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Wenn einmal ein altgedienter und äußerst renommierter Tech-Journalist sich in einem langen Artikel negativ über die Qualität der Software von Apple äußert, sollte sich das Unternehmen darüber Gedanken machen. Gemeint ist Walt Mossberg, der einst für das Wall Street Journal geschrieben hat und jetzt bei The Verge und re/code aktiv ist.

Bevor er zu seiner harten Kritik ansetzt, lobt er zunächst Apples exzellente Hardware. Sie ist seiner Ansicht nach die Beste auf dem Markt, allerdings kann die Software nicht mithalten. Er ist der Meinung, dass Apple seine Apps dringend überarbeiten muss – egal ob iOS, OS X oder iCloud: Vielfach sei die Software zu komplex oder es haben sich Bugs eingeschlichen bzw. fehlen Features – Zitat:

„Mir ist aufgefallen, dass Apples wichtigste Apps, sowohl unter iOS als auch unter OS X, in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit immer mehr nachlassen. Es sieht fast so aus, als hätte Apple diese Programme aus den Augen verloren und würde lieber neuen Träumen wie Smartwatches und Autos nachhängen.“

Konkret nennt Mossberg als Negativ-Beispiele iTunes am Mac, das schwerfällig und überfrachtet sei. Die Mail-App sowie Fotos seine langsam und fehlerbehaftet, was nicht Apple-Qualitität entsprechen würde. Die größte Schwäche aber seien die iCloud-Services.

Das Fazit des Apple-Experten lautet, dass die Programme zwar grundlegend funktionieren, so viele kleine Fehler sich aber summieren und somit kein Zufall sein können. Dadurch werde der Spaß in Kombination mit der tollen Apple-Hardware in Frage gestellt.

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema?

 

QUELLEThe Verge
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13 comments

  • Ist eigentlich jemanden aufgefallen, dass Apple inzwischen nicht mehr iWork für das Büro und Business bewirbt sondern überall explizit MS Office? Auf den Produktseiten sieht man auf den Displays die Office Apps, auf der Unternehmenswebsite wird für MS Office for Mac geworben - offenbar ist sich Apple bewusst, dass sie sich lächerlich machen würden, wenn sie ihre Schülerversionen bewerben würden. ^^
  • Den Nagel auf den Kopf getroffen.. Die Software wird teilweise wirklich immer fehlerhafter, wenn man sie jetzt mit den alten iOS (iOS 6) oder OS (Leopard) Betriebssysteme vergleicht.. Zwar nicht so umfangreiche Funktionen, aber wesentlich stabiler.
  • Diese Kritik von Mossberg war mal dringend nötig.Ich arbeite mit iWork und früher auch mit MacOffice von Microsoft. Will aber nicht 2 Office auf meinem Mac.iWork von Apple hat nie wirkliche Fortschritte gemacht — auch die anderen Standardprogramme von Apple wie Mail, Erinnerungen, Kalender etc. wären verbesserungswürdig.Ich benutze aber all diese Programme, weil sie im Applesystem besser integriert sind, als jene von Drittanbietern.Mit der Apple-Hardware bin ich allerdings recht glücklich. Und... MacMania.at finde ich auch sehr gut!!!
  • Welche exzellente Hardware meint er? Den Mac mini der seit gefühlten Jahren kein Update mehr hatte? Den Mac Pro, technisch inzwischen verstaubt? Oder das thunderbolt/cinemadisplay mit seiner anti Retina Auflösung? Oder meint er das neue Mac Book mit langsamen Chip und nur einem USB Stecker der nichtmal kompatibel zu den USB Steckern ist, die man derzeit (noch) verwendet?
    • sorry, aber der mac mini stand 2012 war der beste bis damals und bis heute. alle mini-updates nach 2012 sind der größte mist. ebenso mackbook, unbrauchbar ist das zeug geworden. also bodypainter gefühlte updates gibt es nur leider ohne glücksgefühl.
  • Itunes nutze ich jetzt nicht so oft. Und mail scheint mir wirklich langsam zu sein. Sonst bin ich aber recht zufrieden. Das einzige was mich persönlich dtört, aber dass ist nicht apples schuld, ist numbers, pages und keynote. Das liegt aber daran, dass ich mit microsoft in die computerwelt geführt wurde und beruflich nutze. Mir scheint das simole dinge in m excel bei pages sehr kompliziert gehandhabt werden.