Eigentlich hat man nicht mehr daran geglaubt, dass der Deal zwischen Drei und Orange vom Seiten der EU genehmigt werden wird. Nun hat sich die EU von den Argumenten und Zugeständnissen von Drei doch erweichen lassen, dem Deal zuzustimmen. Zudem kommt hinzu, dass die RTR (österreichische Behörde) den Deal auch genehmigt hat. So sind die beiden wichtigsten Institute nun auf der Seite von Drei und dem Deal steht nun nicht mehr viel im Weg. Einzig und alleine das Kartellgericht kann den Deal noch kippen. Hier wird aber erwartet, dass man sich dem Urteil der EU und der RTR beugen wird.

Frequenzen als Gegenleistung!
Der Deal konnte nur deshalb zu Stande kommen, da Drei verschiedenste Frequenzen in Österreich wieder frei gibt und anderen Netzbetreibern zur Verfügung stellt. Aufgrund dessen hat die EU nun entschieden, der Reduktion von vier auf drei Netzbetreibern zuzustimmen. Die Versteigerung der weiteren Lizenzen in Österreich wird aber erst im Jahr 2013 durchgeführt. Zudem muss Drei, falls es nötigt ist, weitere Frequenzen die österreichweit gelten, abtreten (hierbei handelt es sich um 2,6 GHz-Frequenzen).

A1 – Yesss! Deal!
In diesem Fall muss das Kartellgericht noch entscheiden, ob der Deal zustande kommen kann. Da Drei aber nicht mehr so bevorzugt ist, wie am Anfang der Verhandlungen, wird es hier auch keine großen Überraschungen geben. Zudem liegt ein Gutachten vor, welches den Deal sogar befürwortet.

Was dies nun für alle Orange-Kunden bedeutet ist noch unklar! Wir bleiben aber dran!

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