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Alles rund ums Internet, Apple und iPhone

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Die Quartalskonferenz von Amazon war nach dieser Periode sicherlich kein Zuckerschlecken, denn das Unternehmen musste seinen Aktionären ein dickes Minus vorstellen, was vielen Investoren verständlicher Weise überhaupt nicht gefallen hat. Kurz gesagt machte der Konzern knapp eine halbe Milliarde US-Dollar Verlust und auch die Prognose für die nächsten Quartale weisen eine große Bandbreite auf, so die Geschäftsführung von Amazon. Von einem Minus von bis zu 570 Mio. US-Dollar bis zu einem Plus von 430 Mio. US-Dollar scheint alles möglich zu sein. Grund dafür ist die explosionsartige Expansion von Amazon und den damit verbundenen Diensten. Aber auch mit dem groß angekündigten und bei den Kunden nicht beliebten Fire Phone hat Amazon insgesamt 170 Mio. US-Dollar in den Sand gesetzt. Der Aktienkurs ist daraufhin um 10 Prozent eingebrochen.

In den nächsten Jahren ist es aber wieder das Ziel schwarze Zahlen schreiben, um nicht jeden Anleger zu verärgern. Man will ein eigenes Ladengeschäft aufbauen und auch einen eigenen Lieferdienst ins Leben rufen. Laut Geschäftsführer Bezos soll das Kauferlebnis durch Amazon nochmals verbessert werden und dazu nimmt man kräftig Geld in die Hand. Aus diesem Grund konnte man auch den Umsatz um 20 Prozent steigern und auch die magische Grenze von 20 Milliarden US-Dollar überschreiten. So gesehen läuft das Geschäft besser als in den Jahren zuvor.

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Facebook ist und bleibt eine sehr wichtige Institution im Bereich des Online-Marketings doch gibt es in den USA mittlerweile einen sehr beunruhigenden Trend, den Analysten wirklich sehr genau beobachten. Denn seit einem halben Jahr gehen die Nutzerzahlen in einem sehr wichtigen Segment stark zurück, nämlich bei den Jugendlichen. Rund 30 Prozent an Nutzer hat das soziale Netzwerk hier verloren, was die Unternehmensführung sicherlich nicht freuen wird.

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Andere Netzwerke wie Instagram (gehört ja auch Facebook) können sich weiter nach oben kämpfen und sind im Aufwind. Ansonsten kann sich kein Netzwerk sonderlich durchsetzen und Google Plus verliert sogar über 60 Prozent seiner Nutzer.

Wer von euch nutzt noch Facebook?

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Wir haben darüber berichtet, dass “3″ seit Juni ein Spotify-Paket um 9,99 Euro anbietet, welches angeblich nicht zu Lasten des Datenvolumens gehen soll. Auf der Facebook-Plattform des Netzbetreibers sind jetzt aber Postings zu lesen, wonach Kunden trotzdem von einem zusätzlichen Dantenverbrauch überrascht worden sind und teilweise mit einer Drosselung der Geschwindigkeit leben mussten. Dies liegt darin begründet, da das unlimitierte Angebot nur für das Anhören von Musik gilt, jedoch nicht für andere Funktionen, wie zB das das Laden von Albencovern. Hier können pro Stunde mehr als 20 MB zusammenkommen, was für Kunden mit einem niedrigen ungebremsten Datenvolumen durchaus zum Problem werden kann.
Es muss allerdings erwähnt werden, dass “3″ auf seiner Homepage sehr wohl auf diesen Umstand hinweist – Zitat: “Nicht inkludiert sind lediglich die kleineren Datenmengen für die Spotify-Seitenanzeige am Gerät selbst mit Bannern, CD-Covers etc.” Jedoch scheint so mancher Kunde dies vor dem Abschluss des Paketes nicht gelesen zu haben, weshalb es jetzt teilweise zu einer negativen Überraschung kommt.

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Seit vergangenem Dienstag, dem 1. Juli, hat die EU per Verordnung bekanntlich die Roaming-Gebühren erneut gesenkt. Komplett neu ist, dass es auch das sogenannte LBO (Local Break Out) und ARPs (Alternative Roaming Provider) gibt. Aber was bedeutet das konkret? Wir haben uns auf einigen Webseiten von österreichischen Mobilfunkbetreiber schlau gemacht (Drei, T-Mobile u. Yesss) und Folgendes herausgefunden:

ARP: Ein alternativer Roaming-Anbieter übernimmt alle regulierten Mobilfunkdienste (Telefonieren, SMS, Daten und MMS) im EU-Ausland. Drei hat dies mit einem Beispiel anschaulich erklärt:

“Sie kaufen im Inland bei einem anderen österreichischen Mobilfunkanbieter ein Roaming-Paket und telefonieren im und aus dem Ausland somit nicht mehr über Drei.” Des Weiteren heißt es:

  • Wenn Sie LBO nutzen, surfen Sie im jeweiligen Ausland ausschließlich im Netz des lokalen Anbieters. Hat der Betreiber kein Netz, so wird Daten-Roaming nicht funktionieren.
  • MMS können bei der Nutzung von LBO im Ausland nicht verschickt werden, da Sie über ein fremdes Netz surfen.
  • Verlassen Sie das Land, in dem Sie einen LBO genutzt haben, und Sie wollen im anderen Land wieder Daten-Roaming nutzen, gibt es zwei Möglichkeiten dafür: Sie können sich ein neues LBO-Paket eines lokalen Anbieters besorgen oder in den Einstellungen Ihres Geräts den APN auf „Drei APN“ ändern und in allen verfügbaren Roaming-Partnernetzen von Drei surfen.

