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Tim Cook

Apple steht im Moment in keinem guten Licht da und die letzten Verkaufszahlen deuten auch darauf hin, dass Apple in den nächsten Monaten und Jahren kein leichtes Geschäft vor sich hat. Die Innovationskraft scheint ein wenig verloren gegangen zu sein und die Produkte selbst sind meist nur eine Weiterentwicklung eines bereits bestehenden Produktes von Apple, welches sich nicht mehr so gut verkauft. Zwar gibt es bei den neuen Produkten einige neue Features (zB das True Tone Display beim iPad Pro) aber generell ist nicht viel Neues zu sehen und das macht viele Apple-Fans sehr wehmütig und vor allem wird die Marke immer uninteressanter.

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Das iPhone SE zeigt es am Besten
Zwar ist das iPhone SE ein wahrer Segen für Apple, aber dies ist nicht auf die Innovationskraft hinter dem Produkt zurückzuführen, sondern auf den Preis des Gerätes. Apple hat mit dem iPhone SE erstmals ein iPhone auf den Markt gebracht welches gut und günstig ist und das ist für viele Umsteiger entscheidend. Neue Technologien oder neue Ideen wurden in diesem Produkt überhaupt nicht verarbeitet, sondern von den großen Brüdern abgekupfert.

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iPad Pro und iPad Pro 9,7
Auch hier hat Apple nichts „neu erfunden“, sondern einfach ein neues Display in eine etwas größere iPad-Hülle gesteckt und noch einen Stift hinzugefügt. Viele Beobachter und Fans sehen dies nicht als „Neuerung“ oder „Innovation“, sondern einfach nur als sinnvolle Weiterentwicklung eines bestehenden Produktes, welches schon auf dem Markt war. Apple ist eigentlich dafür bekannt, solche Schritte eher unauffällig zu vollziehen, ohne dies an die große Glocke zu hängen. Doch nun wird versucht mit kleinen Änderungen Keynotes zu füllen und das ist für viele Fans nicht zielführend.

Auch mit den Gerüchten, dass das iPhone 7 keinen neuen Formfaktor mehr erhält, macht es Apple nicht gerade besser und viele Fragen sich, woran Apple eigentlich arbeitet, da die Weiterentwicklung eines oder mehrere Produkte nicht so viel Zeit und Ressourcen fressen kann, wie Apple Mitarbeiter beschäftigt. Wir hoffen sehr stark, dass sich Apple wieder fängt und in den nächsten Jahren wieder neue Produkte auf den Markt bringt, mit denen keiner je gerechnet hat.

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Immer schneller gehen die Bauarbeiten des Apple Campus voran und man kann sich jetzt schon ein sehr gutes Bild machen, wie das neue Hauptquartier in den nächsten Monaten vollendet aussehen wird. Die Nebengebäude, die Apple bereits vor einigen Wochen fertigstellen konnte, werden bereits auch innen ausgebaut und bekommen hier auch den letzten Feinschliff. Das Hauptgebäude ist noch in einem sehr „rohen“ Zustand – soll aber in den nächsten 2 Monaten komplett gedeckt werden und die Außenarbeiten sollten dann auch abgeschlossen werden.

Apple geht davon aus, dass man die nächste „kleine Keynote“ im Frühjahr 2017 im neuen Campus abhalten kann und dies wird auch für die Baufirmen der finale Stichtag werden. Natürlich haben wir für euch wieder ein paar videos vorbereitet.

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Wir haben immer wieder über die Fortschritte im Bereich der Elektrofahrzeuge berichtet und sind dabei immer über Tesla gestolpert, das im Moment sehr gute Arbeit auf diesem Gebiet leistet. Apple hinkt noch etwas hinterher und auch die restliche Autobranche scheint noch nicht ganz in diesem Zeitalter angekommen zu sein.

Die treibende Kraft hinter diesem Unternehmen ist Elon Musk, der mit dem Verkauf von PayPal seinen Reichtum erlangte und sofort zwei neue Unternehmen gründete. Eines dieser Unternehmen ist Tesla, wo er sich der Elektrizität verschrieben hat. Aus diesem Grund will Musk nicht nur Autos herstellen, sondern lässt in den letzten Wochen auch mit einem Konzept für öffentliche Verkehrsmittel aufhorchen, die rein elektrisch betrieben werden und den städtischen Verkehr entlasten sollen. Zwar ist noch unklar wie er das genau schaffen will, aber dies hat man auch bei der Herstellung eines Model S gedacht.

