei der iOS-Schiene angewendet, doch nun scheint man langsam aber sicher auch diese Thematik in die Notebook-Sparte zu übernehmen. Das neue MacBook ist hier ein schönes Beispiel: Man bezahlt über 300 € mehr beim Kauf eines MacBooks mit doppelt so viel Speicher, aber die Rechenleistung bleibt fast identisch. Somit kann man behaupten, dass Apple hier wirklich nur für die Verdoppelung des Speichers ordentlich abkassiert.

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In Zukunft bei allen Modellen möglich
Sollte Apple zur WWDC 2016 die MacBook Pro-Linie komplett überarbeiten, könnte dies Thematik auch hier immer präsenter werden. Apple könnte nur ein ein Basis-Modell auf den Markt bringe und mit kleinen Veränderungen am Prozessor und natürlich dem Speicher die Marge für Apple nach oben treiben. Große Veränderungen wie bessere Grafikkarte oder auch einen schnelleren Prozessor müsste man dann nochmals extra zubuchen. In unseren Augen wäre dies wohl ein Todesstoß für die Sparte, aber die Signale von Apple deuten stark darauf hin.

Unterschiede einfach zu gering
Wenn man sich die oben eingefügte Tabelle etwas genauer ansieht, lässt sich ohne große Mühe feststellen, dass für einen anderen Prozessor mit 0,1 GHz mehr Rechenleistung (der in der Herstellung wahrscheinlich nur minimal teurer ist) und doppelt so viel Speicherplatz um mehr als 300 Euro mehr bezahlt werden müssen. Apple kann damit wirklich sehr gut Geld verdienen, aber die Unterschiede sind für diesen Aufpreis unserer Ansicht nach einfach zu gering.

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