LBO (Local Break Out): Ein lokaler ausländischer Anbieter übernimmt ausschließlich die Abwicklung für Daten-Roaming im jeweiligen Land. Auch hier wieder ein Beispiel von Drei:

“Sie sind in Spanien, wollen Datenroaming nutzen und kaufen in Spanien bei Telefonica ein Datenpaket. Dann werden für diesen Zeitraum alle Datendienste über Telefonica abgewickelt und auch verrechnet. Drei kann aus diesem Grund keine Auskünfte dazu geben, bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den lokalen Anbieter. Die Roamingabdeckung (alle Länder, in denen Sie roamen können) bleibt unverändert, wenn Sie ARP nutzen. Auch wenn Sie Roaming bei einem anderen Betreiber kaufen, bleibt Ihre Länderliste gleich.”

Offensichtlich scheinen diese neuen Roaming-Möglichkeiten bei den Mobilfunkbetreibern nicht auf Gegenliebe zu stoßen, was vielleicht damit zusammenhängt, dass der Beschluss zur Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU seitens des EU-Parlaments bereits getroffen wurde. Stimmen die einzelnen Mitgliedsstaaten zu, wird es ab 15. Dezember 2015 keine Roaming-Gebühren mehr in der EU geben. Derzeit heißt es auf allen Webseiten einhellig:

“Es gibt noch keinen ARP oder LBO-Anbieter in der EU. Deshalb ist ein Wechsel derzeit nicht möglich.”

 

 

 

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Apple, News, Österreich, Mac, Deutschland, Schweiz, Internet Explorer

Nachdem man 2012 mit biegen und brechen die sogenannte Vorratsdatenspeicherung in Österreich eingeführt hat, ist nun zwei Jahre später wieder das Aus für diese Form der Datenspeicherung gekommen. Der Verfassungsgerichtshof sieht die Menschenrechte und den Datenschutz verletzt, weshalb es nicht rechtmäßig sei, die Daten der Kunden zu speichern. Nun kann jedes Telekommunikationsunternehmen seine Abhöreinrichtungen wieder abschalten und die Daten der letzten 6 Monate restlos entfernen. Viele Datenschützer sehen dies als Erfolg und auch Privatpersonen sehen sich im Recht.

Alles kostete nur Geld
Die Politiker und auch die Unternehmen hinter der Datenspeicherung haben enorm viel Geld verschlungen, was jetzt wie aus dem Fenster geworfen wirkt. Wir sind nun ziemlich gespannt, ob seitens der Regierung oder der EU andere Maßnahmen in dieser Hinsicht ergriffen werden.

Daten werden schon gelöscht
Wie einige Unternehmen, darunter auch T-Mobile, bekannt gegeben haben, sind die Daten bereits gelöscht worden und man ist sofort dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes nachgekommen. Auch andere Unternehmen werden nun folgen und die gespeicherten Daten werden vernichtet.

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roaming

Wie auch in den letzten beiden Jahren, sinken rechtzeitig zur Urlaubssaison ab 1. Juli laut EU-Verordnung wieder die Roaming-Tarife:

  • aktive Telefonate: max. 0,228 Euro (inkl. USt), vorher 0,288 Euro
  •  passive Telefonate: max. 0,06 Euro (inkl. USt.), vorher 0,084 Euro
  •  SMS: max. 0,072 Euro (inkl. USt) pro SMS, vorher 0,096 Euro – der Empfang einer SMS ist kostenlos
  • Datenroaming: max. 0,24 Euro (inkl. USt) pro MB, vorher 0,54 Euro

Am deutlichsten ist die Preisreduktion also beim Datenroaming, wo ein MB ab 1. Juli immerhin 30 Cent weniger kostet als letztes Jahr. Passive Telefonate sind sekundengenau abzurechnen. Bei aktiven Telefonaten darf eine anfängliche Mindestabrechnungsdauer von max. 30 Sekunden erfolgen, danach ebenfalls sekundengenau. Datenroaming ist kilobytegenau abzurechnen.

Interessant ist übrigens ein weiterer Zusatz dieser Verordnung (Roaming III-Verordnung), wo Folgendes geschrieben steht – Zitat:

Weiters ist ab 1. Juli.2014 der separate Verkauf regulierter Roamingdienste auf Endkundenebene möglich. Dies bedeutet, dass der Roamingkunde im Ausland einen anderen Roaminganbieter wählen kann. Somit ist es möglich, dass der Roamingkunde zwei verschiedene Roaminganbieter wählen kann: einen für nationale Telekommunikationsdienste (inländischer Anbieter) und einen für regulierte Roamingdienste.

Derzeit halten sich noch alle Mobilfunkbetreiber darüber bedeckt, welche Angebote es dahingehend geben wird. Das werden wir wahrscheinlich am 1. Juli erfahren. Einzig T-Mobile Deutschland lässt jetzt schon auf einer Infoseite durchblicken, wie sich das Ganze gestalten wird. Bei der Wahl des alternativen Roaming-Anbieters gibt es offenbar zwei Varianten:

  1. Sie wählen einen alternativen Roaming-Anbieter für alle regulierten Mobilfunkdienste (Telefonieren, SMS, Datennutzung und MMS) im EU-Ausland. Der Wechsel erfolgt nach Auftragseingang durch den alternativen Roaming-Anbieter in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
  2. Sie wählen einen lokalen ausländischen Anbieter nur für mobile Datendienste im jeweiligen EU-Reiseland. Der Wechsel zu einem lokalen Anbieter im Reiseland erfolgt vor Ort und ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.

 

 

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