Nun ist es endlich soweit und Apple den offiziellen Startschuss zur neuen iCloud iWork-Funktion gegeben. In einer Rundmail von Apple macht man nochmals auf die Funktionen aufmerksam um hier auch genügend Test-Daten zu sammeln. Wir haben uns die neuen Funktionen angesehen und können grundlegend sagen, dass Apple hier einen sehr guten Job gemacht hat. Zwar ruckelt es hier und da aber man muss auch bedenken, dass man sich immer noch in einer BETA-Phase befindet.

Für alle die auch einen Test wagen wollen sei gesagt, dass man die neueste Version von Safari benötigt und eine gute Internetleitung. Ist eine Leitung mit einem schlechten Up und Download vorhanden kann man das Feature eher “vergessen”. Ansonsten funktionieren die angekündigten Features sehr gut, auch der Word und Excel-Import hat bei unseren Testdaten einwandfrei funktioniert. Zwar werden manche Formatierung nicht übernommen, dennoch kann dieses Feature überzeugen. Neuigkeiten bei den Funktionen gibt es leider keine.

Wie Facebook nun in einem Blog-Post mitgeteilt hat, ist es nun möglich, im sozialen Netzwerk Hashtags zu verwenden. Laut Facebook sollen die Hashtags bereits jetzt verfügbar und im kompletten System nutzbar sein. Wir haben dies schnell ausprobiert und konnten noch einige Fehler im System feststellen. Wahrscheinlich wird Facebook einige Zeit benötigen, um die Funktion in das gesamte System zu integrieren.

Wofür braucht man Hashtags?
Die zusammengeschriebenen Wörter mit dem Rautezeichen am Anfang dienen dazu, verschiedene Themen zu verfolgen, oder in Diskussionen ein Thema zu verlinken. Diese Methode ist vor allem bei Twitter sehr beliebt und wird häufig dafür genutzt, auf Themen hinzuweisen oder Postings mit einem Thema zu verknüpfen. Wird ein Posting mit einem Hashtag belegt, landet dieses in einem gesammelten Pool mit anderen Postings, die den gleichen Hashtag besitzen. Somit können Postings sehr leicht öffentlich gemacht werden. Wie sich die Privatsphäre-Einstellungen dadurch verändern, ist noch unklar.

Es gibt immer wieder Beispiele, dass sich Internetunternehmen nicht lange auf dem Aktienmarkt halten können und schnell wieder von der Bildfläche verschwinden. Google und Facebook sind in diesem Bereich wohl die große Ausnahme. Der Spielekonzern Zynga ist leider ein Negativbeispiel in dieser Branche. So haben nun externe Mitarbeiter ausgeplaudert, dass die Firma ein sinkendes Schiff ist und nicht mehr gerettet werden kann. Schon Anfang letzter Woche musste Zynga Mitarbeiter entlassen und wird angeblich noch weitere Stellen abbauen. Anscheinend habe der Konzern einige Trends verschlafen und eine fürchterliche Geschäftsstrategie.

Was ging schief?
Zynga ist mit dem Spiele-Hit “Farmville” groß geworden und konnte vom sozialen Netzwerk Facebook extrem profitieren. Nach dieser Hochzeit schaffte die Firma aber keinen weiteren großen Hit. Auch der Ausbau der mobilen Sparte ging nach hinten los und beflügelte nicht den Markt. Nun wird Farmville immer uninteressanter und die Einnahmen bleiben aus. Neue Spielehits sind auch nicht zu erwarten, die das Ruder wieder herumreißen könnten. Somit könnte es durchaus eintreffen, dass die Firma nicht mehr lange an der Börse gelistet sein wird und in die Innsolvenz gehen muss.

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Das Betriebssystem von Google ist das wohl erfolgreichste seiner Art weltweit und kein Hersteller kann von sich behaupten, so viele Smartphones zu betreiben wie Google. Nun will das WSJ in Erfahrung gebracht haben, dass dies noch lange nicht genug ist für Google und dass das Unternehmen noch ein größeres Ziel hat. Genauer genommen, möchte Google in Schwellenländern wie Afrika oder Asien ein eigenes Mobilfunknetz etablieren, um auch in den abgelegensten Regionen den Zugang ins Internet zu ermöglichen. Google wird dieses Vorhaben aber nicht im Alleingang bestreiten und sucht sich Unterstützung bei den heimischen Betreibern. Google will die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, damit ein Netzausbau besser realisiert werden kann.

