Eigentlich hat man geglaubt, dass die Entwickler von Firefox schon an einer iOS-Version des beliebten Browsers arbeiten. Nun ist aber ein sehr konkretes Dementi aufgetaucht, wo Jay Sullivan (Vizepräsident von Mozilla) bekannt gegeben hat, dass Mozilla im Moment keine iOS-Version anstreben möchte. Auch den Grund für dieses Vorgehen konnte Jay dem Reporter von Cnet nennen. Apples Politik im Bereich „Browser für das iPhone oder iPad“ sei nicht tragbar und man könne als Entwickler nicht darauf aufbauen. Auch die verschärften Richtlinien hindern die Entwickler daran, einen guten Browser zu programmieren.

Apple soll Bestimmungen lockern!
Erst wenn Apple die Bestimmungen rund um die Verwendung von Browsern auf dem iPhone ändert, kann man darüber nachdenken einen Browser zu entwickeln. Auch die Definition des Standardbrowsers kann unter iOS nicht definiert werden. Hier haben bereits veröffentlichte Apps wie Google Chrome oder Opera Mini immer noch einen gravierenden Nachteil. Daher sieht Sullivan keinen Grund Bemühungen in diese Plattform zu stecken. Wir finden dies sehr schade da bekanntlich Konkurrenz den Markt belegt.

Was meint ihr? Ist die Browserpolitik von Apple zu streng?

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3 comments

  • Ich schätze wenn Apple es nicht freiwillig tut, wird die EU Kommission den Konzern früher oder später (wohl eher früher) wegen Monopolbildung und Wettbewerbsverzerrung verklagen. Also die gleiche Klage wie die EU sie gegen Microsoft geführt hat, einfach Windows durch iOS und IE durch Safari ersetzen. Und nein, das ist kein Scherz.
  • Gerade in Sachen "Standardprogramm" sollte Apple sehr rasch umdenken. Gerade Apple Maps hat ja gezeigt, wie schlimm es sein kann, wenn das schlechtere Produkt das Standard-App ist. Soviel Freiheit sollten sie User wenigstens lassen, dass sie selbst bestimmen können, welchen App ihnen am liebsten ist. Auf der anderen Seite würde es mich wundern, wenn Apple das machen würde, wer würde dann noch die Apple-Apps verwenden, es gibt fast immer - meist auch kostenlose - bessere Alternativen ...