Teaser - Android

Vom Antivirensoftware-Entwickler Eset wurde ein neuer mobiler Trojaner entdeckt, der in den letzten Tagen unter Android sein Unwesen treibt. Er – von den Entdeckern „Simplocker“ genannt – verschlüsselt die Daten auf dem Smartphone. Anschließend wird versucht den Nutzer zu erpressen. Auf dem Smartphone wird nämlich eine Meldung eingeblendet die behauptet, dass mit dem Smartphone kinderpornografische und sodomistische und zoophile Inhalte sowie „andere Perversitäten“ abgerufen und verbreitet worden sind und dass man dies mit einem Betrag von ca. 16 Euro wieder in Ordnung bringen könnte.

Natürlich stimmt nichts dergleichen. Es ist aber wieder ein Beweis dafür, wie sehr die Plattform mit Malware zu kämpfen hat. Auf der WWDC 2014 hat Tim Cook selbst bestätigt, dass rund 99 Prozent aller Viren, Trojaner oder Schadsoftware unter Android zu finden sind. Somit sind iOS und auch Windows Phone die sichersten Betriebssysteme, die es auf dem Markt gibt. Android kann hier nicht glänzen und bekommt zunehmende Probleme mit diesem Thema. Wahrscheinlich schreckt sich Apple aus diesem Grund auch eine Schnittstelle zu Android bereitzustellen, da diese eine gefundenes Fressen für alle Hacker und Bösewichte wäre.

QUELLEDerstandard
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3 comments

  • und wieder wird nicht erwähnt, dass dieser Trojaner nicht im Play Store ist und dort auch nie landen wird. Android hat so wenig mit Malware zu kämpfen wie iOS, es sei denn, man installiert Apps von außerhalb des Stores. Dann muss man halt aufpassen.
  • Kein Wunder, während das von allen Seiten bemängelte Apple-Gefängnis das System und die Apps perfekt vor Angriffen schützt, hat jede App unter Android standardmäßig auf alles Zugriff. ... Ja, ich weiss, theoretisch muss man die Zugriffe erlauben. Doch zum einen versteht doch keiner welcher Zugriff jetzt wichtig ist und was mit den kryptischen Meldungen überhaupt gemeint ist, zum zweiten verweigern die meisten Apps den Dienst einfach, wenn man nicht alle Zugriffe frei schaltet. Dass dies aber Grund für Apple ist den Zugriff zu verbieten, bezweifele ich. Das tut Apple aus dem gleichen Grund wie immer: Um den Kunden zur Nutzung des Apple-Universum zu zwingen.