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Tipps und Tricks rund um Apple iPhone iPad und allen anderen Geräten. Workarounds für Windows und sonstige Betriebssystem oder Mac umgebungen

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Knapp eine Woche nach der Veröffentlichung von iOS 8.1, haben wir uns genauer angesehen, was die neue iCloud-Fotomediathek eigentlich zu bieten hat. Im Prinzip ist die Mediathek nur eine verbesserte Lösung von Apple, um Fotos und Videos auf allen Geräten zur Verfügung zu stellen und dabei Speicherplatz auf dem iDevice zu sparen. Bei Aktivierung werden nämlich die Fotos auf der iCloud gespeichert und dann in optimierter Form auf den Geräten zur Verfügung gestellt.
Um die iCloud-Fotomediathek verwenden zu können, muss sie unter iOS 8.1 in den Einstellungen bei iCloud –> Fotos –> iCloud-Fotomediathek (Beta) aktiviert werden. Danach kann noch eingestellt werden, ob der “iPhone-Speicher optimiert” werden soll oder nicht (“Laden und Originale behalten”). Wird die erste Einstellung gewählt, werden die Originale in die iCloud hochgeladen und auf dem iPhone oder iPad bleiben optimierte Versionen zurück, wodurch Speicherplatz gespart wird.

Wo liegen die Vorteile, wo (derzeit) die Nachteile?
Ein Vorteil gegenüber dem derzeitigen Fotostream ist auf jeden Fall, dass mehr als 1.000 Fotos auf der iCloud-Fotomediathek gespeichert werden können und dass auf dem iPhone bzw. iPad Speicherplatz gespart werden kann. Nachteile sind, dass die 5 GB Speicherplatz, welche von Apple kostenlos zur Verfügung gestellt werden, bei vielen Nutzern bald ausgereizt sein werden. Es wird also vielen nichts anderes übrig bleiben, als kostenpflichtig upzugraden. Zudem halten wir es zumindest für fragwürdig, ob es sinnvoll ist, dass ein gelöschtes Foto auf jeden Gerät verschwindet. Hier sollte Apple zumindest den User darüber entscheiden lassen, ob ein Foto überall gelöscht wird, oder nur auf dem betroffenen Gerät. Da es eine Beta-Version ist, besteht die Hoffnung, dass Apple dieses Feature noch hinzufügen wird.

Ein weiterer Nachteil ist, dass es auf dem Mac derzeit keine App gibt, welche die iCloud-Fotomediathek unterstützt. iPhoto und Aperture werden bekanntlich durch eine neue Foto-App ersetzt. Auf diese müssen wir aber bis Anfang 2015 warten. Somit gibt es momentan am Mac nur die Möglichkeit sich über den Browser auf beta.icloud.com einzuloggen und dort die Fotos und Videos zu verwalten.

Fazit: Man merkt, dass sich die iCloud-Fotomediathek noch in der Beta-Phase befindet und nicht ganz ausgereift ist – was auch normal für eine Testphase ist. Dieser Umstand sollte auch berücksichtigt werden, denn nicht allzu wenige Nutzer berichten auch über Fehler zB beim Upload bzw. dass Alben verschwunden sind. Wir würden empfehlen mit der Aktivierung noch zu warten, bis Apple die Beta-Phase beendet hat. Dann dürfte auch die neue Foto-App unter OS X bereitstehen und das Arbeiten mit der iCloud-Fotomediathek auf dem Mac deutlich erleichtern.

 

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Handoff

Wir haben schon einige Anfragen bezüglich der neuen Funktion “Handoff” unter iOS 8 und OS X Yosemite bekommen und wollen hier noch einmal kurz die Voraussetzungen und die Funktionsweise zusammenfassen. Zunächst wird ein iOS-Device mit iOS 8.1 und einer der folgenden Macs benötigt, weil diese über Bluetooth 4.0 LE verfügen:

  • MacBook Air (2012 oder neuer)
  • MacBook Pro (2012 oder neuer)
  • iMac (2012 oder neuer)
  • Mac mini (2012 oder neuer)
  • Mac Pro (Ende 2013)

Eigentlich wären auch das MacBook Air 2011 und der Mac mini aus dem Jahr 2011 mit Bluetooth 4.0 LE ausgestattet, aber Apple hat aus unerfindlichen Gründen diese Geräte nicht freigeschalten. Seit einigen Tagen gibt es aber das sogenannte Continuity Activation Tool bei Github zum Download, das nach der Installation Handoff auf diesen Geräten freischaltet. Das Ganze geschieht natürlich auf eigene Gefahr! Noch ältere Geräten müssten hardwaretechnisch aufgerüstet werden – siehe Tabelle unterhalb:

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Wie funktioniert Handoff nun?
Sind die hard- und softwaretechnischen Voraussetzungen einmal erfüllt müssen die Geräte nur noch Bluetooth aktiviert haben, über dieselbe Apple ID verfügen und sich im selben WLAN befinden. Zudem muss die Funktion selbst auf dem Mac (Systemeinstellungen –> Allgemein) und auf dem iDevice (Einstellungen –> Allgemein –> Handoff & App-Vorschläge) aktiviert sein. Surft man dann beispielsweise via Safari auf dem iPhone kann zum Mac gewechselt werden und dort nahtlos weitergesurft werden. Es erscheint ein zusätzliches Icon links untern neben dem Dock. Handoff funktioniert aber auch mit fast allen anderen Apple Apps, wie zB Mail, Maps und Nachrichten.

