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Alles rund ums Internet, Apple und iPhone

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Nachdem „Connect“ bereits Anfang Dezember den österreichischen Mobilfunkbetreiber „3“ zum Besten der  Alpenrepublik gekürt hat, ist auch „Chip“ zum selben Urteil gekommen. Das Ergebnis ist ähnlich wie bei „Connect“ und „3“ konnte sich nur knapp gegen den Vorjahressieger „A1“ durchsetzen. Etwas abgeschlagen auf dem dritten Platz liegt T-Mobile.

Karte

In der oben abgebildeten Karte ist die Route der Tester zu sehen. Insgesamt wurden 3.100 km in der Stadt, auf Autobahnen, im Zug und in ländlichen Gebieten zurück.

„3“ punktet bei Telefonie, A1 bei LTE voran
Fest steht, dass „3“ mit seiner LTE-Offensive im letzten Jahr enorm aufholen konnte, aber was die durchschnittlichen Downloadraten betrifft (45,9 MBit/s) noch nicht ganz an A1 (53,3 Mbit/s) herankommt. T-Mobile liegt mit 27,9 Mbit/s mit einigem Rückstand an der 3. Stelle.

Den Sieg holt „3“ über die Qualität der Telefongespräche. Immerhin 96,4 Prozent aller Telefonate haben HD-Voice-Qualität. A1 liegt hier bei 78 Prozent und T-Mobile überhaupt nur bei 61 Prozent. Zudem kann „3“ am wenigsten abgesprochene Gespräche verbuchen.

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Wie Facebook schon einmal bekannt gegeben hat, möchte man den eigenen Messenger-Dienst immer mehr vom herkömmliche Browser lösen. Schon im Jahr 2014 hat Facebook unter Windows versucht einen Messenger als App auf den Markt zu bringen, hat aber dieses Vorhaben dann wieder schnell verworfen. Nun ist ein Screenshot aufgetaucht, der eine Messenger-App auf dem Mac zeigt und Gerüchte gehen nun die Runde, dass Facebook bald eine solche App in den Mac App Store bringen könnte, um den Dienst auch auf den Desktop zu bringen.

Konkurrenz zu iMessage
Apple hat schon vor Jahren damit begonnen, Kurznachrichten via App auf den Mac zu bringen und dieser Service ist von den Kunden sehr gut angenommen worden. Vielleicht möchte Facebook nun auch solch eine App auf dem Mac positionieren, um später vielleicht auch WhatApp auf diesem Weg auf den Mac zu bringen. Auf jeden Fall deute einiges darauf hin, dass Facebook seine Messenger-Dominanz weiter ausbauen möchte und wir finden die Idee einer Messenger-App nicht schlecht.

Was sagt ihr?

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Viele österreichische Festnetzkunden von A1 beklagen sich schon länger darüber, dass vor allem in ländlichen Gegenden die Bandbreite teilweise „unterirdisch“ ist und die Nutzung von Diensten wie zB Netflix oder Amazon Prime unmöglich machen. Viele sind daher vom Festnetz auf das deutlich besser ausgebaute Mobilfunknetz der österreichischen Mobilfunkanbieter umgestiegen. Doch A1 will das Kupferleitungs-Festnetz nun in den nächsten Jahren aufwerten und verspricht, dass im Rahmen des geplanten Ausbaus 99 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 MBit/s versorgt werden sollen. Im Moment ist dies bei nur rund 50 Prozent der Haushalte der Fall.

Vplus und G.fast
Möglich machen soll es die Vectoring-Technologie Vplus kombiniert mit G.fast. Bis 250 m zur Einwahlstelle sind 300 Mbit/s möglich, bis 500 m 200 Mbit/s. Um die Bandbreite auch auf größeren Strecken garantieren zu können, müssen sogenannte Mikroknoten installiert werden. Finanziert wird das Projekt teilweise auch aus Mitteln der Breitbandmilliarde. Die österreichische Bundesregierung hat hier bereits vor einigen Jahren beschlossen, das es ein erklärtes Ziel sei,  bis 2020 flächendeckend Übertragungsraten von mindestens 100 Megabit/s verfügbar anbieten zu können.

