Eine Studie der US International Trade Commission empört im Moment sehr viel Umweltschützer. Die Studie befasst sich mit der Verwertung von Elektroschrott und den Export in Dritte-Welt-Staaten, wie beispielsweise Nigeria. Grundlegend besagt die Studie, dass deutlich weniger Elektroschrott in diese Länder geliefert wird, als eigentlich gedacht. Demnach wird nur ein kleiner Bruchteil des anfallenden Schrotts exportiert, der Rest wird in den jeweiligen Ländern wiederverwertet. Natürlich werden immer mehr Rohstoffe aus recycelter Ware gewonnen, dennoch werden rund 1,2 Millionen Tonnen Elektroschrott in Nigeria abgeladen.

Studie ist falsch!
Im Moment gibt es sehr viele Verfahren gegen staatliche Einrichtungen und Behörden, die den Export von Elektroschrott genehmigt haben. Mit dieser Studie versucht man die Auswirkungen etwas herunterzuspielen und Dienste wie Bloomberg oder das WSJ spielen den Angeklagten mit solch einer Berichterstattung sicherlich in die Hände. Wie stark der Export von elektronischen Gütern ist, kann nicht beziffert werden, da viele Hersteller ihren Schrott als „Second-Hand-Ware“ deklarieren und in andere Länder verschiffen, auch wenn die Geräte nicht mehr funktionieren.

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