Fast alle Gerüchte rund um die gestern veranstaltete I/O von Google sind im Vorfeld richtig veröffentlicht worden. Auch das Gerücht, dass Google einen eigenen Streaming-Dienst für Musik auf den Markt bringt, wurde nun bestätigt. Google will mit seinem Dienst in direkte Konkurrenz zu Spotify gehen und bietet unter anderem auch die direkte Auswahl von Songs, das erstellen von Playlists und das Hören von Radio. Es ist leider nicht bekannt, welche Musik-Labels genau von Google unter Vertrag genommen worden und welche Songs verfügbar sind. Dies wird sich erst in einigen Tagen herausstellen.

Google verlangt für diesen Dienst 9,99 US-Dollar und gibt an, dass man in kürzester Zeit auch in anderen Ländern den Dienst anbieten kann. Ob Google hier auch Österreich auf der Landkarte hat, ist leider noch nicht klar. Sollte aber Deutschland angeschlossen werden ist Österreich auch meist inklusive. Fraglich ist, wie Apple dieses Thema nun angehen wird und ob diese Vorstellung die Verhandlungen mit den Labels nochmals erschwert. Vielleicht muss Apple nun handeln und den teureren Preis zahlen, um mit Google zu konkurrieren.

In unseren Augen hat Google in den letzten Tagen genau das vorgestellt, was Apple eigentlich auch vorstellen könnte/sollte und man hat Apple etwas die Show gestohlen. Wir sind auf die WWDC 2013 nun noch mehr gespannt!

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11 comments

  • Der einzige streaming Dienst, webradio whatever .... ist tuneIn. Streamquali setz ich für unterwegs runter, somit auch kein Problem mit "Datenguthaben". 1000e webradios und Aufnahmefunktion, was will man mehr. Lg Raini
  • Ich hätte eine Frage zu "Sollte aber Deutschland angeschlossen werden ist Österreich auch meist inklusive." Da ich keine anderen Content-Anbieter außer Apple benutze, würd mich interessieren ob dies auf Andere zutrifft? Bei Apple ist es ja leider nicht so :(
  • Mir fällt nur auf, dass Google jetzt in ALLEN Richtungen Vollgas gibt. Und wenn man ehrlich ist, derzeit bei vielen Angeboten deutlich vor Apple liegt. Das ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber gibt Apple schon einiges auf. Beispiele: Google Maps (neu) Google Now (die Spracherkennung ist spitze!) Google Play Music all access Google Hangouts (übergreifend wie whatsup) Ich erwarte von Apple schon einiges, finde die Zeiträume von Neuvorstellungen viel zu lange. Gerade "kleinere" Dinge könnte man durchaus mal zwischendurch releasen. Finde es auch ziemlich interessant, dass Google jetzt wieder (fast) alles auf iOS laufen lässt. Dem Endkunden würde sowieso eine Partnerschaft am meisten nützen.
  • Ich habe 3000 SMS in alle Netze, nutze trotzdem zu 99 % nur WhatsApp. iMassage hat den Nachteil, das es nur mit Apple Geräten funktioniert, aber WhatsApp funktioniert doch trotzdem auf dem iPhone.
  • Okay Leute, iht müsst mal den "Senden" Button in der MacMania-App mit dem "Return" Button ersetzen, denn das macht mich noch wahnsinnig! *g* Back 2 topic: Ich brauche aber weder iMessage, noch WhatsApp oder wie der ganze BS heißt, da doch heutzutage - zumindest hier in AT - sowieso jeder 1000 Frei-SMS hat, soviel dazu. Und ich glaube, dass Apple gerade wegen diesem gechlossenen Systems so erfolgreich ist, da dies der Hauptunterschied zu Android ist und ein geschlossenes OS - neben einigen Nachteilen - auch viele Vorteile bringt. Zum Streaming-Dienst: brauch ich nicht, weder von Google, Apple oder sonst wem. Ich will meine Musik lokal am Gerät haben und sie jederzeit "internetlos" abspielen können!
  • Naja, es wurde keine Smart Watch, Nexus 5 und/oder 7 vorgestellt. Musik Streaming brauche ich nicht, auch nicht von Apple. Für mich gab es nix. Noch nicht mal erscheinungstermin von Google Glass.
    • Ich bezweifle, ob Apple jemals in Führung war. Mit geschlossenen Systemen kommt man nicht weit. Innerhalb des Apple-Systems funktioniert alles sehr gut, aber was bringt mir iMessage, wenn ich damit nur die Hälfte meiner Freunde erreichen kann. Da ist Whatsapp schon besser und Google hat gestern bei der Präsentation auch erwähnt, dass nur offene Standards sinnvoll sind (Google Hangout). iOS muss sich etwas öffnen, um eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen Systemen zu ermöglichen, andernfalls wird es wahrscheinlich im Wachstum stagnieren oder sogar zurückgedrängt werden.