WhatsApp

Bis jetzt lässt sich ein WhatsApp-Chat relativ einfach aushebeln und auch „mitverfolgen“. Besonders Behörden haben es einfach eine WhatsApp-Konversation zu knacken, um an Informationen heranzukommen. Auch über WLAN-Hacks ist es ziemlich einfach möglich, WhatsApp-Nachrichten abzufangen. Doch dies soll nun bald der Vergangenheit angehören. Wie aus einer Beta-Version von WhatsApp zu lesen ist, will Facebook eine End-to-End Verschlüsselung in den Dienst integrieren. Damit wäre WhatsApp ähnlich verschlüsselt wie iMessage oder andere Dienste, die es in diesem Bereich gibt.

Somit wird es Behörden nicht einfacher gemach Hter wird aber eher auf Datenschutz gepocht und nicht auf den „gläsernen Nutzer“ der überall ausgespäht werden kann. Geht nach Branchen-Experten ist diese Verschlüsselung schon längst überfällig, da Facebook das größte Messenger-Netzwerk betreut und hier einfach eine End-to-End Verschlüsselung wichtig wäre.

 

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2 comments

  • Ich kann mich erinnern, dass Whats App vor ca. 1 Jahr eine Verschlüsselung eingeführt hatt. Was genau ist der Unterschied zwischen der jetzigen Verschlüsselung und der End to End wie hier beschrieben? Außerdem sagt doch Cameron vor nicht allzu langer zeit, dass Whats App die Verschlüsselung evl. Einstellen muss (oder der Dienst wird gesperrt), da es keine  Möglichkeit gibt mitzulesen. Über eine Antwort würd ich mich freuen. ?
    • Aktuell lässt sich die Verschlüsselung einfach abschalten. Ob die Verschlüsselung überhaupt eingesetzt wird, ist nicht ersichtlich. Praktisch gesehen ist die Verschlüsselung gesehen bisher wertlos. WhatsApp will jetzt stattdessen eine echte, verifizierte Verschlüsselung einsetzen. ....... Aktuell arbeiten die Briten noch an dem Gestzenwurf mit dem sie die Quadratur des Kreises erreichen wollen: Veschlüsselung bestehen lassen aber Vollzugriff für die Behörden. Absolut pervers. .... In dieser Hinsicht sollte man wissen, das Verschlüsselung für Privatleute bereits seit 2007 in UK illegal ist. Weshalb es in UK erlaubt ist jemanden einzusperren um seinen Willen zu brechen, bis er die Passwörter rausgibt ("Beugehaft"). ..... Inwieweit es die Unternehmen wirklich interessiert, was UK sagt sei dahingestellt. Ich denke, in erster Instanz werden sie klagen bis vor den EuGH und im Zweifel dann einfach UK als Absatzmarkt ignorieren. .... Vergleiche dazu Google, die nicht bereit sind für das LSR zu zahlen und lieber GoogleNews einstellen würden.