Nachdem Google schon mitten in der Verhandlungen rund um einen Streaming-Dienst steckt (wir haben soeben berichtet), gibt es nun auch Informationen, die Apple betreffen. Laut neuesten Meldungen sei Apple auch mitten in den Verhandlungen über einen Streaming-Dienst, dennoch stellt sich eine Musiklabel quer, nämlich Sony Music. Anscheinend seien die Vorstellungen der Preisgestaltung durch Apple für Sony nicht akzeptabel und man könne die Musik zu diesem Preis nicht anbieten.

6 Cent für 100 Songs?
Wenn man sich den angepeilten Preis von Apple durch den Kopf gehen lässt, wird man feststellen, dass die Musiklabels wohl gar nichts mehr dabei verdienen. Betrachtet man aber die Masse die Apple ausliefern könnte, wären 6 Cent pro 100 Songs sicherlich ein lukratives Geschäft. Mitbewerber wie Pandora zahlen hingegen 12 Cent pro 100 Songs, was natürlich ein wesentlich besserer Preis ist. Sony will von diesen 12 Cent nicht heruntergehen und wehrt sich damit gegen Apple.

Es sollte schon zum iPhone 5 kommen
Auf Grund der sich ziehenden Verhandlungen, hat Apple die Pläne eines iRadio zum Start des iPhone 5 verwerfen können. Vielleicht wird Apples neues „Feature“ bei kommenden Produkten eine App namens „iRadio“ sein. Wir sind gespannt, wie lange die Verhandlungen noch andauern werden

Wollt ihr solch einen Dienst?

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5 comments

  • Also wenn Apple den Preis für Streams auf 0,006 Cent runterhandelt dann wird die Musikbranche endgültig sterben, da der neue Streamingdienst auf Kurz oder Lang die iTunes (99c) Käufe kanibalisieren wird. Wenn ich mir denke dass so mancher Mobile-Internet-Netzbetreiber nur für die "LIEFERUNG" eines 6MB Streams alleine schon ca. 2,4 Cent verlangt. Auf welchen Grund hinauf soll sich ein Musiker dann noch freuen/produzieren? "Wuhuuu, mein Song ist in den Charts auf Platz 1 und ich habe diese Woche 1.000.000 Streams gehabt. Das wären dann 60€" Selbst mit 5 mio Streams PRO TAG könnte so eine 5 Köpfige Band (abzüglich Steuer) gerade mal so überleben. dabei ist dann aber noch lange keine Rede mehr von den 20 Mitarbeitern die an die Produktion beteiligt waren. Und btw. nicht mal 0,05% der existierenden Künstler werden jemals überhaupt 5mio Streams pro tag haben.
    • Ich hoffe, deine Rechnung basiert auf einem Denkfehler und nicht auf der Gehirnwäsche der Musikverwerter. Andererseits, wer von "0,006 Cent" und "0,05%" spricht und dabei erstens den Inhalt des Artikels ignoriert und zweitens auf Quellen verzichtet, zeigt deutlich dass es mehr als nur ein Denkfehler ist der diesem Post die Basis bildet.
      • In der Tat bin ich erstens einer derjenigen welche von Rechteverwertungsgesellschaften Geld beziehen und zweitens kann ich rechnen. Und wer bist du? Hast du aufbauendere Zahlen als die meinen, dann nur her damit. Denkst du 6 Cent per 100 Streams ist ein fairer Preis? Dann wünsche ich dir dass du für deine Arbeit (was auch immer diese sein mag) auch nur noch einen Bruchteil an Gehalt bekommst.
      • also wenn mir persönlich die Musik gefällt, dann will ich sie nicht nur per streaming hören, sondern IMMER und Überall... Man muss halt den Käufern einen Mehrwert bieten, als "nur" die Musik (siehe z.B. die Boxsets und Vinyl-Size-Books von TRISOL Music). Nur seine Musik auf CD-Pressen und mit einem Cover und Inlay versehen lockt keinen mehr hinter dem Ofen hervor...