Home Internet
Alles rund ums Internet, Apple und iPhone

3 446

Apple Hardware, iMac, Macbook, Macbook Air, Mac Mini Ivy Bridge

Wie eine neue Studie und Messung der Internetgeschwindigkeit in Österreich ergeben hat, müssen wir im Ranking der letzten Jahren mit einem klaren Abstieg leben. Im Jahr 2013 waren wir noch auf dem 14. Platz der besten Internetleitungen doch in diesem Jahr müssen wir uns mit dem 18. Platz zufrieden geben. Generell ist Österreich im Bereich der Internetgeschwindigkeit ein Schlusslicht in Europa. Die meisten anderen Länder verfügen über deutlich schnellere Leitungen und können damit den Wirtschaftsstandort weiter stärken. Viele Unternehmen in Österreich haben genau dieses Problem und müssen andere Wege finden, um an schnelles Internet zu kommen.

Es fehlt die Infrastruktur
Wie man schon aus den Netflix-Auswertungen gesehen hat, hinkt der größte Anbieter in Österreich, die Telekom Austria (A1) hinterher. Genau hier ist das Nadelöhr in Österreich, da die Telekom auf sehr alte Leitungen setzt, die teilweise nicht mehr als 4 Mbit/s verarbeiten können. Da an vielen Stellen noch kein LTE-Empfang möglich ist, muss man leider auf diese veralteten Leitungen zurückgreifen und das ist wiederum schädlich für den österreichischen Standort.

Es wird alles über LTE laufen
Wenn man irgendwo in einer kleinen Gemeinde am Land lebt, muss man wahrscheinlich noch sehr lange auf die Auswirkungen der “Breitband-Milliarde” warten und das könnte für viele Betriebe verheerende Folgen haben. Aus diesem Grund setzen immer mehr auf den LTE-Standard und die Erweiterung des Netzes geht deutlich schneller voran als der Ausbau der alten Leitungen. Somit sind wir der Meinung, dass die LTE-Technologie immer interessanter für viele Kunden wird, um sich das schnelle Internet nach Hause zu holen.

Was ist eure Meinung dazu?

5 783

telekom-a1-logo-3

Der Streaming-Anbieter Netflix veröffentlicht jedes Monat seine Statistik, wo preisgegeben wird, welche Internetgeschwindigkeit die großen Provider zu Stoßzeiten bieten. Grundsätzlich ist der Speed – auch im Vergleich zu den Nachbarländern – ziemlich gut. Vier Anbieter liegen in Österreich über 4 Mbit/s, jedoch bildet A1 weiterhin mit lediglich 2,3 Mbit/s das Schlusslicht und das sogar im deutschsprachigen Raum. Es sollte aber betont werden, dass auch diese Werte prinzipiell ausreichend sind, um Videos in einer ordentlichen Qualität zu streamen.

netflix austria

Breitbandförderung wird A1-Werte verbessern
Auf Grund der Breitbandförderung in Österreich werden sich die Werte in den nächsten Monaten sicherlich zu Gunsten von A1 entwickeln, da der Konzern bereits massive Investitionen angekündigt hat. Zudem will A1 Netflix bald mit einem eigenen Angebot Konkurrenz machen. Dieses soll sich laut A1-Chef Ametsreiter am Konzept der mexikanischen Claro Video & Musica anlehnen.
Grundsätzlich scheinen die österreichischen Provider die zusätzliche Belastung von Netflix recht gut zu verkraften. Der Datenverkehr wird aber auch in Zukunft massiv steigen, weshalb durch Investitionen in den Netzausbau gesichert werden muss, dass dies auch so bleibt.

netflix germany

netflix switzerland

 

3 470

logo

Wie bereits angekündigt, hat HoT passend zur Urlaubszeit nun auch ein Paket für den Urlaub vorgestellt. HoT verkauft für 10 Euro einen Tarif mit 100 Auslandseinheiten, die man für jeden Dienst (SMS, Telefonie oder Daten) verwenden kann und dies natürlich auch auf Pre-Paid-Basis und ohne große Kostenfalle, die man übersehen kann. Alle Netzbetreiber waren schon gespannt, welchen Tarif Hofer anbieten möchte und wir können nur sagen, dass der Tarif wirklich attraktiv ist.

Was machen andere Netzbetreiber?
Genau diese Frage stellen wir uns jetzt auch: Hofer hat die Latte nun recht hoch angesetzt und man kann für 10 Euro wirklich 100 MB Daten im Ausland konsumieren. Auch die Splittung auf Daten, Telefonie und SMS ist ein kluger Schachzug und wir werden sehen, wie die Mitbewerber darauf reagieren werden.

