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Netflix

Wenn ein Dienst wie Netflix oder Amazon Prime immer attraktiver für Kunden wird und teilweise auch schon Inhalte für EU-Länder speziell produziert werden, schaltet sich nach einer gewisser Zeit immer eine Regierung oder eine Institution ein, die etwas vom Kuchen abhaben möchte. Nun hat sich die EU mit Netflix und Co. beschäftigt und stellt in Aussicht, dass man in den nächsten Monaten prüfen werde, ob Dienste wie Netflix ein bestimmte „EU-Quote“ erfüllen müssen, um weiterhin in Europa ausgestrahlt werden zu dürfen.

Was ist eine EU-Quote?
Genau das haben wir uns auch gefragt und sind auf folgende Definition gestoßen: Rund 20 Prozent aller Inhalte, die über Netflix & Co. gestreamt werden müssen aus der EU kommen. Das bedeutet, dass heimische Inhalte deutlich mehr gefördert werden sollen als Inhalte aus den USA. Viele werden dies nun für positiv empfinden, aber Netflix könnte – um die Quote zu erreichen – auch einfach US-Inhalte verweigern und somit das Sortiment drastisch einschränken, um die angestrebte Quote der EU zu erreichen.

Und dann hätten wir auch gerne noch Steuern
Im Falle des Streamings möchte die EU gerne eine Förderung für europäische Filme mit einer Steuer finanzieren. Netflix und auch Amazon haben bereits abgewinkt und sehen es nicht ein, diese Veränderungen zu tragen, da die Steuern und auch die Limitierungen auf den Rücken der Abonnenten ausgetragen wird.

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Obwohl die EU-Roaming-Verordnung, welche die Anwendung der nationalen Tarifkonditionen ohne Roamingaufschlag in der EU vorsieht, voraussichtlich erst am 15. Juni 2017 in Kraft tritt, prescht A1 nun mit neuen Tarifen in dieser Hinsicht vor. Bei den Tarifen Go! M, Go! L und Go! Premium können alle im Tarif vorgesehenen Einheiten auch im EU-Ausland genutzt werden. Der günstigste Tarif beginnt bei € 44,90 (Go! M), wobei A1 Festnetz-Kunden sich 10 Euro sparen können. Allerdings gilt bei allen Tarifen eine Fair Use-Regelung in Bezug auf „A1 Roam like at Home EU” (Auszug):

  • Sprachminuten, SMS und MMS dürfen nur im Rahmen der üblichen persönlichen Kommunikation genutzt werden. Eine exzessive bzw. permanente Nutzung ist unzulässig und liegt vor, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Rechnungsmonaten entweder 3.500 Sprachminuten (aktiv/passiv) oder 3.500 SMS (Versand) oder 3.500 MMS (Versand/Empfang) oder 3 GB Datenvolumen (A1 Go! M)1, 5 GB (A1 Go! L)2, 15 GB (A1 Go! Premium)3 überschritten werden.
  • Mindestnutzung im Inland: Damit wir Ihnen die „A1 Roam like at Home EU“ – Funktionalität zu einem fairen Tarifpreis gewähren können, müssen wir eine permanente Roamingnutzung ausschließen. Daher hat eine Mindestnutzung aller SIM-Karten (inkl. A1 Zusatz- SIM) an 3 Tagen pro Rechnungsmonat im österreichischen A1 Netz zu erfolgen.

A1 reagiert damit vermutlich auch auf die kommende Roaming Verordnung der EU, welche mit 30.4.2016 in Kraft tritt und quasi als Übergangsregelung bis zum völligen Aus der Roaminggebühren gilt. Hier werden dann 6 Cent pro Minute für aktive Gespräche, 6 Cent pro MB Roaming und pro MMS und 2,4 Cent pro abgehender SMS sowie 1,368 Cent pro Min ankommende Gespräche verrechnet.

A1 Tarife

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Nano Sim bald in jedem iPhone 5

Geht es nach deutschen und auch österreichischen Mobilfunkbetreibern, könnte die klassische SIM-Karte bald der Geschichte angehören. In Zukunft soll auf die E-SIM-Karte gesetzt werden. Apple hat diese Technologie bereits Ende 2014 beim iPad integriert – wenig später hat sich auch Samsung dazu entschlossen auf die E-SIM-Karte zu setzen. Seit diesem Zeitpunkt arbeiten die beiden größten Smartphone-Hersteller zielstrebig an der Abschaffung der herkömmlichen SIM-Karte.

Der Vorteil der E-SIM (Embedded Sim) ist, dass keine SIM-Karten mehr gewechselt werden müssen, wenn man den Mobilfunkbetreiber wechseln will. Dazu wäre lediglich ein Maus-Klick des Betreibers nötig. Somit könnten Kunden einfacher das Netz wechseln und den für sich am besten geeigneten Tarif aussuchen. Bis jetzt hat sich die Mobilfunkbetreiber dagegen gewehrt, doch jetzt scheint der Druck der Hersteller zu groß zu werden und langsam ein Umdenken stattzufinden, da die Technologie vor allem für Wearables interessant ist.

