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Alles rund ums Internet, Apple und iPhone

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netzwerk

Ihr habt sicherlich mitbekommen, dass es nun nach langen Verhandlungen letzte Woche bezüglich dem Fall der Roaminggebühren innerhalb der EU zu einem Durchbruch gekommen ist – ab 2017 sollen diese nun Geschichte sein. Dies ist zwar sicherlich ein erfreuliches Ergebnis, jedoch hat es auch beim Thema Netzneutralität ein Verhandlungsergebnis gegeben, womit viele Beobachter nicht zufrieden sind.

Grundsätzlich bedeutet Netzneutralität, dass alle Daten im Internet gleichwertig behandelt werden. Im Beschluss von voriger Woche steht aber zu lesen, dass es zwar grundsätzlich dabei bleiben, es aber Ausnahmen geben soll. „Speziellen Diensten“ mit höherer Qualität soll demnach Vorrang eingeräumt werden, wenn es “notwendig” ist. Kritiker, wie der Geschäftsführer des europäischen Dachverbands European Digital Rights (EDRi) Joe McNamee bemängeln, dass diese Formulierung zu schwammig ist und eigentlich fast alles bedeuten kann. Es wird befürchtet, dass damit Internetprovider aus finanziellen Interessen gewisse Datenpakete bzw. Dienste bevorzugen könnten.

Daher wird gefordert, dass noch genau festgelegt wird, was unter diese “speziellen Dienste” fallen soll. Die Letztentscheidung hat das EU-Parlament und es bleibt zu hoffen, dass die Netzneutralität nicht zu Gunsten des Wegfalls der Roaminggebühren geopfert wird und es eine genaue Definition geben wird, welche Dienste Vorrang auf der Datenautobahn genießen dürfen.

 

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Kickstarter

Viele engagierte Jungunternehmer und natürlich auch Crowd-Funder haben auf diesen Moment gewartet! Kickstarter ist nun offiziell in Österreich tätig und man kann sein Kapital nun auch an österreichische Firmen verteilen, um eine Idee zur Wirklichkeit werden zu lassen. Bis vor wenigen Stunden konnte man nur mit einer deutschen Geschäftsadresse Kickstarter nutzen, doch nun hat sich dies auch geändert. Wahrscheinlich wird Kickstarter in den nächsten Wochen mit tollen Ideen “Made in Austria” überflutet werden und wir sind schon gespannt, welche Ideen hier zustandekommen werden.

Gesetz ist auch schon da
Zwar ist das Gesetz rund um das Thema Crowdfunding noch nicht ganz durch, doch gibt es bereits erste Entwürfe in Österreich, die vielversprechend sind. Aus diesem Grund kann man sich nun denken, warum Kickstarter seine Pforten auch in Österreich öffnet. Crowdfunding soll in Österreich erleichtert werden und steuerrechtlich nicht “so eng” gesehen werden, wie andere Kapitalspritzen. Es wird auf jeden Fall interessant, wie sich das Thema weiterentwickeln und welche Neuerungen es hier noch geben wird.

Wer von euch würde Projekte unterstützen?

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Hdd_od_srodka

Es ist schon länger her, dass wir über die geplante Festplattenabgabe in Österreich berichtet haben. Eigentlich wollte die Regierung sie schon letztes Jahr beschließen, aber die Ausarbeitung eines Gesetzesentwurfes hat länger gedauert als geplant – nun ist dieser fertig. Zwar steht die Höhe der Abgabe noch nicht fest, jedoch sind 6 bis 11 Prozent des Verkaufspreises angedacht. Zudem sollen auch Smartphones unter diese neue Regelung fallen, da auch auf Handys Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken abgelegt werden könnten.

Mobilfunker bringen sich in Stellung
Obwohl noch nicht genau festgelegt ist, welche Geräte genau unter die Festplattenabgabe fallen, bringt die wahrscheinliche Inkludierung der Smartphones die heimischen Mobilfunker auf die Palme. Sie sprechen von einer neuen Volkssteuer und nennen als Beispiel ein iPhone 6 Plus mit 128 GB Speicherplatz (Preis 999 Euro). Im diesem Fall wären bei 6 Prozent 60 Euro mehr zu bezahlen, bei elf Prozent würde die Verteuerung sogar 115 Euro betragen.

 ”Wir sind fassungslos. Kultur muss unterstützt werden, aber eine Handysteuer ist klar der falsche Weg”, so T-Mobile-Chef Andreas Bierwirth und ergänzt: “Wir appellieren an die Politiker, dieses Gesetz nicht einzuführen. Stattdessen könnte man überlegen, wie Künstler mehr Geld von Spotify und Deezer bekommen könnten.”

Wir werden sehen, ob die Appelle an die Politik noch eine Nachbesserung erreichen können. Momentan ist eine Deckelung der Abgabe von 29 Millionen Euro pro Jahr vor im Gespräch. Geplant ist auf jeden Fall, dass das Gesetz mit 1. Oktober in Kraft tritt.

