WhatsApp

Der Messenger WhatsApp schlägt mit seiner Kooperation (ePlus – wir haben berichtet) große Wellen und nun äußern sich auch die heimischen Netzbetreiber, wie solch eine Idee in Österreich aussehen könnte. Laut A1-Chef Hannes Ametsreiter sieht die Zukunft der Netzbetreiber nicht gerade rosig aus, da gerade ein Generationswechsel stattfindet und diese immer mehr auf kostenlose Dienste wie WhatsApp setzt und nicht mehr auf die herkömmliche SMS. So musste man sich mit einem Minus von 20 bis 30 Prozent bei den SMS-Nachrichten zufrieden geben und hat noch eine weit größere Befürchtung:

Sprachkanäle werden auch eingenommen
Mit der Meldung von WhatsApp auch bald Sprachanrufe unterstützen zu wollen, hat man den Netzbetreibern ziemlich das Messer angesetzt und man befürchtet nun, dass die lukrative Auslandstelefonie den Bach hinunter geht, da viele User ziemlich einfach auf ein freies und öffentliches WLAN zurückgreifen können, um den Dienst kostenlos auch im Ausland zu nutzen. Auch im Inland könnte dies zu größeren Problemen führen, da die Sprachtelefonie über den Freiminuten dadurch auch abgedeckt werden könnte. Somit sehen die Netzbetreiber die App und auch den Deal mit Facebook ziemlich besorgt mit an.

Wie seht ihr das? Sind WhatsApp u. Co die neuen Netzbetreiber der Welt?

QUELLEStandard
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2 comments

  • So wie die Musikindustrie werden sich auch die Netzbetreiber auf das veränderte Nutzerverhalten anpassen müssen. Wer klug ist, hat ja jetzt schon für Auslandsgespräche Skype benutzt, da brauch ich kein Whatsapp dafür.
  • Das ist bestimmt eine sehr gute Ausweichmöglichkeit, für Auslandstelefonie. Die Netzbetreiber sind auch selber schuld. Jetzt hat man teure Flat Verträge und trotzdem ist die Telefonie im Ausland nicht dabei. Wenn ich zb 70 € im Monat zahle und habe so und so viel Stunden Telefonie dabei, dann sollten diese Stunden in alle Netze, in ganz Europa sein. Und schnelles Internet sollte auch endlich mal weiter getrieben werden. Die immer mit ihrem SMS. Früher hatte man 5 oder 10 € Grundgebühr, selbst mit SMS/telefonieren kam man bei weitem nicht auf die Summe, die man heutzutage bezahlt.