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roaming

Seit vergangenem Dienstag, dem 1. Juli, hat die EU per Verordnung bekanntlich die Roaming-Gebühren erneut gesenkt. Komplett neu ist, dass es auch das sogenannte LBO (Local Break Out) und ARPs (Alternative Roaming Provider) gibt. Aber was bedeutet das konkret? Wir haben uns auf einigen Webseiten von österreichischen Mobilfunkbetreiber schlau gemacht (Drei, T-Mobile u. Yesss) und Folgendes herausgefunden:

ARP: Ein alternativer Roaming-Anbieter übernimmt alle regulierten Mobilfunkdienste (Telefonieren, SMS, Daten und MMS) im EU-Ausland. Drei hat dies mit einem Beispiel anschaulich erklärt:

“Sie kaufen im Inland bei einem anderen österreichischen Mobilfunkanbieter ein Roaming-Paket und telefonieren im und aus dem Ausland somit nicht mehr über Drei.” Des Weiteren heißt es:

  • Wenn Sie LBO nutzen, surfen Sie im jeweiligen Ausland ausschließlich im Netz des lokalen Anbieters. Hat der Betreiber kein Netz, so wird Daten-Roaming nicht funktionieren.
  • MMS können bei der Nutzung von LBO im Ausland nicht verschickt werden, da Sie über ein fremdes Netz surfen.
  • Verlassen Sie das Land, in dem Sie einen LBO genutzt haben, und Sie wollen im anderen Land wieder Daten-Roaming nutzen, gibt es zwei Möglichkeiten dafür: Sie können sich ein neues LBO-Paket eines lokalen Anbieters besorgen oder in den Einstellungen Ihres Geräts den APN auf „Drei APN“ ändern und in allen verfügbaren Roaming-Partnernetzen von Drei surfen.

LBO (Local Break Out): Ein lokaler ausländischer Anbieter übernimmt ausschließlich die Abwicklung für Daten-Roaming im jeweiligen Land. Auch hier wieder ein Beispiel von Drei:

“Sie sind in Spanien, wollen Datenroaming nutzen und kaufen in Spanien bei Telefonica ein Datenpaket. Dann werden für diesen Zeitraum alle Datendienste über Telefonica abgewickelt und auch verrechnet. Drei kann aus diesem Grund keine Auskünfte dazu geben, bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den lokalen Anbieter. Die Roamingabdeckung (alle Länder, in denen Sie roamen können) bleibt unverändert, wenn Sie ARP nutzen. Auch wenn Sie Roaming bei einem anderen Betreiber kaufen, bleibt Ihre Länderliste gleich.”

Offensichtlich scheinen diese neuen Roaming-Möglichkeiten bei den Mobilfunkbetreibern nicht auf Gegenliebe zu stoßen, was vielleicht damit zusammenhängt, dass der Beschluss zur Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU seitens des EU-Parlaments bereits getroffen wurde. Stimmen die einzelnen Mitgliedsstaaten zu, wird es ab 15. Dezember 2015 keine Roaming-Gebühren mehr in der EU geben. Derzeit heißt es auf allen Webseiten einhellig:

“Es gibt noch keinen ARP oder LBO-Anbieter in der EU. Deshalb ist ein Wechsel derzeit nicht möglich.”

 

 

 

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Nachdem man 2012 mit biegen und brechen die sogenannte Vorratsdatenspeicherung in Österreich eingeführt hat, ist nun zwei Jahre später wieder das Aus für diese Form der Datenspeicherung gekommen. Der Verfassungsgerichtshof sieht die Menschenrechte und den Datenschutz verletzt, weshalb es nicht rechtmäßig sei, die Daten der Kunden zu speichern. Nun kann jedes Telekommunikationsunternehmen seine Abhöreinrichtungen wieder abschalten und die Daten der letzten 6 Monate restlos entfernen. Viele Datenschützer sehen dies als Erfolg und auch Privatpersonen sehen sich im Recht.

Alles kostete nur Geld
Die Politiker und auch die Unternehmen hinter der Datenspeicherung haben enorm viel Geld verschlungen, was jetzt wie aus dem Fenster geworfen wirkt. Wir sind nun ziemlich gespannt, ob seitens der Regierung oder der EU andere Maßnahmen in dieser Hinsicht ergriffen werden.

Daten werden schon gelöscht
Wie einige Unternehmen, darunter auch T-Mobile, bekannt gegeben haben, sind die Daten bereits gelöscht worden und man ist sofort dem Urteil des Verfassungsgerichtshofes nachgekommen. Auch andere Unternehmen werden nun folgen und die gespeicherten Daten werden vernichtet.

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roaming

Wie auch in den letzten beiden Jahren, sinken rechtzeitig zur Urlaubssaison ab 1. Juli laut EU-Verordnung wieder die Roaming-Tarife:

  • aktive Telefonate: max. 0,228 Euro (inkl. USt), vorher 0,288 Euro
  •  passive Telefonate: max. 0,06 Euro (inkl. USt.), vorher 0,084 Euro
  •  SMS: max. 0,072 Euro (inkl. USt) pro SMS, vorher 0,096 Euro – der Empfang einer SMS ist kostenlos
  • Datenroaming: max. 0,24 Euro (inkl. USt) pro MB, vorher 0,54 Euro

Am deutlichsten ist die Preisreduktion also beim Datenroaming, wo ein MB ab 1. Juli immerhin 30 Cent weniger kostet als letztes Jahr. Passive Telefonate sind sekundengenau abzurechnen. Bei aktiven Telefonaten darf eine anfängliche Mindestabrechnungsdauer von max. 30 Sekunden erfolgen, danach ebenfalls sekundengenau. Datenroaming ist kilobytegenau abzurechnen.

