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Wir haben schon einmal darüber berichtet, dass Apple sich öffentlich bei Gericht über den Aufpasser der Wettbewerbsbehörde beschwert hat und dass man der regulären Arbeit nicht nachgehen könnte, da der Mitarbeiter bei vielen entscheidenden Prozessen anwesend ist, wo er eigentlich keinen Zugang haben dürfte. Apple hat deswegen Klage bei Gericht eingereicht und der Richter gab dem Antrag vorerst statt, den Fall zu prüfen. Nun hat das Berufungsgericht aber entschieden, dass der Aufpasser weiterhin bei Apple bleiben darf, aber die Untersuchung von nicht relevanten Themen ein Ende haben wird. Die Grenzen sollen klarer abgesteckt werden und es bestehen keine Zweifel, dass Apple dies auch tun wird.

Apple wird wahrscheinlich verlieren
Wie es im Moment aussieht, ist sich das Justizministerium sehr sicher, was den Fall rund um die Preisabsprachen bei eBooks im App Store angeht. Man habe schon einige Beweise sammeln können, die gegen Apple verwendet werden und auch im Gerichtsverfahren zur Geltung kommen. Leider kann sich einer der Hauptverantwortlichen, Steve Jobs, nicht mehr zu den Ereignissen äußern. Wir werden sehen, wie der Richter Ende Mai entscheiden werden.

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Ein Kommentar

  • Wäre ja noch schöner, wenn ein Konzern den Kontrolleur des Kartellamts einfach mit Verweis auf die hohen Kosten loswerden könnte. Und zugleich, bei dem was Apple durch die Absprachen schon eingenommen hat, dürften die wenigen tausend Euro pro Woche so gut wie nichts sein.