Google Photos

Vor wenigen Tagen hat Google auf der I/O auch seinen neuen Fotodienst „Google Fotos“ vorgestellt. Das Besondere an dem Dienst ist, dass es unbeschränkten, kostenlosen Speicherplatz für Fotos und Videos gibt. Dabei können Fotos eine Größe von bis zu 16 MP aufweisen und Videos werden bis zu einer Full-HD-Auflösung (1080p) unterstützt. Natürlich können alle Bilder zwischen den verschiedenen Devices synchronisiert werden und stehen somit überall zur Verfügung. Die App steht sowohl für Android als auch für iOS zur Verfügung! Des Weiteren gibt es eine Web-Version, wozu allerdings ein Google-E-Mail-Account benötigt wird.

Weitere wichtige Funktionen
Bei Google Fotos werden Inhalte automatisch nach Orten und Dingen sortiert, die dem Nutzer wichtig sind und können bei der Suche anhand derselben Kriterien gefunden werden. Es können auch aus einer Auswahl von Fotos Filme, interaktive Geschichten, Collagen, Animationen etc. zusammengestellt werden. Zudem ist es möglich, Fotos mit nur einem Fingertipp zu bearbeiten. Laut eigenen Aussagen gibt es auch leistungsstarke Tools zur Foto- und Videobearbeitung, wo beispielsweise Filter angewendet und Farben optimiert werden können. Natürlich können Fotos und Videos auch mit anderen Nutzern geteilt werden.

(Direktlink)

Es wird auf jeden Fall interessant, wie sich Google Fotos in den ersten Tests schlagen wird. Alleine die Tatsache, dass der Dienst kostenlos ist und unbegrenzten Speicherplatz bietet, wird für viele ein wichtiges Argument sein, ihn zu nutzen. Es muss aber auch festgehalten werden, dass Google – auch wenn der dienst kostenlos ist – indirekt damit Geld verdient, indem die Inhalte der Fotos und Videos ausgewertet werden.

 

