Wie nun aus dem Fall des Start-up ReDigi hervorgeht, ist es nicht erlaubt, erworbene MP3-Files direkt weiterzuverkaufen. Dieses Urteil fällte ein Gericht in den USA und bezeichnete den „Flohmarkt für MP3s“ als nicht tragbar. Das Start-Up würde durch den Vertrieb von bereits erworbener Musik gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen und würde auch die Rechte der Musiker und Autoren verletzen. Im Falle einer Einwilligung der Künstlers, ist der Sekundärvertrieb jedoch ohne Probleme möglich.

Amazon will diesen Markt für sich!
Anscheinend hat Amazon diesen Prozess mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, da das Unternehmen fast alle Patente in diesem Sekundärbereich besitzt und sicherlich in den nächsten Jahren solch einen Markt aufbauen möchte. Wie sich Amazon die doppelte Verwertung von Musikstücken vorstellt, ist leider noch nicht klar. Vielleicht wird es irgendwann möglich sein, gebrauchte Musik an Dritte zu verkaufen.

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