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Eigentlich haben viele Analysten den Rauswurf von Google Maps aus iOS als sehr großen Fehler eingestuft und prophezeit, dass man hier keine gute Alternative finden wird. Dies war auch ein paar Jahre so, aber nun hat sich Apple Maps zu einer sehr guten Alternative gemausert. Viele Features, wie zB Stauwarnung oder auch die alternative Routenplanung ist bei Apple Maps genau so gut wie bei Google Maps und auch das Kartenmaterial kann sich bei Apple Maps sehen lassen.

Rund 5 Milliarden Zugriffe in nur einer Woche werden über iOS-Geräte getätigt und das ist ca. 5 Mal so viel wie über Google Maps. Somit steht der Sieger in diesem Konkurrenzkampf fest und es bleibt nur zu hoffen, dass Apple das Feature immer weiter ausbauen wird. Fest steht, dass Apple in den letzten Jahren zu Google sehr gut aufholen konnte und auch eigene Fahrzeuge nun auf den Straßen hat. Auch die Aktualität der Karten ist bei Apple Maps in vielen Fällen besser.

Welchen Kartendienst verwendet ihr?

QUELLEBoston
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4 comments

  • Wer in einer Großstadt wohnt und die Pizzeria nebenan sucht, dem hilft vielleicht Apple Maps. Wer auf dem Land lebt, dazu noch nicht in Deutschland, ist damit verloren. Ausschließlich Openmaps und Googlemaps.
  • Hier gehts ja nur um die Zugriffe. AppleMaps ist eben native ins System integriert, Google Maps müßte man runterladen. Dazu kommt noch, dass iOS ja nicht zulässt, das Standardprogramm zu wechseln. "Besser" ist AppleMaps auf gar keinen Fall. Es ist nur für alle vorhanden und deswegen "beliebter". Halte es immer noch für einen großen Fehler, dass hier der beste Kartendienst gegen einen schlechteren ausgetauscht wurde. Die Energie hätte man in andere Sachen besser investiert. Aber das ist natürlich die Sicht des Endbenutzers. Aus Sicht von Apple ist es natürlich besser, wenn man soviele Daten wie möglich erhält ... (wie es ja auch Google macht).
  • Zu allererst: ich habe das Gefühl dass Google Maps früher mal einfacher zu bedienen war. Weder Google Maps noch der Apple Maps Dienst sind einfach zu bedienen, Routen zu berechnen ist bei beiden teilweise sehr verwirrend. Dass Apple Maps inzwischen die Nase vorn hat kann ich fast nicht glauben. Sucht man zB nach Kinos oder bestimmten Straßennamen, so spuckt der Apple Dienst oft ein 'nicht gefunden' aus. Google hat hier eindeutig die bessere Datenbank. Auch das Navigieren selbst ist unintuitiv. Will man während der Fahrt zurückkommen geht das nur beschränkt, Google Maps kann das besser. Auch navigieren mit öffentlichen Verkehrsmittel ist mit Apple Maps ein absoluter Krampf. Bei Google Maps geht das vor allem in US Städten fast perfekt. Wo Apple Maps allerdings glänzt: kein anderer kartendienst zeigt (einige) Städte so schön 3D an! Hier hat Apple tatsächlich dir Nase vorn - jedoch nur wenn man das Glück hat dass die jeweilige Stadt auch in 3D verfügbar ist. Wien fehlt hier zB. Leider ist auch das kartenmaterial der Satellitenbilder bei Google spürbar neuer. Gerade bei kleineren Städten zeigt sich das sehr deutlich. Wie kann es also sein, dass Apple Maps (angeblich) langsam die Nase vorn hat? Ist es dir Gewohnheit? Der Weg des geringeren widerstands? Faulheit (das Google Maps App müsste man ja im Store runterladen) oder einfach nur Unwissenheit?