In letzter Zeit gibt es eine große Debatte über das Verhalten der amerikanischen Netzbetreiber im Bezug auf die Sperrung verschiedener Dienste des iPhones. Konkret handelt es sich bei den neuesten Diskussionen um die Blockierung von Facetime über 3G-Verbindungen. Dieses Feature wird von Apple ab iOS 6 für viele iPhone-Besitzer zur Verfügung gestellt. Aufgrund der erhöhten Datenmenge, die bei den Netzbetreibern anfallen, hat sich AT&T entschieden die Funktion nur bei einem gewissen Tarifpaket anzubieten. Alle anderen Tarife werden mit nicht mit diesem Feature ausgestattet. Natürlich kommt nun die Frage auf, warum AT&T das machen kann, wenn es Alternativen wie Skype oder auch Google Hangout gibt.

Facetime ist vorinstalliert.
Einziger Grund warum AT&T dieses Feature blockieren kann ist der Fakt, dass Facetime als vorinstallierte Software auf dem iPhone verfügbar ist. Wäre dies nicht der Fall und Facetime wäre eine ganz normale App, die Apple über den App Store zur Verfügung stellen würde, hätten die Netzbetreiber aufgrund der gesetzlichen Lage nicht die Möglichkeit den Dienst zu unterbinden. Genau deswegen kann man über Skype ohne Probleme und auch ohne Begrenzung der Netzbetreiber Videotelefonieren. Sollte Apple also keinen Gefallen an der Blockade des Features finden, könnte Apple die App von iOS 6 entfernen und einfach über den App Store vermarkten. Das Problem seitens Apple ist, dass nicht jedes iPhone mit diesem Feature ausgestattet wird und dies die Position der App verschlechtert.

Was meint ihr? Sollte Apple Facetime als separate App anbieten, oder ist euch die Einstellung der Netzbetreiber egal?

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