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Tipps und Tricks rund um Apple iPhone iPad und allen anderen Geräten. Workarounds für Windows und sonstige Betriebssystem oder Mac umgebungen

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Wer mit OS X Yosemite arbeitet, wird gleich zu Beginn bemerkt haben, dass der Transparenzeffekt standardmäßig aktiviert ist. Dadurch wird die beispielsweise der Dock-Hintergrund oder die Seitenleiste beim Finder mehr oder weniger “durchsichtig”. Auf den ersten Blick sieht das Ganze optisch ansprechend aus, kann aber jedoch teilweise die Lesbarkeit beeinträchtigen, vor allem dann, wenn das dahinter liegende Fenster über intensive Farben verfügt.

Wer wieder das gewohnte Aussehen haben will, kann dies relativ schnell in den Systemeinstellungen ändern. Dazu muss dort das Icon der Bedienungshilfen angeklickt und anschließend der Haken bei “Transparenz reduzieren” gesetzt werden.

Transparenz reduzieren

Ist das erledigt, erscheinen die zuvor transparenten Flächen in Hellgrau, was sicherlich einigen Usern besser gefallen dürfte.

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Auch MacMania unterstützt schon seit einigen Monaten die Safari-Push-Benachrichtungen von OS X und diese werden von unseren LeserInnen auch gerne angenommen. Doch leider gibt es unter OS X Yosemite immer wieder Probleme mit den verschiedenen Zertifikaten, die ausgegeben werden. Dies betrifft nicht nur MacMania, sondern auch alle anderen Seiten, die mit diesen Push-Nachrichten arbeiten. Um die Anzeige wieder korrekt einzustellen, gibt es einen kleinen Tipp, den wir euch mit auf den Weg geben wollen.

Bildschirmfoto 2014-11-12 um 07.36.06Bildschirmfoto 2014-11-12 um 07.35.58

Dazu öffnet ihr Safari und geht unter der oberen Menüleiste auf “Safari – Einstellungen – Mitteilungen” und sucht euch die passende Webseite heraus. Deaktiviert den Dienst und aktiviert den Dienst unmittelbar wieder. Dann wird das Zertifikat neu geladen und die Anzeige der Push-Nachrichten müsste wieder wie gehabt funktionieren. Dies müsst ihr bei jeder einzelnen Seite machen, damit auch diese wieder funktionieren.

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Seit OS X Yosemite gibt es die Möglichkeit, den Bildschirm des Macs zu “verdunkeln”, indem der sogenannte “Dark Mode” aktiviert wird (Systemeinstellungen –> Allgemein –> Erscheinungsbild). Dadurch werden die Menüleiste und das Dock in einem transparenten Schwarz dargestellt. Will man öfter zwischen den beiden Möglichkeiten wechseln, muss aber immer in die Systemeinstellungen gegangen werden. Das Tool “f.lux” schafft hier mit einem Update, welches seit Ende Oktober zur Verfügung steht, Abhilfe.

Was macht f.lux?
f.lux passt die Bildschirmfarbe automatisch den Lichtverhältnissen an. Wie bei den Einstellungen im Bild unten ersichtlich ist, geht vor allem darum, in der Nacht die Farben wärmer zu machen, damit das Display nicht so leuchtet. Untertags werden die Farben dann wieder auf das normale Niveau eingestellt.

F.LuxDurch die Eingabe des Standortes erkennt f.lux, wo sich der Mac geografisch gesehen befindet und kann sich so nach dem örtlichen Sonnenauf und -untergang richten. Zudem kann man sich entscheiden, ob die Veränderung der Bildschirmfarbe und -helligkeit schnell (innerhalb von 20 Sekunden), oder langsam (innerhalb von 1 Stunde) vonstattengeht und wie stark ausgeprägt diese sein soll. Zuguterletzt kann auch noch bestimmt werden, welche sekundäre Lichtquelle (zB Neonlicht, Kerzenlicht etc.) den Raum erhellt.

Um auf den Dark Mode von OS X Yosemite zurückzukommen. Hier bietet f.lux die Möglichkeit, dass dieser Modus automatisch bei Sonnenuntergang aktiviert wird und somit nicht mehr immer in die Systemeinstellungen gewechselt werden muss.

darkmode

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Knapp eine Woche nach der Veröffentlichung von iOS 8.1, haben wir uns genauer angesehen, was die neue iCloud-Fotomediathek eigentlich zu bieten hat. Im Prinzip ist die Mediathek nur eine verbesserte Lösung von Apple, um Fotos und Videos auf allen Geräten zur Verfügung zu stellen und dabei Speicherplatz auf dem iDevice zu sparen. Bei Aktivierung werden nämlich die Fotos auf der iCloud gespeichert und dann in optimierter Form auf den Geräten zur Verfügung gestellt.
Um die iCloud-Fotomediathek verwenden zu können, muss sie unter iOS 8.1 in den Einstellungen bei iCloud –> Fotos –> iCloud-Fotomediathek (Beta) aktiviert werden. Danach kann noch eingestellt werden, ob der “iPhone-Speicher optimiert” werden soll oder nicht (“Laden und Originale behalten”). Wird die erste Einstellung gewählt, werden die Originale in die iCloud hochgeladen und auf dem iPhone oder iPad bleiben optimierte Versionen zurück, wodurch Speicherplatz gespart wird.

