Gestern Abend ist der heiß umstrittene E-Book-Prozess gegen Apple gestartet. Apple wird vorgeworfen mithilfe von Preisabsprachen die Preise der eigenen E-Books kontrolliert zu haben. Damit hätte Apple in den freien Handel eingegriffen und dies ist natürlich strafbar. Andere Verlage und Herausgeber haben schon eine Erklärung unterzeichnet, die bestätigt, dass Preisabsprachen stattgefunden haben. Apple hingegen sieht sich im Recht und wir laut Tim Cook auf für das Recht kämpfen. Apple sei sich keiner Schuld bewusst und man werde keine Geständnisse unterzeichnen, die falsch sind, so der CEO von Apple – (Zitat):

The e-book case to me is bizarre. We’ve done nothing wrong there, and so we’re taking a very principled position. … We’re not going to sign something that says we did something we didn’t do. … So we’re going to fight.

Als Beweismittel werden im Moment E-Mails zwischen Steve Jobs und den Verlagen angeführt, die eindeutig beweisen sollen, dass Steve Jobs die Preise der E-Books beeinflusst hat. Laut Apple hat der ehemalige CEO aber nur eine Preiskategorie vorgegeben, die für den Markt interessant sein könnte. Dass sich die unterschiedlichen Herausgeber dann an dies gehalten haben, liegt nicht im Ermessen von Apple. Man beharrt auf der Meinung, dass man nichts falsch gemacht und sich auch nicht zu rechtfertigen habe.

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