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Foxconn4-thumb-620x401-102212

Foxconn ist einer der größten Fertiger von Apple und man hat bisher alle iPhone-Modelle in China gefertigt und auch ausgeliefert. Nun soll es aber einen großen Umschwung in diesem Bereich geben. Foxconn hat in den letzten Jahren sehr stark in den Standort Indien investiert und neue Fabriken gebaut, die für die Produktion des iPhones gedacht sein sollen. Wie nun Insider berichten, wird das iPhone in diesem Jahr das erste Mal auch in Indien gefertigt werden, um die Anforderungen von Apple überhaupt noch stemmen zu können. Anscheinend sei die Anzahl der zu fertigenden iPhones so hoch, dass man auf weitere Standorte ausweichen muss.

Es soll noch deutlich mehr dort gefertigt werden
Anscheinend hat Foxconn in Indien wirklich sehr große Pläne und will in den nächsten Jahren (bis 2020) zwischen 10 und 12 großen Fertigungsbetriebe aufbauen, die hauptsächlich für die Produktion von Apple-Produkten zuständig sein sollen. Dies wäre wirklich ein großer Schritt und wir hoffen, dass die Qualität der Produkte unter dem neuen Standort nicht leiden wird und dass die gewünschten Kapazitäten von Foxconn zur Verfügung gestellt werden können. Dann sollte bald auf jedem zweiten iPhone “Made in India” stehen und nicht mehr “Made in China” stehen.

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netzwerk

Wir beschäftigen uns schon länger mit den Themen “Roaming-Aus” und “Netzneutralität” in der EU. Vor gut einem Jahr war der Jubel noch groß, da das EU-Parlament sich in einer Abstimmung klar für das Ende der Roaming-Gebühren und der Festlegung der Netzneutralität ausgesprochen hat. Jedoch war schon damals klar, dass auch die EU-Kommission und der EU-Rat – also die einzelnen Staaten – auch ihre Zustimmung geben müssen. Es hat aber keiner damit gerechnet, dass der Weg so steinig werden würde.

In den letzten Wochen ist der Eindruck entstanden, dass vor allem beim EU-Rat nicht die Interessen der BürgerInnen im Vordergrund stehen, sondern jene diverser Telekomkonzerne. So wurde bereits erreicht, dass das Roaming-Aus vorerst nicht kommen wird, sondern eventuell erst 2018 und lediglich gewisse Freieinheiten innerhalb der EU gewährt werden sollen. Fix ist natürlich noch nichts, jedoch scheinen die Positionen festgefahren zu sein.

Geht es jetzt auch der Netzneutralität an den Kragen?
Auch mit dem zweiten Beschluss des EU-Parlaments, dem Fixieren der Netzneutralität, hat der EU-Rat offenbar keine Freude. Im aktuellen Vorschlag des EU-Rats kommt das Wort “Netzneutralität” nicht einmal vor. Hingegen ist von ”Spezialdiensten”, wofür die Telekomkonzerne zusätzlich Geld verlangen können, die Rede. Zudem sollen Pornofilter, wie es in Großbritannien schon der Fall ist, erlaubt werden.

Nächste Woche wird sich die Situation noch einmal zuspitzen, das es hier zu einer letzten Verhandlungsrunde zwischen den einzelnen Institutionen kommen wird. Der grüne EU-Abgeordnete Michel Reimon auf Facebook: ”Wenn Netzneutralität nicht nur nicht verankert, sondern durch gegenteilige Maßnahmen de facto gesetzlich abgeschafft wird, haben die Telekomlobbys gewonnen.”

 

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Apple Hardware, iMac, Macbook, Macbook Air, Mac Mini Ivy Bridge

Wie eine neue Studie und Messung der Internetgeschwindigkeit in Österreich ergeben hat, müssen wir im Ranking der letzten Jahren mit einem klaren Abstieg leben. Im Jahr 2013 waren wir noch auf dem 14. Platz der besten Internetleitungen doch in diesem Jahr müssen wir uns mit dem 18. Platz zufrieden geben. Generell ist Österreich im Bereich der Internetgeschwindigkeit ein Schlusslicht in Europa. Die meisten anderen Länder verfügen über deutlich schnellere Leitungen und können damit den Wirtschaftsstandort weiter stärken. Viele Unternehmen in Österreich haben genau dieses Problem und müssen andere Wege finden, um an schnelles Internet zu kommen.

Es fehlt die Infrastruktur
Wie man schon aus den Netflix-Auswertungen gesehen hat, hinkt der größte Anbieter in Österreich, die Telekom Austria (A1) hinterher. Genau hier ist das Nadelöhr in Österreich, da die Telekom auf sehr alte Leitungen setzt, die teilweise nicht mehr als 4 Mbit/s verarbeiten können. Da an vielen Stellen noch kein LTE-Empfang möglich ist, muss man leider auf diese veralteten Leitungen zurückgreifen und das ist wiederum schädlich für den österreichischen Standort.

Es wird alles über LTE laufen
Wenn man irgendwo in einer kleinen Gemeinde am Land lebt, muss man wahrscheinlich noch sehr lange auf die Auswirkungen der “Breitband-Milliarde” warten und das könnte für viele Betriebe verheerende Folgen haben. Aus diesem Grund setzen immer mehr auf den LTE-Standard und die Erweiterung des Netzes geht deutlich schneller voran als der Ausbau der alten Leitungen. Somit sind wir der Meinung, dass die LTE-Technologie immer interessanter für viele Kunden wird, um sich das schnelle Internet nach Hause zu holen.

Was ist eure Meinung dazu?

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