Fast täglich tauchen neue Designstudien für iOS 7 auf und geben einen kleinen Vorgeschmack darauf, welche Elemente im neuen iOS zum Einsatz kommen könnten. Diesmal wurde nur ein Teilbereich von iOS 7 behandelt, nämlich Safari. Die Entwickler des Konzepts arbeiten sehr viel mit Gesten und mit großen Kacheln, die man schon von OS X kennt. Durch die Neugestaltung der Seitenansicht, lassen sich viel mehr Seiten darstellen, als über das jetzige “Tabsystem”. Auch die Grafik hat sich deutlich verändert und ist “flacher” geworden.

Wir finden die Bedienung des Konzeptes sehr gut durchdacht und finden es auch sehr gut, dass die Entwickler auf Gesten gesetzt haben. Somit wird der Einsatz von Buttons fast überflüssig und man kann sich mit “wischen” und “ziehen” durch den kompletten Browser bewegen. Ob Apple auch solche Ansätze hat oder nicht, kann natürlich nicht bestimmt werden. Es wäre aber schon positiv, wenn zumindest Teile solcher Konzepte Realität werden würden.

Nachdem Google gestern das neue Update von Chrome veröffentlicht hat, hat der Konzern auch die angekündigte Sprachsteuerung auf dem Mac realisiert. Lädt man sich die neueste Version von Chrome (Version 27) herunter, navigiert auf Google.com und klickt auf das Mikrofon-Symbol, kann man den Sprachassistenten problemlos nutzen. Nachdem man die Erlaubnis erteilt hat, dass Google auf das interne Mikro zugreifen darf, kann man auch schon loslegen und die Suchmaschine via Sprachsteuerung befragen. Wir werden dies für euch in der nächsten Zeit ausprobieren und sind gespannt, wie es auf Dauer funktioniert.

Nicht alle Features online!
Anscheinend hat Google auf der diesjährigen I/O noch etwas zuviel versprochen. Die direkte Ansprache von Google Now funktioniert nämlich noch nicht. Von Google wäre es angedacht gewesen, dass man mit den Worten “OK, Google” direkt eine Suchanfrage an den Mac oder PC stellen kann. Anscheinend wird dieses Feature erst später nachgereicht. Wir sind sehr gespannt, wie Apple auf diesen Fakt reagieren wird und welche Optionen bei Apple geboten werden.

Wie es nun den Anschein macht, wird Apple seinen Streaming-Dienst wohl nicht auf der WWDC 2013 vorstellen können. Die Gründe dafür sind weitläufig bekannt und drehen sich hauptsächlich um die zu bezahlenden Preise an die unterschiedlichen Rechteinhaber. Apple soll mit zwei der vier großen Labels noch keine Möglichkeit gefunden haben, sich schnell zu einigen. Die Verhandlungen werden noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, dennoch ist ein Release zur WWDC immer unwahrscheinlicher. Vielleicht schafft es Apple den Dienst bis zur Vorstellung des iPad mini auf Linie zu bringen und alle Labels zufrieden zu stellen.

Google hat es bereits geschafft!
Anscheinend ist Apple in Sachen Preisgestaltung etwas ehrgeiziger als Google. Google soll sehr schnell eine Einigung mit den Labels gefunden haben und auch die gewünschten Preise bezahlen. Dadurch gestalten sich die Verhandlungen mit Apple noch schwerer, da ein großes Unternehmen wie Google auch bereit ist die etwas teureren Preise zu bezahlen. Gerade dadurch kann Google den Preis nicht unter den von Spotify setzen und liegt im identen Preissegment. In unseren Augen sollte Apple die Verhandlungen auch etwas “lockerer” angehen, da man mittlerweile auf über 100 Milliarden US-Dollar sitzt und genügend Gewinn einstreift, um solch einen Dienst zu realisieren.

Sowohl Apple als auch Microsoft haben in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert, dass es dem Unternehmen erlaubt ist, Sofortnachrichten über iMessage oder auch Skype zu lesen. Bis dato wurde aber nicht vermutet, dass eines der Unternehmen tatsächlich von diesem Paragraphen gebrauch macht. Wie das Onlinemagazin Heise nun festgestellt hat, hat sich Microsoft in eine Skype-Unterhaltung geklinkt und den Verlauf der Nachrichten verfolgt. Diese Tatsache ist sehr erschreckend, da man davon ausgegangen ist, dass die Unternehmen diese Regelung nur im Ernstfall verwenden.

Microsoft rechtfertigt sich damit, dass man auf der Suche nach Spam und unerlaubten URL’s sei und man dazu die Unterhaltungen auslesen müsse. Ob dies wirklich der Wahrheit entspricht und ob Mitarbeiter von Microsoft die Nachrichten wirklich im Klartext lesen können, ist weiterhin unklar. Sicherheitsexperten und Datenschützer warnen auf jeden Fall davor, dass Microsoft über empfindliche Daten verfügt und diese auch verwenden könnte. Unklar ist ob auch andere Unternehmen, wie zB Apple von diesem Recht gebrauch machen – bis dato wurde aber kein ähnlicher Fall gemeldet.

UPDATE: Am Abend wurde von Heise noch bekannt gegeben, dass bei einer neuerlichen Überprüfung mit verschiedenen Versuchsanordnungen und Servern wurden keine HEAD-Requests mehr von Microsoft erfasst wurden. Offensichtlich haben Skype und Microsoft die Link-Überprüfung zumindest ausgesetzt.

Wie findet ihr dieses Verhalten?

iTunes Teaser Logo

Apple hat in der Nacht auf heute ein Update für iTunes (Version 11.0.3) zum Donwload bereit gestellt. Dieses Update ist deshalb interessant, weil Apple mit dieser Version den MiniPlayer mit ein paar neuen Features ausgestattet wird. Alle Neuerungen könnt ihr in der folgenden Update-Beschreibung nachlesen:

Das Update steht, wie üblich, über die Softwareaktualisierung oder auch über die Homepage von Apple erhältlich. Es hat eine Größe von knapp 200 MB und benötigt OS X 10.6.8 oder höher. Auch für Windows-Nutzer steht das Update bereit.

Dieses kleine Update (1,69 MB) behebt einen eher seltenen Fehler, der nach einem Systemabsturz auftreten kann. In diesem Fall ist es dem System nicht mehr möglich sich vom Absturz zu erholen. Das Update gilt laut Apple-Support-Dokument für alle MacBook-Air-Modelle aus dem letzten Jahr (mid 2012). Nach dem Update schaltet sich das MacBook Air aus. Vor dem Neustart soll eine Minute gewartet werden.