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Die Probleme, die mit dem neuen Galaxy Note 7 zusammenhängen, bleiben weiterhin sehr stark in den internationalen Presse vertreten. Nun wurde bekannt, dass enormer Zeitdruck bei der Herstellung der Akkus dafür gesorgt hat, dass diese nicht fachmännisch verarbeitet worden sind und deshalb auch die Brandgefahr besteht. Samsung soll aufgrund des Verkaufsstarts des iPhone 7/Plus nochmals einen größeren Druck auf den Zulieferer ausgeübt haben und dieser hat dann bei der Produktion geschlampt.

Viele Akkus betroffen
Wie es scheint, sind nicht nur ein paar Geräte von dem Fehler betroffen, sondern ein größerer Teil. Samsung ist dabei alle Geräte zurückzuholen, was bei 2,5 Mio. Stück aber keine leichte Aufgabe ist. Um das Risiko bei noch nicht zurückgeholten Geräten zu minimieren, versucht der Konzern das Risiko herunterfahren, indem via Update die Ladungskapazität des Akkus auf 60 Prozent herabgesetzt wird. Hier droht aber neues Ungemach, denn dieses geplante Update soll gegen Android-Richtlinien verstoßen. Bei vielen Nutzern ist das Vertrauen aber bereits erloschen und man wechselt zu Konkurrenz.

Apple ist der Nutznießer aus dieser Situation und wird auch in den nächsten Monaten noch deutlich von diesem Fehler profitieren. Wir sind gespannt ob sich Samsung von diesem großen und unnötigen Fehler erholen wird.

ÜBERBloomberg
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