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Man war vielfach der Meinung, das Streaming für Künstler wirklich interessant ist, da dadurch sehr viele Menschenerreicht werden und damit auch die „illegalen“ Downloads in einem gewissen Maße eingegrenzt werden können. Doch nun scheint genau diese neue Form des Musik-Konsums für die Industrie ein Problem zu werden, da die Künstler pro Streaming teilweise nur noch 0,001 Cent bezahlt bekommen, was natürlich sehr wenig ist. So müsste man für 1.000 US-Dollar Umsatz rund 1.000.000 Streaming-Anfragen haben. Natürlich streuen sich diese anfragen über Dutzende Portale, dennoch kann man sich die Dimensionen vorstellen.

Album-Verkäufe sind uns lieber
Früher fluchte man noch über das schlechte Geschäft mit iTunes und versuchte um jeden Preis den Anbieter aus Cupertino mit einem anderen Dienst zu unterbieten. Das gelang dann auch mit Spotify, doch ist man mehr oder weniger vom Regen in die Traufe geraten. Nun wird der Ruf nach Albumverkäufen wieder lauter, da man hier nur rund 60 Alben verkaufen müsste, um die angepeilten 1.000 US Dollar Umsatz zu erzielen und das steht natürlich in einer viel besseren Relation als Streaming. Streaming ist somit sicherlich nicht die beste Lösung für die Industrie, stellt aber dennoch für den Kunden eine wirklich gute Alternative dar.

QUELLEDerStandard
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