Wie schon direkt nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen zu sehen war, waren die Börsianer nicht gerade angetan von Apples Ergebnissen, obwohl diese ein Rekordniveau erreicht haben. Grund für die Verstimmung der Aktionäre war, dass die erwarteten 50 Millionen iPhones nicht an den Kunden gebracht werden konnten. Apple verfehlte das Ziel nur um knapp 2 Millionen Geräte und zog damit den „Ärger“ der Anleger auf sich. Doch nicht nur die fehlenden iPhone-Verkäufe, sondern auch die „geschrumpfte“ Gewinnspanne war Grund für den fallenden Aktienkurs. So konnte Apple im vergangenen Quartal mit weniger Umsatz mehr Gewinn erzielen. Apple nähert sich laut Einschätzungen jetzt einer branchenüblichen Gewinnspanne bei den Geräten. Ausgenommen ist hier aber das iPhone, welches immer noch eine sehr hohe Marge aufweist.

Analysten sehen Potential!
Doch gibt es auch positive Stimmen, die weiterhin an den Aufstieg von Apple glauben. führende Analysten gehen davon aus, dass der Kurs von Apple noch öfter durch ein Wechselbad der Gefühle gehen wird und bei jedem neuen Produkt (innovatives Produkt) in die Höhe schnellen wird und sich dann im Laufe der Zeit wieder normalisiert. Daher ist ein durchschnittliches Kursziel zwischen 600 und 700 US-Dollar immer noch möglich und durchaus realistisch. Grundlegend wird die Aktie aber nicht mehr gehypt und wird auch von den „good to buy“ Listen heruntergenommen.

Fazit!
Apple ist nun auf einem realistischen Aktienniveau angekommen und wird sich in diesem Bereich sicher weiter halten können. Enorme Kurssprünge sind aber im Moment nicht zu erwarten. Allen Anlegern wird geraten die Aktien zu behalten, da diese sicherlich noch an Wert gewinnen werden.

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Ein Kommentar

  • Die sind doch gestört: "Wir gauben an den Aufstieg von Apple" Da sieht man in was für einer Welt diese Aktionäre und Börsianer leben - wertvollstes Unternehmen, Milliardengewinne sind einfach nicht genug. Ds Prinzip der Börse. Und da wundert sich noch einer, dass Banker und Aktionäre verabscheut werden?