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Wer die Nachrichten aus der Wirtschaft verfolgt, wird wissen, dass Yahoo-Chefin Mayer seit Jahren versucht, den Konzern zu sanieren – bis jetzt wenig erfolgreich. Deshalb machen sich viele ernsthafte Sorgen um das Unternehmen. Yahoo hält aber 15 Prozent an der Plattform Alibaba, welcher rund 30 Mrd. US-Dollar wert ist, was als Rettungsanker gilt. Das Kerngeschäft kommt schon seit Jahren nicht mehr so richtig in die Gänge. Yahoo selbst wird derzeit mit ca. 31 Mrd. US-Dollar an der Börse bewertet. Somit ist Yahoo praktisch gleich viel wert wie seine Alibaba-Beteiligung.
Aus diesem Grund will Mayer nun sein Internet-Geschäft komplett abtreten, um hier neue Impulse zu schaffen. Wie einige von euch wissen, hatte Apple schon länger den Plan bei Yahoo einzusteigen und nutzt auch über die Wetter-App schon verschiedenste Dienste.

Apple würde sich eine Suchmaschine kaufen
Auch die Suche im Internet könnte dann von Apple übernommen werden. Siri könnte ebenfalls von diesem Kauf profitieren und man würde das Kerngeschäft günstig erhalten, da es wenig Umsatz bringt und Apple dadurch eine gute Verhandlungsbasis hat. Sollte der Kauf wirklich zustandekommen, könnte dies für Google und auch für Microsoft weitreichende Folgen haben, da Apple dann aktiv im Suchmaschinenmarkt mitmischen würde und mit seinen Geräten natürlich viel wertvollen Traffic erzeugen könnte.

 

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(Bild: Apple)

In den letzten Jahren hat sich bei Apple der WLAN-Standard 802.11ac durchgesetzt, der im Dezember 2013 offiziell verabschiedet wurde. Die Entwicklung bleibt aber natürlich nicht stehen, denn der nächste WLAN-Standard ist bereits in Vorbereitung. Dieser wird den Namen „802.11ay“ tragen und 2017 an den Start gehen.

Mehr Daten, höhere Reichweite
Da das Datenaufkommen immer massiver wird, ist es das vorrangige Ziel, höhere Durchsatzraten zu erreichen. Diese sollen beim neuen Standard zunächst 20 Gbit/s und später bis zu 40 GBit/s erreichen. Zudem soll sich auch die Reichweite drastisch erhöhen, wodurch Distanzen von 300 bis 500 Meter überbrückt werden können. Dieser Standard könnte damit auch zur Kommunikation über kurze Distanzen außerhalb von Gebäuden zum Einsatz kommen.

 

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Die Übernahme von Orange durch „3“ und die damit verbundene Auflage der EU-Wettbewerbshüter, das Netz günstig für virtuelle Netzbetreiber zur Verfügung zu stellen, zeigt in diesem Jahr nun seine volle Wirkung. Dies hat dazu geführt, dass der Wettbewerb ordentlich angeheizt wurde, was für den Endkunden nur von Vorteil sein kann. Allerdings birgt diese wahre Flut an neuen Mobilfunkanbietern auch eine Gefahr.

Markt wird zunehmend unübersichtlich
Neben dem wahrscheinlich bekanntesten Newcomer „HoT“ sind aber dieses Jahr auch UPC, Spusu, Eety und Allianz Sim als virtuelle Anbieter in dem Kampf um Kunden in den Ring gestiegen. Seit vergangenen Dienstag drängt nun auch Tele 2 in den Markt, konzentriert sich aber auf Geschäftskunden und für 2016 stehen weitere Anbieter in den Startlöchern. Somit besteht die Gefahr, dass der Markt an Billig-Anbietern zunehmend unübersichtlich wird und ständig neue Tarife bzw. Tarifstrukturen beworben werden, die für Verwirrung sorgen könnten.

Einige Experten sehen diese Entwicklung allerdings nur als „Intermezzo“, da sich außer bei HoT der Erfolg der Neueinsteiger in Grenzen hält. Somit bringen die neuen Anbieter den Markt zwar in Bewegung und sorgen für günstigere Tarife, aber der Markt wird sich über kurz oder lang selbst regeln, weshalb damit zu rechnen ist, dass einige Anbieter bald wieder von der Bildfläche verschwunden bzw. von der Konkurrenz geschluckt sein werden.