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Schon im Jahr 2011 wurde eine Klage gegen Apple eingereicht, die das Ziel hat, den Apple-Store zu öffnen und eine Alternative für den App-Store anzubieten. Grundlegend geht es darum, dass Apple mit dem App Store alle Apps genauestens kontrolliert und keinen anderen App-Anbieter-Markt unter iOS zulässt. Apple hat nun durch seinen verantwortlichen Rechtsanwalt bekannt gegeben, dass das geschlossene System in den Augen von Apple keinen „illegalen Tatbestand“ darstellt und das Verfahren geschlossen werden soll. Ob der zuständige Richter auch so denkt, ist natürlich noch nicht bekannt.

Apple kontrolliert keine Preise!
Als Argument gegen die eingereichte Klage wirft Apple das Argument ein, dass die Preise frei von den Entwicklern gewählt werden dürfen und auch die Veröffentlichung der App nach klar offengelegten Richtlinien funktioniere. Wer sich also an die Richtlinien hält, kann sich sicher sein, dass die App auch im App Store erscheinen wird. Einen anderen App-Store-Anbieter sieht Apple sehr kritisch, da die Frage der Sicherheit nicht geklärt ist und man damit Schadsoftware in das System schleusen könnte.

Wir sind der Meinung, dass die Anzahl der Apps im App-Store für jeden Anwender ausreichen ist und man keinen zusätzlichen Store benötigt. Wie seht ihr das?

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7 comments

  • Ich verstehe die Kritik nicht ganz, jeder der alternativen will soll sein iPhone jailbreaken oder eben zu Android oder sonst was greifen! Es ist ja nicht so, dass dieser Umstand nicht genug kommuniziert wird und daher unbekannt ist, bevor man sich ein iPhone/iOS-Gerät zulegt! Und viele iPhone-Käufer wollen es auch gar nicht anders, sie wollen ein geschlossenes System, das einfach funktioniert und sind auch bereit, dafür einen Aufpreis zu bezahlen!
  • Immer wieder interessant wie bei den Fanboys das kritische Denken aussetzt, wenn es um Apple Themen geht. Da darf dann nichts negatives geäußert werden, weil alles was Apple macht, ist gut. Mal ehrlich, ohne Zweifel stellt Apple sehr gute Produkte her, die zwar in manchen Bereichen beschränkten Funktionsumfang bieten (bzw. alternative, und manchmal eher schlechter gelöste Bedienungsmöglichkeiten - wie z.B. Dateiverwaltung: Es geht zwar, aber ganz optimal ist es nicht.) Der Apple Store ist auch einer dieser Kritikpunkte: Ich habe wenig Erfahrung mit dem Play Store, aber da ich ein iPhone habe, kann ich sagen, dass die Qualität der Apps im Apple App Store sehr gut ist, auch wenn manche Apps aufgrund der oben beschriebenen Einschränkungen leiden. Beispiel: Dropbox. Fotos hochladen geht aus der App heraus. Aber um z.B. eine PDF-Datei hochzuladen, muss ich in die App gehen, wo die PDF-Datei abgelegt ist. Dann "Öffnen mit" und Dropbox auswählen. Wieder gilt: Es funktioniert, aber mit der Apple nachgesagten intuitiven Menüführung passt das nicht zusammen. Durch die "Zensur" erreicht Apple, dass "Schadsoftware" draußen bleibt, was natürlich das Hauptargument für diesen Mechanismus des Einreichens und der Kontrolle ist. Aber es geht jetzt hier nicht darum, dass - wie ihr es in eurem letzten Satz schreibt - zu wenig Apps verfügbar sind, sondern dass Apple seine Machtposition ausnützt, um zu entscheiden was rein darf. Selbst wenn eine App keinen schädlichen Code (wie beispielsweise die Übermittlung von persönlichen Daten im Hintergrund) enthält, kann es passieren, dass die App nicht zugelassen wird. Zwei Beispiele: - Camera+: In diesem App wurde vor langer Zeit die Funktion eingeführt, dass die Lautstärke-Tasten zum Auslösen verwendet werden konnten (lange bevor Apple diese Funktion offiziell eingeführt hat). Die App wurde daraufhin sofort verbannt, obwohl das eine geniale Idee war (wie man an der späteren Umsetzung durch Apple sieht). Die Knöpfe des iPhones für andere Funktionen zu verwenden widerspricht den App Store Richtlinien. - iKamasutra: Eine sehr umfangreiche App mit schemenhaften Skizzen unzähliger Kamasutra-Stellungen, die mir den ein oder anderen interessanten Moment verschafft hat. Die Entfernung dieser App mit der Begründung "Es sei zu viel zu sehen." war lächerlich. Darum verstehe ich die Klage nach einer Öffnung des iPhones. Es geht hier ja weniger um die Öffnung des App Stores, aber eine Möglichkeit wie bei Android Programme aus "unbekannten Quellen" zu installieren, wäre eigentlich zeitgemäß, auch wenn wir es wahrscheinlich nie auf einem Apple-Gerät erleben werden. Wer es nicht nutzen möchte - und damit das Risiko, sein iPhone durch Schadsoftware zu gefährden, ausschließen will - kann es ja lassen. In diesen hier beschriebenen Erklärungen sehe ich u.a. übrigens auch die Vermutung bestätigt, dass sich Apple mit dem iPhone über kurz oder lang nicht durchsetzen wird und Marktanteile verlieren wird. Sie begehen den gleichen Fehler wie vor einigen Jahren mit den Computern: keine offenen Standards. Entschuldigt die Länge des Postings, ich hatte keine Zeit mich kurz zu fassen!
  • Navh der Logik von Apple und auch MacMania sind Monopole erstens nichts schlechtes und zweitens nicht existent. Allein schon die Aussage "offengelegte Kriterien" ist ein Witz. Alles Interpretationssache wie man an den verbotenen (bze erlaubten) Apps zum Thema freie Haut, Religion und Krieg sehen kann.
  • Verstehe ich nicht ganz. Warum sollte Apple nicht nur seinen eigenen App Store anbieten dürfen ? Beim Kindle gibt es doch auch keinen anderen Store. Da kann man auch nur Bücher von Amazone laden.