Wo liegen die Vorteile, wo (derzeit) die Nachteile?
Ein Vorteil gegenüber dem derzeitigen Fotostream ist auf jeden Fall, dass mehr als 1.000 Fotos auf der iCloud-Fotomediathek gespeichert werden können und dass auf dem iPhone bzw. iPad Speicherplatz gespart werden kann. Nachteile sind, dass die 5 GB Speicherplatz, welche von Apple kostenlos zur Verfügung gestellt werden, bei vielen Nutzern bald ausgereizt sein werden. Es wird also vielen nichts anderes übrig bleiben, als kostenpflichtig upzugraden. Zudem halten wir es zumindest für fragwürdig, ob es sinnvoll ist, dass ein gelöschtes Foto auf jeden Gerät verschwindet. Hier sollte Apple zumindest den User darüber entscheiden lassen, ob ein Foto überall gelöscht wird, oder nur auf dem betroffenen Gerät. Da es eine Beta-Version ist, besteht die Hoffnung, dass Apple dieses Feature noch hinzufügen wird.

Ein weiterer Nachteil ist, dass es auf dem Mac derzeit keine App gibt, welche die iCloud-Fotomediathek unterstützt. iPhoto und Aperture werden bekanntlich durch eine neue Foto-App ersetzt. Auf diese müssen wir aber bis Anfang 2015 warten. Somit gibt es momentan am Mac nur die Möglichkeit sich über den Browser auf beta.icloud.com einzuloggen und dort die Fotos und Videos zu verwalten.

Fazit: Man merkt, dass sich die iCloud-Fotomediathek noch in der Beta-Phase befindet und nicht ganz ausgereift ist – was auch normal für eine Testphase ist. Dieser Umstand sollte auch berücksichtigt werden, denn nicht allzu wenige Nutzer berichten auch über Fehler zB beim Upload bzw. dass Alben verschwunden sind. Wir würden empfehlen mit der Aktivierung noch zu warten, bis Apple die Beta-Phase beendet hat. Dann dürfte auch die neue Foto-App unter OS X bereitstehen und das Arbeiten mit der iCloud-Fotomediathek auf dem Mac deutlich erleichtern.

 

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Handoff

Wir haben schon einige Anfragen bezüglich der neuen Funktion “Handoff” unter iOS 8 und OS X Yosemite bekommen und wollen hier noch einmal kurz die Voraussetzungen und die Funktionsweise zusammenfassen. Zunächst wird ein iOS-Device mit iOS 8.1 und einer der folgenden Macs benötigt, weil diese über Bluetooth 4.0 LE verfügen:

  • MacBook Air (2012 oder neuer)
  • MacBook Pro (2012 oder neuer)
  • iMac (2012 oder neuer)
  • Mac mini (2012 oder neuer)
  • Mac Pro (Ende 2013)

Eigentlich wären auch das MacBook Air 2011 und der Mac mini aus dem Jahr 2011 mit Bluetooth 4.0 LE ausgestattet, aber Apple hat aus unerfindlichen Gründen diese Geräte nicht freigeschalten. Seit einigen Tagen gibt es aber das sogenannte Continuity Activation Tool bei Github zum Download, das nach der Installation Handoff auf diesen Geräten freischaltet. Das Ganze geschieht natürlich auf eigene Gefahr! Noch ältere Geräten müssten hardwaretechnisch aufgerüstet werden – siehe Tabelle unterhalb:

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Wie funktioniert Handoff nun?
Sind die hard- und softwaretechnischen Voraussetzungen einmal erfüllt müssen die Geräte nur noch Bluetooth aktiviert haben, über dieselbe Apple ID verfügen und sich im selben WLAN befinden. Zudem muss die Funktion selbst auf dem Mac (Systemeinstellungen –> Allgemein) und auf dem iDevice (Einstellungen –> Allgemein –> Handoff & App-Vorschläge) aktiviert sein. Surft man dann beispielsweise via Safari auf dem iPhone kann zum Mac gewechselt werden und dort nahtlos weitergesurft werden. Es erscheint ein zusätzliches Icon links untern neben dem Dock. Handoff funktioniert aber auch mit fast allen anderen Apple Apps, wie zB Mail, Maps und Nachrichten.

handoff 3

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Über die iCloud-Seite hat Apple ein neues Online-Tool zur Verfügung gestellt, wo abgefragt werden kann, ob beim betroffenen iOS-Device die Aktivierungssperre aktiv ist oder eben nicht. Den meisten dürfte bekannt sein, dass Apple diese Funktion mit iOS 7 eingeführt hat. Wird hier “Mein iPhone suchen” eingerichtet, wird die Aktivierungssperre automatisch aktiviert. Sie soll verhindern, dass das iOS-Gerät im Falle eines Diebstahles nicht genutzt werden kann. Wird nämlich versucht, das iDevice zu löschen, um es anschließend erneut zu aktivieren, benötigt man die passende Apple-ID mit Kennwort.

Online Aktivierungssperre

Wer also vor hat, sein Gerät zu verkaufen oder weiterzugeben, sollte darauf achten, dass die Aktivierungssperre deaktiviert ist. Dies funktioniert am besten damit, wenn ihr die Funktion „Inhalte & Einstellungen löschen“ nutzt. Dabei werden „Mein iPhone suchen“ und die Aktivierungssperre automatisch deaktiviert. Mit dem Online-Tool lässt sich nun mittels der IMEI oder Seriennummer überprüfen, ob die Aktivierungssperre noch gesetzt ist. Dies kann auch beim Kauf eines gebrauchten iOS-Gerätes hilfreich sein.

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