Micrsoft Pix

Microsoft hat unter CEO Satya Nadella bekanntlich eine Strategie-Änderung vorgenommen, die jetzt langsam aber sicher Früchte trägt. Der Konzern konzentriert sich nämlich zunehmend auf die Entwicklung von Apps für Android und iOS und nicht auf die Weiterentwicklung des hauseigenen Smartphone-Betriebssystems Windows Phone.

Ein Beispiel dafür ist die neu erschienene Kamera-App „Pix„, die derzeit auch renommierte Blogs wie „The Next Web“ oder auch „Recode“ begeistert. Laut den ersten Tests ist es Microsoft hier gelungen eine Kamera-App für das iPhone zu entwickeln, die sich nicht nur einfacher bedienen lässt als jene von Apple, sondern auch noch bessere Fotos macht.

Was macht Microsoft anders?
Das Unternehmen setzt bei „Pix“ auf künstliche Intelligenz. Damit findet die App automatisch die besten Kameraeinstellungen indem analysiert wird, was der wichtigste Bereich beim Foto ist. So wird beispielsweise vermieden, dass Gesichter bei einem hellen Hintergrund zu dunkel dargestellt werden. Das erste Foto unterhalb wurde mit „Pix“ geschossen, das zweite mit der iOS Kamera-App. Es ist deutlich zu sehen, dass die Gesichter bzw. Personen mit der Microsoft-App deutlich heller und besser erkennbar sind.

Slider-1-Attimo-796x602Slider-1-iOS-796x602

Weiteres Beispiel:

Bildschirmfoto 2016-07-30 um 09.14.28

Die App verfügt aber auch noch weitere Features wie zB einen „Best Shot“-Modus, wo die App nach dem Öffnen laufend Fotos macht und schlussendlich dann das Beste auswählt. Zwar können das auch schon andere Apps, aber auch hier soll wieder die künstliche Intelligenz im Hintergrund entscheidend sein. Auch animierte Bilder, wie wir sie von Apple unter dem Namen „Live Fotos“ kenn, sind mit Pix möglich und werden hier Live Images genannt.

Die App steht übrigens kostenlos im App Store zur Verfügung – allerdings momentan nur auf Englisch, was sich aber sicherlich bald ändern wird. Für die Verwendung wird mindestens ein iPhone 5S oder ein iPad Air benötigt. Die Größe beträgt 149 MB.

 

QUELLEThe Next Web
TEILEN

3 comments

  • Habe die App mal kurz ausprobiert. Es ist richtig was ihr sagt. Die App belichtet bei dem Beispiel dann ein bisschen heller. Gesichter sind richtig belichtet, aber alles im Fenster, ist komplett überbelichtet. Nur ein helles Licht, man erkennt gar nichts mehr draußen. Da wurde die ISO erhöht, auf Kosten des bildrauschens. Eigentlich müsste man das durch Licht im inneren des Raumes ausgleichen, sprich durch einen Blitz zB. Oder man macht mehr Licht an plus ISO hoch plus Blitz plus längere Verschlusszeit. Was eher mit einer DSLR zum umsetzen ist. Man kann natürlich auch mit der neuen App anständige Fotos machen, in manchen Situationen. Man muss halt von Situation zu Situation Abwegen was man möchte.