Wir wollen mit dieser Überschrift nicht aussagen, dass die Qualität der Apple-Produkte schlecht ist. Ganz im Gegenteil ist die Qualität von Apple immer noch sehr gut. Dennoch hat die glitzernde Fassade einige Risse und Löcher bekommen. So hat Apple sowohl beim neuen iPhone 5 als auch beim iPad Mini Fertigungsprobleme und wahrscheinlich auch eine hohe Ausschussrate (gehabt). Finanziell gesehen ist dies natürlich ein Verlust für Apple und das Unternehmen ist gerade dabei, seine komplette Produktionspolitik zu überdenken (wir haben gestern berichtet).

Nun stellt sich uns die Frage, ob Apple genau aus diesem Grund die Produktion wieder in das eigene Land verlagern möchte. Klar ist, dass Apple durch diesen Schritt deutlich mehr Kontrolle über die Fertigungsprozess der einzelnen Geräte bekommt und schon im Vorfeld auf eventuellen Schwachstellen aufmerksam gemacht werden kann. Auch die Reaktionszeit dürfte deutlich steigen, da Apple nur sehr geringe „Wege“ einkalkulieren muss, um die verschiedenen Komponenten zusammenzuführen. Wir würden uns sehr wünschen, dass Apple seine Qualität weiter verbessert und sich damit noch mehr von der Konkurrenz abhebt.

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5 comments

  • Würde keinen Sinn machen die Produktion in den Staaten zu verlagern. Aufgrund der hohen Personalkosten würden die Preise für ein iPhone 5 32GB statt 900€ wohl bei 1400-1500€ liegen. Soweit man weiß liegt der Gehalt eines Foxconn-Mitarbeiters in China bei rund 200€ im Monat. (http://www.computerbase.de/news/2012-02/foxconn-erhoeht-loehne-seiner-mitarbeiter/) Persönlich finde ich, dass man Apple ganz einfach noch die nötige Zeit geben muss. Allein die Millionen und aber Millionen Stücke die produziert werden müssen, bringen auch so ein Riesenkonzern an seine Grenzen. Will Apple aber seinen Ruf nicht weiter schädigen, muss man wohl vor allem in China noch mal aufrüsten.
    • Ich hoffe das war ein Witz. Apr entscheidet den Preis, den Hersteller und das Veröffentlichungsdatum. Und wenn Apple ein Datum festlegt, dann koennen wir als Kunden erwarten, dass Apple zu diesem Zeitpunkt ein liefern kann. Mehr zeit geben... Wir haben Apple doch nicht dazu gezwungen.
  • Ich hatte beim ersten iPhone einen Tausch nötig. Den ersten iMac musste ich ganz zurück senden (Kondensatorenproblem mit der Displayhelligkeit war ein Piepsen zu hören) auch ein bekanntes Problem. Und bei dem hohen Preis geht das meiner Meinung nach gar nicht. Bin ja gespannt ob es jetzt beim iPad Mini klappt :)
  • Wäre zu begrüßen wenn dem äußeren Schein auch wieder qualitativer Sein folgen würde. Da hat Apple massiv nachgelassen. Displayfehler, Treiberprobleme, überhitzte Grafikkarten, fehlerhaft verbaute Displays, Apple Maps, das verspielte Design einzelner Mac OS Programme, Kratzerprobleme, nicht eingehaltene Release-Versprechen, Verschleierung von rechtlichen Grundlagen.... Da kommt immer mehr zusammen. Und die "Kleinen Probleme" (Klein, weil sie weniger Resonanz in den Medien erfuhren), wie TimeMachine und explodierende Akkus, sind da noch gar nicht drin.
    • Also, dann würde ich sagen, wir stampfen Apple ein. Die machen einfach nichts richtig, weg damit! Auf vielen Blogs wird Apple schlecht geredet und eine große Anzahl von Junior Redakteuren schwingen die Keule gegen Apple. Eine Überschrift bei dem Apple draufsteht bringt eine höhere Leserquote. Bei den zigMillionen Geräten, die hergestellt werden, gibt es natürlich auch fehlerhaftes, keine Frage. Ärgerlich für den, der ein solches erwischt. Natürlich bedarf es immer wieder die erneute Anstrengung in der Produktion besser zu werden und Ausschüsse zu vermeiden, aber davon hängen viele Faktoren ab, wie jeder weiß. Vieles wird aber auch in den Medien hochgepuscht, da wird aus einer Maus ein Elefant gemacht, nur um die Aufmerksamkeit bzw. Auflage zu erhöhen. Beispiel 5er IPhone. Von meinen Bekannten und Freunde hatten keiner ein fehlerhaftes Gerät, komisch, oder? Natürlich ist es leichter von einem Gerät 100.000 Exemplare herzustellen, als 50 Millionen. Ein einziger Akku-Platzer, wobei nicht nicht mal die Ursache geklärt ist, und schon hat Apple ein ganz großes Fertigungsproblem. Freunde, das geht mir zu weit.