 

0 677

netzwerk

Auch wenn die Netzabdeckung der österreichischen Mobilfunkbetreiber sehr gut ist, gibt es vor allem in Gebäuden, Tunnels oder der U-Bahn immer noch Empfangsprobleme. Bereits letzten Herbst hat deshalb T-Mobile Österreich angekündigt, die Einführung von WiFi-Calling zu evaluieren, da die Konzernschwester T-Mobile US dies damals angekündigt und inzwischen auch eingeführt hat.
Bei schlechter Netzabdeckung und dem Vorhandensein eines WLANs könnte über diese Funktion telefoniert werden. Nun ist Internettelefonie nichts Neues, aber der Vorteil gegenüber Diensten wie zB Skype oder Viber wäre, dass man unter der eigenen Telefonnummer erreichbar ist. Voraussetzung ist, dass das Smartphone diese Funktion unterstützt. Das iPhone 5S, 5C, 6 und 6 Plus machen das, sofern iOS 8 installiert ist. Aber auch viele Android-Smartphones verfügen bereits über dieses Feature.

T-Mobile steht Technologie offen gegenüber
Wie Konzernsprecher Helmut Spudich gegenüber dem WebStandard sagte, sei “Wifi-Calling prinzipiell sehr interessant”. Es sei geplant, dass sobald man mit VoLTE (Voice over LTE) startet, es auch für WiFi-Calling soweit sein dürfte. Wann dies genau sein wird, wollte er nicht verraten, denn vorher liege der Schwerpunkt auf dem weiteren Netzausbau.
Die Konkurrenz gibt sich noch eher verhalten. Bei “3″ hat man das Thema wenigstens “auf dem Radar”. A1-Pressesprecherin Livia Dandrea-Böhm meint dazu: ”Wir schauen uns das Thema an, konkrete Entscheidungen dazu gibt es aktuell nicht.” Bereits letzten Herbst hat sie verlauten lassen, dass WiFi Calling für uns derzeit kein Thema ist, da wir in Österreich ein exzellentes Netz haben.“

Die Hoffnungen liegen so wie es derzeit aussieht auf T-Mobile, denn sollte ein Netzbetreiber diese Funktion anbieten, dauert es meist nicht lange, bis die Konkurrenz nachzieht bzw. nachziehen muss.

8 1551

dreilogo2k

Im vergangen Jahr sind die Mobilfunktarife bei praktisch allen Betreiben gestiegen, teilweise sogar massiv. Dies wurde vor allem mit dem Kauf der Frequenzen für das LTE-Netz und den damit verbundenen Kosten für den Netzausbau begründet. Nun kommt ab 8. April auf 3-Bestandskunden die nächste Preiserhöhung zu. Ab diesem Zeitpunkt werden nämlich 61 Tarife erhöht, die vor dem 1.1.2015 angemeldet wurden. Ob auch ihr von dieser Erhöhung betroffen seid, könnte ihr auf der Website von “3″ nachlesen.

Wertsicherung
Das Unternehmen sieht die Erhöhung der Grundgebühr um 3,69 Prozent als Wertanpassung der Jahre 2013 und 2014. Beispielsweise zahlen Kunden, die zuvor einen Vertrag um 15 Euro pro Monat hatten künftig 15,55 Euro. Die Erhöhung bezieht sich nur auf die Grundgebühr. Die Kosten für Pakete und andere Leistungen bleiben unverändert.

3 972

telekom-a1-logo-3

Viele Marktbeobachter haben es vorausgesehen, dass der Start des neuen, virtuellen Mobilfunkbetreibers HoT (Hofer Telekom), wieder Bewegung in den Mobilfunksektor bringen wird. Vor allem A1 ist auch mit seinen Bob-Tarifen kräftig unter Druck gekommen und muss jetzt offensichtlich nachziehen, um nicht noch mehr Kunden zu verlieren.

Nachdem schon bei der ersten Billigschiene von A1, nämlich Yesss, die Tarife angepasst wurden, gibt es mit “Superbob” nun auch beim zweiten Diskonter einen Tarif, mit dem man gegen HoT ins Rennen geht. Der Tarif bietet 2.000 Sprachminuten, 2.000 SMS sowie 3 GB Datenvolumen (mit bis zu 7 Mbit/s) um 14,90 Euro pro Monat, was sicherlich ein gutes Angebot darstellt. Die vielfach kritisierte und bereits drastisch gesenkte Daten-Taktung bei HoT (102,4 kB) wird von Bob mit 64 kB nochmals unterboten.

Wir werden sehen, ob A1 damit den Aderlass an Kunden stoppen kann. Immerhin hat das Unternehmen laut den veröffentlichten Geschäftszahlen zwischen Ende 2013 und Ende 2014 mehr als 290.000 Mobilfunkkunden verloren.

SOCIAL

17,476FansLiken
0FollowersFolgen
400SubscribersAbonnieren