Leider kam es nicht mehr dazu, dass Steve Jobs die neue Datenbrille von Google zu Gesicht bekommt. Dennoch gab es schon lange vor Google bei Apple die Diskussionen um solch ein Gerät und die damit verbundene Technologie. Ein ehemaliger Sound-Engenier erinnert sich an ein großes Meeting mit Steve Jobs, wo genau diese Idee aufgekommen sein soll. Ein Mitarbeiter sprach Steve Jobs direkt auf die Idee an und präsentierte vor der versammelten Belegschaft eine Google Glass ähnliche Idee (Zitat):

A heads up display a’la terminator cyborg vision if you will. He continued to explain how he wished he had a way to see projected information while he perhaps went for a run outside. (so der Techniker)

Steve Jobs stiegt nicht einmal auf die Idee ein und erklärte, dass man mit der Brille nicht sehr viel anfangen könnten und man das Sichtfeld des Trägers sehr stark beeinflusst und damit nicht richtig laufen oder gehen könnte.  Zudem riet ihm Steve eine Freundin zu finden, die mit ihm Laufen gehen würde, wenn er unbedingt in Gesellschaft sein wolle (Zitat):

Steve immediately shot his idea down and told the guy that he would probably trip and fall if that were the case. Steve also suggested he should get a girlfriend so he has someone to keep him company while running.

Somit ist klar, dass Steve Jobs in solch einem Produkt keinen Sinn gesehen und es sofort als “schlecht Idee” abgetan hat. Google hat dies anders gesehen und erntet nun sehr starkes mediales Interesse, was Apple im Moment etwas fehlt. Steve Jobs lag also auch nicht immer richtig.

Anscheinend hat die Anhörung am vergangenen Dienstag vor dem US-Senat nicht gerade viel bewirkt und Tim Cook muss sich nun einer sehr unangenehmen Diskussionsrunde mit dem Senat stellen. Apple habe laut Aussagen bewusst ein sehr großes Firmennetzwerk aufgebaut, die eindeutig nur dazu verwendet worden sind um Steuern in den USA zu sparen. Angeblich soll es sich hierbei um Milliarden handeln, die an den Steuerhütern der USA vorbei geschoben worden sind, doch alles legal! Dies will der Senat aber nicht ganz einsehen und veröffentlicht ein Dokument mit über 40 Seiten welches genau beschreibt, wie Apple und die anderen Firmen arbeiten, um Steuern zu sparen.

Apple ist sich keiner Schuld bewusst!
Wenn man in den USA so einfach seine Steuern sparen kann, wird man es auch immer wieder machen. Apple zahle zudem jeden Dollar Steuern der in den USA anfällt und gerechtfertigt ist. Damit bricht Apple kein Gesetz und kann auch nicht belangt, sondern nur gerügt werden, diese Vorgehensweisen zu ändern. Apple wird aber sehr wenig daran setzen dies zu tun, da das Unternehmen dann deutlich weniger Gewinn einfahren würde, als es jetzt der Fall ist. Solange die USA diese Steuerschlupflöcher nicht schließt, wird es immer einen Ausweg für die großen Konzerne geben.

Apple hat es wieder einmal geschafft und kann sich “wertvollste Marke” der Welt nennen. Der Kontrahent Google kann sich auf den zweiten Platz katapultieren, hat aber doch einen Respektabstand zu Apple. Mit 185 Milliarden US-Dollar an Marktwert kann sich Apple  deutlich vor Google setzen (Google liegt mit 113 Milliarden auf Platz 2). Hinter den IT-Konzernen folgen Unternehmen wie McDonalds oder Coca Cola, die immer noch über 100 Milliarden US-Dollar wert sind. Anderen IT-Unternehmen geht es hingegen nicht so gut und verlieren an Wert.

