Seit Apple unter dem neuen iOS 6 eine neue Funktion integriert hat, die den User fragt ob man seinen Kontakte an eine App weitergeben möchte oder nicht, haben sich einige findige User die Mühe gemacht und einen Durchschnittswert ermittelt, der aufdecken soll, wie viele Apps eigentlich Zugriff auf unsere Kontaktdaten und damit auch sehr private Daten hat. Im Test kam ein Prozentsatz von gut 19 Prozent aller Apps heraus, die im Moment Zugriff haben. Darunter befinden sich große Apps wie Facebook oder auch Shazam, die die Kontakte auslesen.

Unter iOS 5 noch unbemerkt!
Wenn man das aktuelle iOS von Apple nutzt, wird man feststellen, dass man noch nicht gefragt wurde, ob man seine Kontaktdaten an eine App weitergeben will oder nicht. Grundlegend haben die App-Entwickler bis zum Erscheinen von iOS 6 freie Hand, was das „durchsuchen“ von Kontakten angeht. Wir begrüßen es sehr, dass Apple auch hier einen kleinen aber entschiedenen Riegel vorschiebt.

Gebt ihr eure Kontakte freiwillig preis? (unter iOS 6)

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7 comments

    • Hi Packwagen! Gerne bekommst du eine antwort! Und nein, wir tun nicht scheinheilig! Unsere Abfrage der kontaktdaten beruht auf einer facebookintegration (welche wir noch nicht nutzen) - leider interessiert dies facebook ziemlich wenig! Daher haben wir dafür entschieden beim nächsten update diese schnittstelle mit facebook zu entfernen! Gerne stehen wir für weitere fragen zur verfügung! Beste grüße die redaktion
      • Hier zeigt sich das Problem mit dieser Abfrage. Das so viele Apps auf die Kontakte ist kein Wunder und muss ja so sein. Wie sonst soll eine Telefon-App Nummern anrufen, wie soll WhatsApp Kontakte prüfen, wie soll man aus einer App heraus Fotos zu den Kontakten hinzufügen? Die neue Sicherheitseinstellung wird also ein Witz sein. Statt darauf hinzuweisen welche Apps Zugriff auf die Kontakte haben, sollte man lieber darauf hinweisen welche Apps die Kontakte versenden. PS Das gleiche Problem hat die Kamera/Foto-App auch. Weswegen viele Apps von paranoiden Nutzern abgestraft werden weil sie Zugriff auf die Geolocation haben müssen.