13.10.02-iMessage

Erstmals klagen die Netzbetreiber über einen Fakt, der bis vor kurzem immer für ein gutes Geschäft gestanden hat, nämlich den Versand von SMS. Eigentlich steigt die Anzahl der versendeten Kurznachrichten immer weiter an und man konnte im Vergleich zum Vorjahr 7 Prozent mehr Nachrichten verzeichnen. Doch bei den Netzbetreibern schaut immer weniger dabei heraus, da Flatrate-Angebote aber auch Messenger wie WhatsApp oder der Facebook Messenger ihnen die Kunden stehlen. So schreibt fast jeder Smartphone-Besitzer nicht mehr normale SMS, sondern auch Kurznachrichten direkt über die angesprochenen Apps. Deshalb ist zum ersten Mal seit Jahren der Umsatz mit SMS/MMS gesunken und zwar um satte 12,7 Prozent.

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Unsummen an SMS
Doch die klassische SMS hat noch lange nicht ausgedient und wird weiterhin von vielen Dienstleistern verwendet, um ihre Kunden über verschiedene Aktionen zu informieren. Beispielsweise bauen Fluglinien und auch Autovermietungen weiterhin auf die kurzen Nachrichten. Aufgrund der Preisgestaltung sind die Preise für solche Versendungen aber nicht mehr so hoch wie vorher und der Netzbetreiber verdient deutlich weniger als ursprünglich. Zwar ist der Verfall nicht so drastisch wie es die Netzbetreiber darstellen, dennoch machen die Gratis-Varianten den Anbietern zu schaffen.

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3 comments

  • Die armen Mobilfunkanbieter. Da wundert es ja eh keinen Menschen mehr, wenn die iPhone-Tarife immer teurer werden - schließlich forciert Apple ja mit iMessage zusätzlich diese Gewinneinbußen - und der Empfang immer schlechter wird, weil das Geld für den Netzausbau fehlt. Und ich dachte schon, Drei schafft einfach die Zusammenlegung der Netze nicht. Wie einfältig...