Facebook beispielsweise musste einen Verlust von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Samsung hingegen konnte seinen Wert um über 50 Prozent steigern und liegt nun in den Top 30 der wertvollsten Marken. Alles in Allem kann sich Apple noch auf seinem Ruhm ausruhen und hat einen akzeptablen Polster. Dennoch sind die Steigerungsraten im Vergleich zum Vorjahr sehr gering. Wir sind gespannt, wie es im nächsten Jahr aussehen wird.

 

Nachdem Apple in diesem Jahr beginnen wird, sein neues Hauptquartier zu errichten und damit neue Maßstäbe setzen wird, hat nun auch Amazon bekannt gegeben, dass man sich mit dem Bau eines neuen Hauptquartiers beschäftigt und veröffentlichte erste Bilder des sehr futuristischen Bauwerks. Grundlegend soll das komplette Bauwerk aus Glas bestehen und in drei verschiede Kuppeln aufgeteilt. Das Gebäude soll laut Plänen von Amazon in Seattle errichtet werden und eines der sozialsten Büros der Welt werden. Amazon legt sehr viel Wert auf ein gutes und gesundes Arbeitsklima und versieht das Innere mit sehr viel Pflanzen und Grünflächen. Damit soll die Arbeitsmoral und auch das Wohlbefinden gesteigert werden.

Der Bau soll auf 300.000 Quadratmetern errichtet werden und die Bauzeit ist mit bis zu 6 Jahren veranschlagt. Ob die Pläne wirklich Realität werden oder nicht, ist noch nicht abzuschätzen. Man geht aber davon aus, dass das Gebäude wirklich realisiert wird und in einigen Jahren der Bau beginnt. Natürlich hängt dies von der Stadt Seattle und von den zuständigen Behörden ab, ob solch ein Bauwerk in das Stadtbild passt. Wir finden es auf jeden Fall sehr interessant.

Was sagt ihr dazu? Würdet ihr hier arbeiten wollen?

Apple News Österreich Mac Store offline Apple Store down

Im Moment ist kein Apple-Store erreichbar und es ist nicht klar, ob es sich dabei nur um reine Wartungsarbeiten oder um ein kleines Produktupdate handelt. Im Moment werden aber keine neuen Macs oder ähnliches erwartet. Wir werden euch natürlich auf den Laufenden halten sollte irgendwas “Gröberes” passieren. Bis dahin bleiben die Pforten des Apple-Stores geschlossen.

UPDATE: Der Apple Store ist wieder erreichbar! Apple hat den Vater-Tag auf der Startseite des Stores in den Vordergrund gestellt und einige Angebote dazu veröffentlicht. Ansonsten hat sich nichts im Store verändert.

Leider müssen die Betreiber von Foxconn wieder drei Menschenleben beklagen, die den Freitod gewählt haben. Die betroffenen Personen waren schon sehr lange für Foxconn tätig und haben die Entscheidung noch aus unbekannten Gründen getroffen. Zwei der drei Mitarbeiter waren auch für Apple tätig und arbeiteten in verschiedenen Produktionslinien für das iPhone und das iPad mit. Jedoch waren auch Mitarbeiter von anderen namhaften Herstellern betroffen. Anscheinend sollen sich die Arbeitsbedingungen bei Foxconn wieder verschlechtert haben.

Mitarbeiter dürfen nicht mehr reden!
Wenn man den Gerüchten und internen Informationen glauben kann, dürfen die unterschiedlichen Arbeiter nicht mehr miteinander kommunizieren. Auch die hohen Arbeitszeiten von maximal 60 Stunden könnten ein Grund für die große Belastung und die hohe Selbstmordrate sein. Foxconn versucht immer weiter sein Image zu verbessern, dennoch kann man über diese Ereignisse nicht hinwegsehen. Apple hat sich noch nicht dazu geäußert und verweist darauf, dass man sich sehr stark für die Arbeiter bei Foxconn einsetzt und sicherlich ein sehr “gutes” oder “angemessenes” Arbeitsklima schaffe.

Was sagt ihr? Soll Apple wieder in den USA produzieren?