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Bekanntlich steht Apple bezüglich des verschlüsselten iPhones eines Attentäters von San Bernardino unter enormem Druck. Auf diesem sollen sich möglicher Weise interessante Hinweise befinden, weshalb das Justizministerium Apple über einen Gerichtsbeschluss zwingen will, eine Hintertür zu schaffen, um an die Daten es iPhones zu kommen. Allerdings wehrt sich Apple bis jetzt dagegen und bekommt auch beispielsweise Unterstützung von Google, Facebook und Microsoft.

US-Behörden lassen nichts unversucht
Um ihr Ziel zu erreichen, lassen die US-Behörden derzeit nichts unversucht und greifen zu Methoden, die nicht unbedingt der feinen Art entsprechen. In einer Stellungnahme vor Gericht wurde nämlich von der US-Polizei angegeben, dass es „eine Reihe von Fällen“ gebe, wo Tatverdächtige nicht mehr Wegwerf-Handys mit Prepaidkarten zur Kommunikation nutzten, sondern auf Grund ihrer Verschlüsselungstechnik iPhones verwendeten. Konkrete Beispiele wollte bzw. konnte die Polizei aber nicht angeben. Allerdings berichteten sie von einen Telefonat, wo ein Gefängnisinsasse das Verschlüsselungssystem als „Geschenk Gottes“ bezeichnete.

 

Es ist klar, dass hier versucht wird, die Öffentlichkeit gegen das iPhone aufzubringen und ins schlechte Licht zu rücken. Wir werden sehen, ob diese Art der Stimmungsmache gegen Apple Erfolg haben wird.
QUELLEWirtschaftsblatt
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Ein Kommentar

  • Passend zu dem Bezirksstaatsanwalt, der von einem "Cyber Pathogen" sprach, welches sich angeblich auf dem iPhone aus San Bernadino befindet und in wenigen Tagen das Internet der USA zerstören wird, wenn das Gerät nicht sofort entschlüsselt wird.