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9 comments

  • Also dass man nur ein passbild seines partners haben darf habe ich nie gesagt. Früher war es so das man von den menschen die einem was bedeuten ein passbild in der brieftasche hatte. Frau, kinder. Worauf ich hinaus will ist dass egal ob cloudspeicher oder speicher im gerät berichtet wird immer leute was zu meckern haben. Da zu wenig, dort zu wenig. Das kostet zu viel jenes kostet zu viel. Apples icloudspeichermodell ist teuer wenn man mehr will. 20 GB sind heute gar nichts. Ich bin sowieso jemand der dieser ganzen datenauslagerung skeptisch gegenüber sieht. Da ich mir nicht sicher bin ob wir nicht auch somit digitalisiert werden. Was apple damit macht oder google. Das weiß keiner so genau. Weil sagen kann man bald was dass alles sicher ist und nicht missbraucht wird. Und worauf ich noch hinauswollte dass wir doch viel digital ansammeln. Sei es fotos, videos, programme usw. Und die leute für einen ausgelagerten dienst ungern was zahlen wollen. Und das ganze digitale sammelsurium ist ja nicht wenig.
  • Sowas ist ganz witzig, aber nix für mich, auch nicht von Apple. Ich will die Fotos auf meinem Gerät. Da kann ich auch ohne Empfang die Fotos normal anschauen. Wenn ich als sehe, was für Empfang ich manchmal habe, gerade in Gebäuden, würde ich sonst fast nie wieder Fotos anschauen.
  • Noch als nachtrag. Ich habe mir gerade den bericht von 9to5mac.com durchgelesen. Die argumente sind schon gut. Andere können es und bieten es kostenlos an. Aber ich weiß das nichts gratis ist im leben. Das geld wird dann wo anders verdient oder es ist irgendwo ein halen dran den noch keiner gesehen hat. So gesehen stimmt das was im bericht steht. Es sollte mehr auf userzurfriedenheit gedacht werden als darauf wie man seinen ohnehin schon großen profit noch verfielfachen kann. 12 dollar im jahr für 20 gb klingt nicht nach viel. Man sollte die speicherpolitik etwas anpassen und für das geld andere dimensionen einschlagen. 250/gb für einen dollar im monat oder so. Wenn man von terrabyte spricht wirds doch teuer und da ist kann man sich schon seinen eigenes cloud netzwerk zuhause errichten. Es muss nicht gratis sein. Jedoch müssten die ausmaße und dinensionen aktualisiert werden. Ich ziehe in manchen regionen oder städten auch bewachte gebührenpflichtige parkplätze gegenüber gratisparkplätzen vor, weil es sicherer ist.
  • Google wird schon seine gründe haben diesen dienst kostenlos anzubieten. Wahrscheinlich sind die fotos dann für jeden auf der welt. Menschen sind schon komisch. Sie wollen viel für lau. Eine claud ist auch nur ein computer mit speicher. Abgesehen dass dieser computer in der anschaffung kostet muss er betrieben und gewartet werden und das kostet auch. Und wenn man die anzahl der nutzer betrachtet und deren ausmaße an daten. Früher hatten die leute fotoalben erstellt. Die konnte man angreifen. Man hatte passbilder seiner liebsten in der brieftasche. Heute muss man jedes foto sofort verfügbar haben. Sei es über eine cloud oder direkt vom speicher. Und wenn es nur ein foto ist von einer flasche bier vom grillabend im juni 2010. jeder mensch tickt anders und hat so seine erinnerung die damit verbunden ist. Die er sich dann jahre zurück anschauen will wann er möchte oder irgend jemanden zeigen will oder gar über ein social network mit der welt teilen will. Ich frag mich immer wenn ich im fernseh sendungen zum thema messis sehe wie man so werden kann. Jedoch ist meine erkenntnis, dass seit der digitalisierung fast jeder ein messi ist. Nur eben nicht seine wohnung zumüllt, aber digitalen ramsch hat. Wozu seine apps digitalisieren wenn die downloads eh aufgezeichnet sind und ich mir die app runterladen kann. Früher hat man sich für persönlich wertvolle dinge ein bankschließfach genommen. Man hat fotos aussortiert die nix geworden sind und entsorgt. Heute braucht man eine cloud. Wenn möglich mehrere terrabyte groß. Wie wäre es mit einem eigenen cloudspeicher zuhause. 2-3 terrabyte groß keine verbindung zum internet nur übers wlan zuhause. Man hätte alles da wo nicht vielleicht doch jemand fremdes zugriff haben könnte. Oder von mir aus erlaubt man dem speicher den zugang zum internet. Dann kann man von unterwegs aus drauf zugreifen. Für viele kenne ich da schin die antwort warum sie sich so einen speicher nicht anschaffen. Es kostet ja geld so ein ding. Und wenn der dauernd läuft braucht er auch strom. Und der strom kostet auch geld. Das will man nicht zahlen. Apples icloud kostet über jahre gerechnet auch geld wenn man mehr speicher will. Abgesehen davon wenn man unterwegs aktualisiert und hin und her synchronisiert gejts auf die datenflat. Außer man hat ein wlan netz zur verfügung. Nebenbei. Flickr bietet auch eine fotocloud mit 1000gb gratis an. Wohl zu wenig speicher. Aber es muss ja jeder selbst wissen was er will. Nur finde ich es äußerst lustig zu sehen was die leute für zu teuer erachten oder was die leute haben wollen und nichts kosten darf. Man sollte mal die ganzen digitalen inhalte in materielles umwandeln. Sämtliche fotos in herkömliche fotos umwandeln. Für jede app einen datenträger, für die kontakte telefonbücher, für die kallender und deren einträge richtige kallender. Ich glaube ein lagerraum der übrigens auch geld kostet würde nicht ausreichen.
    • früher hätte man Fotoalben, die dann plötzlich weg waren weil sie zB der expartner mitnahm oder weil es einen Brand gab. Und was ist das für eine Argumentation: dürfen wir nur ein Foto von unserem Partner als Passbild haben und das ist dann besser als alle Fotos in der Cloud? Ich bin nicht für Google, aber es funktioniert so schön flüssig. Ich hoffe Apple inspiriert sich davon, denn die Apple Lösung ist nur in der Theorie gut. Was ich natürlich nicht will ist, dass Google meine Bilder veröffentlicht oder zB in der Google Bildbersuche anzeigt. Das wär natürlich eine absolute Frechheit. Soweit man das abschätzen kann ist es aber nicht so geplant.
      • Google wäre ja auch dämlich, dass zu machen. Deren Geschäftsmodell funktioniert nur, wenn die User darauf vertrauen, dass nicht mehr als ihre Metadaten für Werbung verwendet wird.
  • Habe es getestet und bin sehr positiv überrascht. Die Fotos Dreier iOS Geräte sind auf einmal synchronisiert, ohne Zutun findet die software Bilder mit Schlagwörter wie Hund, Katze, Fahrrad, Haus oder selbst Kirche. Mache ich auf einem Gerät ein Foto ist es auf allen Geräten in der Library, lösch ich es so ist es überall gelöscht. Es funktioniert flüssig und schnell. Außerdem sucht ein Assistent automatisch Fotos die zusammenpassen und bietet an daraus ein Panorama zu machen (!), andere Bilder erkennt er als mögliche Kandidaten für ein animiertes gif (wo man zB in die Hände klatscht oder ein Auto vor einem Haus vorbeifährt). Dazu bedarf es keines Aufwandes, man fotografiert einfach zB mehrere Fotos und dreht sich dabei, das Panorama erkennt Google Photos dann später. Sind die Bilder mal in der cloud kann man seine Apple Photos Fotos vom Handy löschen. Aber selbst auf einem 8 GB iPhone 5c sind alle Bilder in Google Photos da! Alle - quasi ohne speicherverbrauch und ohne Cloud Kosten. Photostream, Apple Photos, Cloud um zig Euro pro Monat: sorry, aber das ist dér falsche Weg von Apple. Gerade Photostream ist Mega verwirrend und unbrauchbar wenn es um alte Bilder geh. Und will man keine Cloud von Apple zahlen muss man hin und her synchronisieren und benötigt viel Speicher am Handy. Bin kein Fan von Google, aber es ist beeindruckend wie gut Google Photos funktioniert - und dabei sogar gratis ist. Genau so hätte Apple Fotos aufbauen sollen. Aber leider ging es ja wieder darum teuren Cloud Speicher zu verkaufen um möglichst viel Geld aus dem User rauszuquetschen. Ich verstehe dass Apple Geld verdienen will/muss aber sie beschneiden damit die User experience auf ein fast unbrauchbares Minimum.