iPad Air

Es ist bekannt, dass Apple mit dem iPhone 5S und dem iPhone 5C eine enorme Gewinnspanne ausweisen kann und dass diese beim iPad 3 oder beim iPad 4 nicht so groß ausgefallen ist. Nun ist die Berechnung der Produktionskosten des iPad Airs aufgetaucht und man hat mit Erstaunen feststellen können, dass Apple im Vergleich zu den früheren Modellen deutlich weniger pro Modell ausgibt als erwartet. In Summe werden ca. 274 US-Dollar für die 16 GB-Variante des iPad Air fällig. Somit hat Apple ein Gewinnspanne von gut 230 US-Dollar und kann somit 42 US-Dollar mehr aus dem iPad herausholen als mit dem iPad dritten Generation (und damit auch vergleichbar mit der vierten Version).

Doch Apple verdient sich nicht mit dem iPad 16 GB dumm und dämlich, sondern mit der 128 GB-Variante, das eine Gewinnspanne von fast 600 US-Dollar aufweisen kann. Apple verlangt aufgrund des Speicherzuwachses extreme Aufschläge und kann daher die Marge deutlich steigern. Wie aus den Lieferzeiten der verschiedenen Modelle hervorgeht, könnte diesmal diese Masche wirklich aufgehen und die Marge könnte beim iPad deutlich besser ausfallen als bei den letzten Produktstarts. Wer aber das beste Preis/Leistungsverhältnis haben möchte, sollte zum iPad 16GB Wi-Fi greifen.

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9 comments

  • Gespart wurde bei dem Ding eindeutig. Ich halte zwar nichts von Droptests oder dergleichen, aber das Display des iPad Air bricht bereits, wenn es auf weche Erde fällt! Vermutlich kann man das Gerät auch leicht per Hand auseinander brechen. unbegreiflich wie so ein filigranes instabiles Gerät es durch Apples Qualitätskontrollen geschafft hat.
    • Hast du einen Videobeweis, bei dem klar und deutlich zu sehen ist, wie ein iPad Air auch weiche Erde fällt und das Display zerbricht? Dann immer her damit, ansonsten: glaub ich dir nicht wirklich! ;-)
      • Natürlich habe ich den, sonst würde ich soetwas nicht behaupten. http://www.youtube.com/watch?v=6JNTx4zy19w#t=48 die Aufmachung des Videos gefällt auch mir keineswegs. Allerdings sind Droptests teuer, und nur Chaoten wie der haben das nötige Geld für sowas... Ab 0:47 sieht man, wie das iPad auf weiche Erde fällt. Als er es wieder aufhebt ist das Displayglas zersplittert. Der Falltest danach zeigt in der Zeitlupe, wie wenig Wucht des Aufpralls vom Rahmen des Gerätes aufgenommen wird. Stattdessen wird die ganze Kraft direkt an das Glas weitergeleitet, was natürlich nicht gut gehen kann.
      • Hab das Video zwar nur überflogen, aber wer sagt, dass in dieser Erde nicht Steine vorhanden waren? Das sage ich in erster Linie nicht, um das iPad Air zu verteidigen, denn ich glaube gern, dass es durch die extrem dünne und leichte Bauweise einiges an Robustheit eingebüßt hat, sondern, weil ich dies aus meinem eigenen Garten kenne. Erde am Boden enthält eben oft auch harte Gegenstände, daher ist dieser Test nicht wirklich aussagekräftig. Zumal der Tester - wenn ich mich nicht verhört habe - sogar von "Rocks" im Zshg. mit der Erde gesprochen hat. Leider sitze ich gerade vor einem mobilen Gerät mit schlechten Boxen und konnte daher den genauen Text nicht eruieren. Vielleicht sehe ich mir das Video zu Hause nochmals an.
  • Ihr wisst aber schon das die Teilekosten allein keinen Preis machen, oder? Ich finde diese Vergleiche richtig dumm, sorry, aber die sagen nix aus, wozu also diese Vergleiche anstellen? Wo ist der Sinn?