Space X das nächste Großprojekt
Doch nicht nur Tesla scheint in manchen Gebieten führend zu sein, obwohl man noch keine „jahrzehntelange“ Erfahrung hat. Als erstes Unternehmen schaffte es Space X eine Trägerrakete direkt auf einem schwimmenden Floß zu landen und das ohne das Zutun von menschlicher Hilfe. Dies ist ein Erfolg in der Raumfahrt, da man deutlich kostengünstiger Menschen und auch Fracht in die Umlaufbahn der Erde schießen kann. Doch Elon Musk ist damit noch lange nicht zufrieden: 2018 möchte er den ersten Flug zum Mars starten (unbemannt), um zu testen, ob seine Raketen auch dieser Herausforderung gewachsen sind. 2020 oder 2022 möchte er dann erstmals Menschen auf den Mars entsenden, um hier eine eigene Kolonie aufzubauen.

Inzwischen sehen viele Elon Musk als den Steve Jobs der neuen Generation an und auch sein Ehrgeiz unmögliche Dinge zu erreichen verbindet ihn sehr stark mit dem ehemaligen Apple-Mitgründer. Zwar hat er noch eine sehr lange Reise vor sich, aber es lässt sich erahnen, dass wir von diesem Menschen noch sehr viel erwarten und auch erhoffen können.

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Nokia, der einst größte Handyhersteller der Welt ist wieder in der Wirtschaft angekommen und hat sich in den letzten Jahren wieder am Markt positionieren können. Die Zusammenarbeit mit Microsoft ist abgeschlossen und die Smartphone-Sparte ist komplette abgetreten worden. Dennoch versucht man wieder Fuß zu fassen, doch in einem gänzlich anderen Bereich. Das Unternehmen hat überraschend den Zubehör-Hersteller Withings für rund 170 Millionen Euro gekauft. Nokia hat sich dazu entschlossen in diesen Markt einzudringen, um wieder aktiv an neuen Produkten arbeiten zu können und dazu hat sich Withings angeboten.

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Was macht Withings eigentlich?
Nach eigenen Angaben stellt Withings intelligente Geräte für Smartphones und Tablets her. Eines der bekanntesten Geräte von Withings ist das Sportarmband „Pulse“ und die smarte Armband-Uhr „Activité“ die seit letztem Jahr auf dem Markt ist. Natürlich gehören auch Gesundheitsgeräte wie Körperwagen oder auch Pulsmesser zum Angebot von Withings dazu. Somit hat sich Nokia ein sehr breites Feld gesucht, um wieder in den Markt einzusteigen.

Neue Produkte werden erwartet
Wer nun glaubt, dass Nokia gleich ein neues Smartphone auf den Markt bringt, wird sich täuschen. Vielmehr wird Nokia versuchen die Erfahrungen aus der Handy-Entwicklung in das Unternehmen zu stecken, um hier vielleicht neue smarte Geräte auf den Markt zu bringen. Denkbar wäre auch eine Smartwatch, die zusammen mit Withings entwickelt werden soll. Der Kauf selbst soll bereits im dritten Quartal 2016 abgeschlossen sein und die ersten Produkte könnte noch in diesem Jahr präsentiert werden.

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Gestern Abend war es soweit: Apple gab seine iPhone und iPad-Verkäufe bekannt und musste wie erwartet einen Rückschlag in den Verkaufszahlen verkünden. Die Verkaufszahlen im iOS-Bereich sanken demnach um ca. 20 Prozent. Bei den iPhone-Verkäufen kann Apple 51,2 Millionen Geräte bestätigen und das ist deutlich weniger als im Quartal zuvor – hier konnte man rund 61 Millionen Geräte an den Mann oder an die Frau bringen. Dies bedeutet, dass Apple genau mit diesen Verlusten gerechnet hat und auch die Aktionäre schon darauf vorbereitet worden sind.
Auch im Bereich der iPad-Verkäufe kann das Unternehmen keine positive Bilanz ziehen und kratzt gerade einmal die 10 Millionen-Marke in diesem Quartal. Überraschend negativ fiel auch die Bilanz bei den Mac-Verkäufen aus. Hier haben Analysten mit 4,6 Mio. verkaufter Einheiten gerechnet – geworden sind es nur 4,03 Millionen.