2017 soll es bei den Smartphones soweit sein
Bei unseren deutschen Nachbarn bietet auf jeden Fall Vodafone ab März eine programmierbare SIM-Karte an. Sie soll zunächst bei einer Smartwatch von Samsung zum Einsatz kommen. Ab 2017 soll es dann auch bei den Smartphones soweit sein, welche dann schrittweise mit der neuen E-SIM-Karte auf den Markt kommen werden.

Auch die österreichischen Mobilfunkbetreiber werden die neue Technologie laut eigenen Aussagen in absehbarer anbieten. Die E-SIM-Karte hat auf jeden Fall das Potential, die gesamte Mobilfunkbranche über den Haufe zu werfen. Datenschützer melden allerdings Bedenken an, und sind der Meinung, dass E-SIMs die Überwachung erleichtern könnten.

 

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dreilogo2k

Nachdem „Connect“ bereits Anfang Dezember den österreichischen Mobilfunkbetreiber „3“ zum Besten der  Alpenrepublik gekürt hat, ist auch „Chip“ zum selben Urteil gekommen. Das Ergebnis ist ähnlich wie bei „Connect“ und „3“ konnte sich nur knapp gegen den Vorjahressieger „A1“ durchsetzen. Etwas abgeschlagen auf dem dritten Platz liegt T-Mobile.

Karte

In der oben abgebildeten Karte ist die Route der Tester zu sehen. Insgesamt wurden 3.100 km in der Stadt, auf Autobahnen, im Zug und in ländlichen Gebieten zurück.

„3“ punktet bei Telefonie, A1 bei LTE voran
Fest steht, dass „3“ mit seiner LTE-Offensive im letzten Jahr enorm aufholen konnte, aber was die durchschnittlichen Downloadraten betrifft (45,9 MBit/s) noch nicht ganz an A1 (53,3 Mbit/s) herankommt. T-Mobile liegt mit 27,9 Mbit/s mit einigem Rückstand an der 3. Stelle.

Den Sieg holt „3“ über die Qualität der Telefongespräche. Immerhin 96,4 Prozent aller Telefonate haben HD-Voice-Qualität. A1 liegt hier bei 78 Prozent und T-Mobile überhaupt nur bei 61 Prozent. Zudem kann „3“ am wenigsten abgesprochene Gespräche verbuchen.

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Wie Facebook schon einmal bekannt gegeben hat, möchte man den eigenen Messenger-Dienst immer mehr vom herkömmliche Browser lösen. Schon im Jahr 2014 hat Facebook unter Windows versucht einen Messenger als App auf den Markt zu bringen, hat aber dieses Vorhaben dann wieder schnell verworfen. Nun ist ein Screenshot aufgetaucht, der eine Messenger-App auf dem Mac zeigt und Gerüchte gehen nun die Runde, dass Facebook bald eine solche App in den Mac App Store bringen könnte, um den Dienst auch auf den Desktop zu bringen.

Konkurrenz zu iMessage
Apple hat schon vor Jahren damit begonnen, Kurznachrichten via App auf den Mac zu bringen und dieser Service ist von den Kunden sehr gut angenommen worden. Vielleicht möchte Facebook nun auch solch eine App auf dem Mac positionieren, um später vielleicht auch WhatApp auf diesem Weg auf den Mac zu bringen. Auf jeden Fall deute einiges darauf hin, dass Facebook seine Messenger-Dominanz weiter ausbauen möchte und wir finden die Idee einer Messenger-App nicht schlecht.

Was sagt ihr?

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Viele österreichische Festnetzkunden von A1 beklagen sich schon länger darüber, dass vor allem in ländlichen Gegenden die Bandbreite teilweise „unterirdisch“ ist und die Nutzung von Diensten wie zB Netflix oder Amazon Prime unmöglich machen. Viele sind daher vom Festnetz auf das deutlich besser ausgebaute Mobilfunknetz der österreichischen Mobilfunkanbieter umgestiegen. Doch A1 will das Kupferleitungs-Festnetz nun in den nächsten Jahren aufwerten und verspricht, dass im Rahmen des geplanten Ausbaus 99 Prozent der Haushalte mit mindestens 100 MBit/s versorgt werden sollen. Im Moment ist dies bei nur rund 50 Prozent der Haushalte der Fall.

Vplus und G.fast
Möglich machen soll es die Vectoring-Technologie Vplus kombiniert mit G.fast. Bis 250 m zur Einwahlstelle sind 300 Mbit/s möglich, bis 500 m 200 Mbit/s. Um die Bandbreite auch auf größeren Strecken garantieren zu können, müssen sogenannte Mikroknoten installiert werden. Finanziert wird das Projekt teilweise auch aus Mitteln der Breitbandmilliarde. Die österreichische Bundesregierung hat hier bereits vor einigen Jahren beschlossen, das es ein erklärtes Ziel sei,  bis 2020 flächendeckend Übertragungsraten von mindestens 100 Megabit/s verfügbar anbieten zu können.

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