Im AppStore von Apple und Google hat sich ein neuer und teilweise auch sehr bedenklicher Trend entwickelt, der dafür sorgt, dass Spieleentwickler immer mehr auf Gratis-Apps setzen, die verschiedene Spielinhalte kostenpflichtig anbieten. Sogenannte In-App-Käufe werden meist dazu verwendet, dass man Spielmodi oder Coins erwerben kann, die dann direkt im Spiel weiterverwertet werden können. Einer der erfolgreichsten Spieleentwickler hat nun das Geheimnis rund um diese Apps gelüftet und gibt einen kleinen Einblick in die Maschinerie.

Zehn Millionen Dollar an einem Tag!
Laut den Erläuterungen von Jason Avent, Gründer von Boss-Alien, wäre es in gut drei bis vier Jahren möglich 10 Millionen US-Dollar pro TAG mit solchen In-App-Käufen oder auch „Freemium-Games“ zu verdienen. Viele Experten sehen diese Praktiken oft als „Kostenfalle“ an, da einige Spieler ein Suchtverhalten entwickeln, das sie nicht mehr kontrollieren können. Zudem zielt das Spiel genau auf diesen Punkt ab.

Prinzip schon sehr alt!
Wer sich noch an die guten Zeiten von FarmVille erinnern kann, wird das Geschäftsmodell schon kennen. Wie man nun sieht, haben auch diese Firmen keinen dauerhaften Erfolg. Daher gehen Entwickler auch davon aus, dass man ein Spiel eine gewisse Zeit „melken“ kann und dann ein neues Spiel entwickeln muss, um den Kunden etwas Neues zu bieten. Es wird interessant, wie lange diese Praktik noch „geduldet“ wird.

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