Gesundheits-Apps und Telemonitoring werden auf Grund der zunehmenden Verbreitung der Smartphones immer beliebter. Dies soll sich, laut Anton Dunzendorfer (AIT Austrian Institute of Technology) auch das Gesundheitswesen zu Nutze machen. Es könnte damit besser strukturiert und Geld eingespart werden. Unter Telemonitoring versteht man quasi die Fernuntersuchung, -diagnose und –überwachung des Patienten vom zuständigen Arzt.

Und genau hier sollen die diversen Gesundheits-Apps zum Einsatz kommen. Wir wollen hier drei Apps als Beispiel herausnehmen, damit man sieht, wie das Ganze in Zukunft ablaufen könnte.

Ein ganz wichtiger Punkt ist die Gesundheits-Prävention. Es soll also gar nicht zu diversen Krankheiten kommen. Hier setzt die App „99 Tipps für mehr Gesundheit“ an, die momentan kostenlos erhältlich ist. Diese klar aufgebaute und einfach zu navigierende App, bietet in 10 Kategorien aufgeteilt, wertvolle Tipps zum Wohlbefinden – z.B. Gesund im Beruf oder Fitness.

In sportlichen Bereich, der ja auch der Gesundheit dienlich ist, feiert die App Runtastic Erfolge. Sie wird derzeit bereits von 400.000 Einzelpersonen in Europa verwendet. Damit können viele Aktivitäten (z.B. Joggen, Wandern etc.) aufgezeichnet und über die sozialen Netzwerke oder per Mail mit Freunden, aber in Zukunft vielleicht mit dem Arzt geteilt werden. Das Interesse seitens einiger Krankenhäuser an den bereits gespeicherten Daten, soll laut dem Geschäftsführer auf schon vorhanden sein.

Es kann aber der Gesundheitszustand auch passiv kontrolliert werden. Mittels dem Blutdruckmessgerät von iHealth kann via iPhone/iPad oder iPod touch der Blutdruck einfach gemessen und ausgewertet werden. Es lassen sich Profile für mehrere Personen anlegen und die Daten können, bei Bedarf, per E-Mail an den Arzt gesendet werden. Somit kann er Arzt den Blutdruck einfach über einen längeren Zeitraum beobachten. Das Blutdruckmessgerät ist sogar im Apple-Store für 99,95 Euro erhältlich.

Man sieht also an diesen Beispielen, dass die elektronische Vernetzung im Gesundheitsbereich mit Hilfe von Apps voranschreiten könnte. Der Patient würde sich somit viele Wege ins Krankenhaus oder zum behandelnden Arzt sparen. Wir sind gespannt, wie das die Staaten der Europäische Union diese Protential in den nächsten Jahren ausnützen werden. Ein Problem bleibt natürlich immer der Datenschutz.

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