Einige von euch können sich sicherlich noch an das Interview erinnern, als Steve Jobs klarstellte, dass Apple nie und nimmer ein kleineres iPad auf den Markt bringen wird. Steve gab an, dass man sehr viele Größen und Formen ausprobierte und sich ein 9,7-Zoll-Tablet als ideal darstellte. Auch mit dem Fortschritt des Retina-Displays wich der Apple-Mitgründer nicht von seiner Meinung ab. Nun stellen sich immer mehr Apple-Fans die Frage, ob Steve Jobs hier nicht falsch reagiert hat. Wir haben uns diese Frage etwas genauer durch den Kopf gehen lassen und uns eine Meinung gebildet.

Steve Jobs konnte nicht hellsehen!
Als das iPad auf den Markt kam, gab Apple die Richtung vor und alle Hersteller haben sich nach diesem „Vorbild“ orientiert. Erst nach einigen Monaten/Jahren setzten Hersteller auch auf ein anderes Format und ebneten damit den Weg für das iPad mini. Hätte Steve Jobs diese Entwicklung noch mitbekommen, hätte auch er erkannt, dass dieser Markt durchaus interessant sein könnte für Apple.

iPad mini überholt iPad…
Selbst führende Analysten konnten nicht absehen, dass Apple mit dem iPad mini solch eine Erfolg erzielen würde. Anscheinend haben sehr viele Kunden genau auf dieses Gerät gewartet und vielleicht ist Apple ein Jahr zu spät mit diesem Produkt auf den Markt gekommen. Dennoch konnte Apple sehr viele Kunden überzeugen.

iPad das „Pro-Gerät“!
Schlussendlich gibt es nun eine Entwicklung, die sehr deutlich abzusehen ist. Das Ur-iPad wird zum Business und Pro-Gerät werden, welches nicht mehr so weit verbreitet sein wird. Das iPad mini hingegen wird zum privaten „Fun-Gerät“, das auch noch günstiger ist als der große Bruder. Dies hätte Steve Jobs wahrscheinlich nicht erwartet, als er das erste iPad der Öffentlichkeit vorstellte.

Fazit ist, dass Steve Jobs sicherlich anfänglich richtig reagiert, dennoch zu sehr an seinem Standpunkt festhielt, sodass Apple erst nach seinem Tod das Produkt an den Start bringen konnte.

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