Interessant ist übrigens ein weiterer Zusatz dieser Verordnung (Roaming III-Verordnung), wo Folgendes geschrieben steht – Zitat:

Weiters ist ab 1. Juli.2014 der separate Verkauf regulierter Roamingdienste auf Endkundenebene möglich. Dies bedeutet, dass der Roamingkunde im Ausland einen anderen Roaminganbieter wählen kann. Somit ist es möglich, dass der Roamingkunde zwei verschiedene Roaminganbieter wählen kann: einen für nationale Telekommunikationsdienste (inländischer Anbieter) und einen für regulierte Roamingdienste.

Derzeit halten sich noch alle Mobilfunkbetreiber darüber bedeckt, welche Angebote es dahingehend geben wird. Das werden wir wahrscheinlich am 1. Juli erfahren. Einzig T-Mobile Deutschland lässt jetzt schon auf einer Infoseite durchblicken, wie sich das Ganze gestalten wird. Bei der Wahl des alternativen Roaming-Anbieters gibt es offenbar zwei Varianten:

  1. Sie wählen einen alternativen Roaming-Anbieter für alle regulierten Mobilfunkdienste (Telefonieren, SMS, Datennutzung und MMS) im EU-Ausland. Der Wechsel erfolgt nach Auftragseingang durch den alternativen Roaming-Anbieter in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
  2. Sie wählen einen lokalen ausländischen Anbieter nur für mobile Datendienste im jeweiligen EU-Reiseland. Der Wechsel zu einem lokalen Anbieter im Reiseland erfolgt vor Ort und ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.

 

 

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Der Ausbau des heimischen Internets wird in den nächsten Jahren nur sehr schleppend vorangehen und auf Grund der angespannten Budgetsituation ist damit rechnen, dass in die Infrastruktur in Österreich deutlich weniger investiert wird als man es von Seiten der Politiker zugesichert hat – Stichwort “Breitbandmilliarde”. Der Ausbau, vor allem in ländlichen Regionen, ist nicht so einfach wie man es sich vorgestellt hat und auch sehr kostenintensiv. Aus diesem Grund versucht sich die Regierung auf einem anderem Weg aus der Misere zu ziehen und beispielsweise die Handnetzbetreiber in die Pflicht nehmen.

Auch Mobilfunkbetreiber brauchen Kabel
Zwar ist der neue LTE-Standard für viele sicherlich eine sehr gute Alternative, dennoch kann man auch LTE nicht verbreiten, ohne die passende Hardware und die passenden Leitungen die zu den Sendemasten führen. Ist die Struktur hier schlecht, kann man den LTE-Ausbau und das schnelle Internet am Lande auch vergessen. Wirtschaftlich gesehen ist dies für viele Betriebe der Grund vom Land abzuwandern und in die Städte mit besserer Infrastruktur zu ziehen.

Welche Download/Upload-Geschwindigkeit habt ihr zur Verfügung?

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Bildschirmfoto 2014-06-19 um 10.13.47

Es ist kaum zu glauben, aber Facebook ist heute schon seit einigen Minuten nicht mehr erreichbar. Wie es scheint, ist die Plattform weltweit vom Netz gegangen und es gibt noch keine genauen Hinweise wieso. Facebook ist in jeder Hinsicht nicht mehr erreichbar und auch die unterschiedlichen Apps funktionieren nicht mehr. Warum das alles passiert ist können wir nicht sagen, wir werden euch aber weiterhin auf dem Laufenden halten.

Update:
Facebook ist langsam aber sicher wieder erreichbar und man bekommt wieder Zugriff auf den Dienst. Momentan ist noch nicht klar welche Probleme aufgetreten sind.

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ditech

Jetzt ist es amtlich: Die Marke DiTech wird nun doch weitergeführt, jedoch in einem kleineren Umfang. Die Firma E-Tec hat die Marke und 7 Außenstellen der maroden Kette gekauft und will ein kleines “Wiedersehen” veranstalten. Aus diesem Grund werden auch Mitarbeiter von DiTech übernommen, um die Geschäfte wieder mit Leben zu befüllen. Auch die komplette Einrichtung und Werbung wird von E-Tec übernommen und wieder eingesetzt. Damit finden wenigstens zwischen 20 und 40 Mitarbeiter wieder einen Job und können in den Filialen bleiben. In einer Aussendung heißt es – Zitat:

“Zum Kaufpreis von Euro 1,4 Millionen netto wurden die Marken- und Domainrechte sowie alle anderen unbelasteten Vermögenswerte erworben.”

Die Leitung von E-Tec ist davon überzeugt, dass schon im nächsten Jahr auf Grund der starken Synergieeffekte mit einem positiven Geschäftsjahr geglänzt werden kann und dass man sich in diesem Bereich nicht übernimmt. Dies klingt auch realistisch, da E-Tec selbst über 15 Filialen verfügt, laut Besitzer Bert Kuhn “kerngesund” ist und ohne Bankverbindlichkeiten da steht. Wir werden sehen und hoffen für E-Tec nur das Beste!

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