Wir haben gestern darüber berichtet, dass AT&T (ein amerikanischer Netzbetreiber) die neue Funktion von iOS 6 nur mit einem bestimmten Paket freischalten möchte, um die Kunden dazu zu bewegen, aufgrund des Features auf das teurere Paket umzusteigen. Nun hat sich aber die amerikanische Behörde FCC (Federal Communications Commission) eingeschaltet und starke Bedenken über diese Vorgehensweise geäußert. Eine Blockade des Dienstes sei nicht im Interesse der Kunden und sei zudem nicht durchsetzbar, da auch Dienste wie Skype oder auch Google Plus mit Hangout Videotelefonie unterstützen.

Verbrauchte Daten ist das Problem!
Aufgrund der neuen Tarife in den USA haben die Netzbetreiber Sorge, dass aufgrund der neuen Dienste auch mehr Daten verbraucht werden. Diese Daten könnten dank der „Unlimited-Verträge“ deutliche Mehrkosten für den Netzbetreiber verursachen. Aufgrund dessen wird einfach dem Feature ein Riegel vorgeschoben, indem man für dieses eben zahlen muss. Wenn sich die amerikanische Behörde schon eingeschaltete hat, denken wir, dass AT&T wenig Chancen haben wird, das Feature kostenpflichtig anzubieten. Da die USA eine gewisse Referenz für unseren Markt darstellt, werden die hiesigen Netzbetreiber auch zweimal überlegen.

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