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Gewinnrückgang auch massiv
Experten gingen davon aus, dass Apple deutlich unter die 10 Milliarden-Grenze rutschen wird, aber dies war nicht der Fall. 10,6 Milliarden US-Dollar an Überschuss konnte Apple bei einem Umsatz von 50,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaften und das ist deutlich besser als erwartet. Dennoch entspricht dies einem Rückgang von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Börsenwert von Apple hat deshalb deutlich nachgegeben (6 Prozent), da man die Erwartungen der Experten natürlich nicht erfüllen konnte.

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Apple versucht mit anderen Werten zu Punkten
Wenn man sich die Quartalskonferenz angehört hat, konnte man feststellen, dass Apple versucht hat die Thematik etwas zu entschärfen und angegeben hat, dass man sich jetzt in einer sehr „interessanten Phase“ befindet und in den nächsten Monaten deutlich bessere Nachrichten erwarten kann, da die Zahlen des iPhone SE und des neuen iPad Pro mit 9,7-Zoll noch nicht im abgelaufenen Quartal berücksichtigt sind.
Um nicht gänzlich ohne positive Zahlen aufzuwarten, hat Tim Cook bekannt gegeben, dass Apple Music nun 13 Millionen zahlende Kunden aufweist und man eine noch die dagewesene Steigerungsrate verbuchen kann. Auch Apple Pay soll 5-mal schneller wachsen als man es sich erwartet hat, aber dies sind in den Augen vieler Experten nur Tropfen auf dem heißen Stein.

 

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Heute ist es soweit: Die wohl denkwürdigsten Minuten der letzten Jahre für viele Apple-Aktionäre beginnen bald. Gemeint ist damit die Quartalskonferenz von Apple, die mit Spannung erwartet wird. Viele Analysten gehen davon aus, dass Apple mit einem relativ großen Verlust bei den iPhone-Verkäufen aufwarten wird und die Aktie danach einmal in den Sinkflug gehen wird. Der Grund dafür sind die Vorwarnungen von Tim Cook, die er bereits bei den letzten Quartalskonferenzen getätigt hat. Es wird damit gerechnet, dass Apple den Verkaufsrekord des letzten Quartals nicht erreichen kann, da vor allem der chinesische Markt nicht mehr so stark ist wie noch vor einem Jahr.

Apple versucht zu beruhigen
Mit den Verkaufsmaßnahmen in Indien und auch in anderen Schwellenländern versucht man die Verkäufe des iPhones weiterhin hoch zu halten. In den wichtigen Staaten wie den USA oder auch China scheint sich aber eine Marktsättigung eingestellt zu haben und der Konzern kann kein großes Wachstum mehr erwirtschaften. Mit dem iPhone SE hat Apple nochmals einen Trumpf aus dem Ärmel gezogen, der aber für dieses Quartal nicht mehr gültig ist, sondern erst im Sommerquartal zur Geltung kommt.

Verlieren die Aktionäre das Vertrauen?
So weit möchten wir mit unserer Einschätzung jetzt nicht gehen. Vielmehr wird man Apple deutlich schärfer beurteilen und auch die weitere Entwicklung sehr genau betrachten. Es liegt nun an Apple, sich deutlich breiter Aufzustellen und die Abhängigkeit vom iPhone etwas zu lösen. Dies funktioniert bereits in manchen Gebieten nicht schlecht, aber dennoch sind gut 65 Prozent der Einnahmen von Apple an das iPhone gebunden und das ist für viele Aktionäre einfach ein zu hoher Wert.

Wir werden euch morgen Früh gleich mit den neuesten Informationen über die Verkaufszahlen versorgen und hoffen, dass die Aktie nicht ganz in den Keller rasselt.

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