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In einer Big Bang Theory Folge (siehe Mitte) wird ein Leben mit dem Sprachassistenten Siri thematisiert. Genauer gesagt, wird dem Sprachassistenten eine gewisse Persönlichkeit gegeben, die das Leben vereinfachen soll. Nun hat sich aber der Siri-Miterfinder Cheyer zu Wort gemeldet und klargestellt, dass sich Siri noch in einem sehr sehr frühen Stadium befindet und man noch keine allzu großen Erwartungen an den Sprachassistenten stellen darf. Cheyer vergleicht Siri mit dem Internet im Jahr 1994 und gibt somit an, dass die Datenbanken und auch das Wissen von Siri immer weiter wachsen werden, um uns zu helfen. Dennoch sieht Cheyer in Siri nicht das, was sich viele von Siri wünschen würden.

(Videodirektlink)

Menschen kann man nicht ersetzen
So wie in der angesprochenen Serie war Siri nie ausgelegt und es darf nicht erwartet werden, dass man mit einer „Maschine“ eine sinnvolle Diskussion führen kann, da alle Antworten so oder so von einem Menschen eingetragen worden sind. Somit wird Siri so wie andere Sprachassistenten auch, immer dafür da sein, uns das Leben zu erleichtern, oder Wissen besser zugänglich zu machen. Weitere Funktionen waren von den Gründern nicht geplant – wir sind gespannt was Apple noch alles daraus macht.

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5 comments

  • Cit.: "1984 gab es ein kleines Projekt, ein Computer der Aussagen analysierte und dazu passende Antworten gab." Das Programm mit Namen ELIZA wurde bereits 1966 entwickelt und seitdem auf eine Vielzahl von Systemen portiert.
  • 1984 gab es ein kleines Projekt, ein Computer der Aussagen analysierte und dazu passende Antworten gab. Bspw: "Ich hatte heute einen schlechten Tag." - "Warum hattest du heute einen schlechten Tag?" - "Ich denke, ich bin zu schlecht in meiner Arbeit." - "Denkt du öfters, du bist zu schlecht in deiner Arbeit?" - "Nein, nur heute weil mich mein Chef angeschrien hat." - "Schreit dein Chef dich häufiger an?" - "Nein, nur wegen dem neuen Projekt." - "Mmmm. Erzähle mir mehr von deinem neuen Projekt". Einfaches Prinzip: Der Computer suchte ein paar Worte die er kannte und brachte standarisierte Antworten. Welche Worte er nicht kannte, beantwortete er mit dem Satz "Erzähl mir mehr". Und doch war der Professor des Projekts erstaunt wie der Computer, der nicht mehr als 50 Worte kannte, vermenschlicht wurde, wie die Probanden mit dem Computer allein sein wollten. Ich denke, es liegt in der Natur des Menschen alles zu vermenschlichen und Dingen Eigenschaften zuzusprechen die sie nicht haben (können). Möglicherweise liegt das daran, dass 90% der Beziehungen aus Smalltalk besteht der auch von einem Computer erwidert werden kann...
  • Aussagen wie diese: "640 Kilobyte sind genug für jeden." Bill Gates, 1981 "Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1.5 Tonnen wiegen." Die Zeitschrift 'Populäre Mechanik', 1949 "Aber für was ist das gut?" Ein IBM-Ingenieur über den Microprozessor, 1968 "Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer." Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943 "Ich kann Ihnen versichern, daß Datenverarbeitung ein Tick ist, welcher dieses Jahr nicht überleben wird." Der Herausgeber einer Geschäftsbuch-Reihe, 1957 "Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde.". Ken Olson, Präsident der Digital Equipment Corp., 1977 "Flugzeuge sind interessante Spielzeuge, aber von keinem militärischen Wert.". Marschall Ferdinand Foch, Professor für Strategie. "Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden.". C. H. Duell, Beauftragter des US-Patentamts, 1899. "Das Telefon hat zu viele ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kommunikationsmittel. Das Gerät ist von Natur aus von keinem Wert für uns.". 'Western Union', Interne Meldung, 1876. "Die drahtlose Musikbox hat keinen denkbaren kommerziellen Wert." Ein potentieller Investor zur Erfindung des Radio in den 1920ern. "Pasteurs Theorie von Bazillen ist lächerliche Fiktion". Pierre Pachet, Professor der Physiologie in Toulouse, 1872 "Wer zur Hölle will Schauspieler reden hören"?". Warner Brothers' über Tonfilme, 1927. "Ich bin nur froh das es Clark Gable ist, der auf die Fresse fällt, und nicht Gary Cooper.". Gary Cooper zu seinem Entschluss, die Hauptrolle in "Vom Winde verweht" nicht anzunehmen. "Schwerer als Luft? Flugmaschinen sind unmöglich.". Lord Kelvin, Präsident der Royal Society, 1895. "Bohrer für öl? Sie meinen, in die Erde bohren und versuchen Öl zu finden? Sie sind verrückt!". Bohr-Arbeiter vor dem ersten Öl-Bohr-Projekt, 1859. "Wir mögen den Sound nicht und außerdem ist Gitarrenmusik sowieso am aussterben". Decca Recording Co.' begründet die Zurückweisung der Beatles, 1962.
  • Naja gut, aber wer glaubt auch ernst haft, dass die Dinge dieser Welt genauso funktionieren, wie in einer Sitcom? Ich meine: nichts gegen BBT! Diese Sitcom ist eine meiner Lieblingsserien. Aber mit der Realität haben diese Gags, wie SIRI als Rajs Freundin oder das Beglücken von Trollen in World of Warcraft nun wirklich nichts zu tun. Lustig ist es natürlich trotzdem! ;-)