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Über die iCloud-Seite hat Apple ein neues Online-Tool zur Verfügung gestellt, wo abgefragt werden kann, ob beim betroffenen iOS-Device die Aktivierungssperre aktiv ist oder eben nicht. Den meisten dürfte bekannt sein, dass Apple diese Funktion mit iOS 7 eingeführt hat. Wird hier “Mein iPhone suchen” eingerichtet, wird die Aktivierungssperre automatisch aktiviert. Sie soll verhindern, dass das iOS-Gerät im Falle eines Diebstahles nicht genutzt werden kann. Wird nämlich versucht, das iDevice zu löschen, um es anschließend erneut zu aktivieren, benötigt man die passende Apple-ID mit Kennwort.

Online Aktivierungssperre

Wer also vor hat, sein Gerät zu verkaufen oder weiterzugeben, sollte darauf achten, dass die Aktivierungssperre deaktiviert ist. Dies funktioniert am besten damit, wenn ihr die Funktion „Inhalte & Einstellungen löschen“ nutzt. Dabei werden „Mein iPhone suchen“ und die Aktivierungssperre automatisch deaktiviert. Mit dem Online-Tool lässt sich nun mittels der IMEI oder Seriennummer überprüfen, ob die Aktivierungssperre noch gesetzt ist. Dies kann auch beim Kauf eines gebrauchten iOS-Gerätes hilfreich sein.

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Will man jemanden beispielsweise mit dem iPhone seine Urlaubsfotos oder Fotos vom Geburtstag zeigen, ist eventuell nicht jeder Schnappschuss für das Gegenüber bestimmt. Natürlich könnte das betroffene Bild auch gelöscht werden. Soll das aber nicht passieren, sondern das Foto erhalten bleiben, gibt es mit iOS 8 nun die Möglichkeit, das Foto zu verstecken bzw. auszublenden.

Wie funktioniert’s?

  • In der Foto-App das gewünschte Bild auswählen.
  • Den Finger ein paar Sekunden auf das Foto drücken, bis die Optionen “Kopieren” und “Ausblenden” auftaucht.

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  • Tippt man auf “Ausblenden”, erscheint ein Dialogfenster, wo man darauf hingewiesen wird, dass das Foto in den Ansichten “Momente”, “Sammlungen” und “Jahre” ausgeblendet wird, in den “Alben” aber weiterhin sichtbar ist.
  • Soll das Foto wieder eingeblendet werden, findet in den bereits angesprochenen den Alben im Ordner “Ausgeblendet”.

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Ladeadapter iPadVielen dürfte bekannt sein, dass die neuen iPhones (vor allem das iPhone 6 Plus) mit besseren Akkus ausgestattet sind, welche eine größere Kapazität aufweisen. Dem Ladegerät hat Apple hingegen nicht mehr Leistung verpasst – diese bleibt bei 5 Watt. Jedoch hat Apple bei dieser Akku-Generation eine wichtige Sache geändert: Sie unterstützt nämlich iPad-Ladegeräte!
Damit kein Missverständnis entsteht: Es war natürlich auch vorher möglich, das iPhone mit dem iPad-Ladegerät zu laden, aber das iPhone hat sich nicht mehr Strom geholt. Dies ist jetzt anders, da Apple die Grenzen der Leistungsaufnahme offensichtlich angehoben hat. In Video unterhalb, welches von MacOtakara stammt, ist zu sehen, dass sich das iPhone 6 Plus mit dem 12 Watt-Ladegerät des iPads mehr als doppelt so viel Energie holt, beim iPhone 6 sind es immerhin noch ca. 20 Prozent mehr. Dies verkürzt die Ladezeit(en) natürlich erheblich.

(Video-Direktlink)

 

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Apples-OS-X-Yosemite

Viele Nutzer haben uns jetzt schon ihr Feedback über OS X Yosemite geschrieben und wir haben auch unsere Erfahrungen mit diesem Betriebssystem gemacht. Seit der ersten Beta-Version ist uns (und auch euch) eine Sache aufgefallen, die für viele Nutzer noch etwas ungewohnt ist – nämlich die Darstellung einer URL in der Browserleiste des neuen Safari unter OS X Yosemite. In den vorhergehenden Beta-Versionen musste man sich mit der gekürzten URL in der Vorschau zufriedengeben und nur bei Klick in die Leiste erschien die volle URL.

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Nun hat Apple aber auf die Kundenanfragen reagiert und in den Einstellungen unter “Erweitert” einen neuen Menüpunkt hinzugefügt, der es ermöglicht, zwischen den Ansichten zu wählen, die man gerne haben möchte. So kann die verkürzte URL nun einfach ausblendet werden, wenn man dies nicht haben möchte. Vielleicht hilft dieser Tipp dem einen oder anderen einen Schritt weiter.

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