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Als Apple sein neuestes „Baby“ Apple Music auf den Markt gebracht hat, ging man intensiv auf den Punkt „Connect“ ein und wollte mit diesem Feature Fans und Künstler zusammenbringen. Apple wollte, dass die Künstler nähere Informationen über Konzerte, Backstage-Fotos oder auch exklusive Inhalte über diesen Dienst teilen. Apple hat hier sicherlich einiges an Geld ausgegeben, um den „Grundstein“ für dieses Feature zu legen. Leider hat sich dieses Feature überhaupt nicht durchgesetzt, weshalb Apple es bei der nächsten Version nicht mehr in den Vordergrund stellen wird. Fakt ist, dass sich Künstler nicht noch einen Kommunikationswegs nach Twitter, Facebook und Instagram schaffen wollen, um mit ihren Fans in Kontakt treten zu können. Die Pflege dieser Kanäle ist für viele Künstler schon zur Qual geworden – aus diesem Grund hat Apple schlechte Karten solch einen Dienst zu etablieren.

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Das Thema hatten wir doch schon einmal?
Wer sich vielleicht noch an eine Rede von Steve Jobs erinnern kann und auch an den Namen „Ping“, wird sich entsinnen können, dass Apple solch ein Feature schon einmal ins Leben rufen wollte und es nicht geschafft hat. Vielmehr hat man Ping dann als „unrentabel“ wieder aus iTunes entfernt und hat nun mit Connect einen neuen Versuch gestartet, die Künstler an sich zu binden. Dies ist offenbar aber auch schief gegangen und der Konzern rudert nun wieder zurück. Wahrscheinlich ist dies einer der letzten Versuche von Apple ein kleines soziales Netzwerk aufzubauen.

Apple Music wird schlanker
Wenn dieses Feature in den Hintergrund gestellt wird, werden auch wieder neue Menüpunkte frei, die man mit anderen Features belegen kann. Beispielsweise könnten Songtexte und auch Charts mehr in den Vordergrund rücken wollen, da man gesehen hat, dass die Konkurrenz wie Spotify hier wirklich sehr gute Erfolge erzielen kann. Auch exklusive Inhalte werden deutlich mehr in den Fokus gestellt, wie man gerade mit dem exklusiven Album von Drake sehen kann.

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