Auch günstiges Smartphones soll es geben!
Ein Mobilfunknetz reicht meist nicht aus, um es zu nutzen! Daher müssen auch günstigere Geräte geschaffen werden, die das Netz nutzen können. Hier will Google mit einer eigenen Smartphone-Serie den Markt erobern und sich somit auch die Marktherrschaft in diesen Märkten sichern. Smartphones wie das iPhone 5 sind in diesen Märkten natürlich viel zu teuer und finden fast keinen Absatz. Google hat genau dieses Problem erkannt und versucht, sich auf einem anderen Weg in die Märkte zu drängen. Nichts desto trotz können wir diese Entwicklung nicht negativ betrachten, da Entwicklungsländer gefördert werden müssen!

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Anscheinend hatte Apple vor einigen Jahren wieder den richtigen “Riecher” und integrierte frühzeitig komplette Videofilme in iTunes. Nun hat sich das Geschäft mit dem Online-DVD-Verleih als wahre Goldgrube herausgestellt. Der Anteil an Verleihvorgängen ist um 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und man konnte alleine in Deutschland rund 30 Millionen Euro mit diesem Segment umsetzen. Wie viel von diesem Anteil direkt auf Apple entfällt, konnte jedoch nicht gesagt  werden. Als Grund für den Anstieg wird unter anderem der bessere Ausbau des Internets herangezogen und die deutlich höhere Bandbreite, die damit verknüpft ist.

Zwar liegt das normale DVD-Verleih-Geschäft immer noch über dem des Online-Geschäfts (ca. 56 Millionen Euro), dennoch schrumpfte dieses Segment, im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent und der Trend zeigt weiter nach unten. Insgesamt liegt der Umsatz der DVD- und Blu-Ray-Branche bei ca. 440 Millionen Euro (alleine in Deutschland) und konnte damit einen deutlich Anstieg verzeichnen.

Österreich hinkt hinterher!
Zwar hat Österreich auch einen Online-DVD-Markt, dennoch ist dieser nicht so gut sortiert wie jener aus Deutschland. Speziell heimische Produktionen und Serien findet man überhaupt nicht. Wie es den Anschein macht, werden wir auch noch sehr lange darauf warten müssen, da die Rechteinhaber sich gegen Apple stellen und eine Einigung noch in weiter Ferne ist, so die Gerüchte. Auf eine Stellungnahme der AKM warten wir immer noch vergeblich.

Wie viele Filme leiht ihr euch im Monat aus?

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Lange haben wir von Kim Dotcom nichts mehr gehört oder gesehen. Nun geht Dotcom aber in einem Punkt in die Offensive und greift Google, Facebook und Twitter an. Angeblich sollen die Unternehmen ein Patent von Kim Dotcom verletzen, welches er im Jahr 2000 eingereicht hat. Dieses Patent beschreibt eine zweistufige Verifizierung eines Users und ist auch in den USA gültig. Kim droht im Moment mit einer Klage, hat diese aber noch nicht eingereicht und plädiert an die oben genannten Unternehmen, Lizenzzahlungen für den Dienst zu leisten. Ob Google und Co. dieser Forderung nachgehen werden, ist noch nicht abzuschätzen.

Sein Prozess soll finanziert werden!
Kim spielt mit offenen Karten und will mit dem Geld der Unternehmen seinen Prozess finanzieren. Im Moment kostet der Prozess inkl. Kaution rund 50 Millionen US-Dollar. Zwar hätte Kim Dotcom dieses Geld, jedoch ist dieses von den US-Behörden eingefroren worden, um die möglichen Schadenersatzforderungen damit zu bezahlen. Ob Kim Dotcom wirklich vor Gericht ziehen wird ist nicht klar und es liegt nun an besagten Unternehmen, wie darauf reagiert wird.

Apple lässt die Finger davon
Vielleicht hat Apple den Braten gerochen und hat die Verifizierung wieder deaktiviert, um einer möglichen Klage auszuweichen. Natürlich ist dies nur eine Vermutung, aber Apple hat bis jetzt noch keine Stellungnahme abgegeben, warum die zweistufige Verifizierung wieder vom Netz genommen wurde.