Kunden von Orange bangen immer noch über den Ausgang der Fusion zwischen Orange und Drei. Im Moment liegt der Fall in Brüssel und wird ausgiebig geprüft. Laut Angaben von Drei gibt es noch keine Indikatoren dafür, welches Ergebnis nach der Prüfung auf dem Tisch liegen wird. Sollte das Ergebnis aber positiv ausfallen, wird auch die RTR in Österreich dem Deal zwischen Orange und A1 höchstwahrscheinlich zustimmen (müssen). Wenn dieser Deal unter Dach und Fach ist, kann die Vergabe der neuen Funkfrequenzen in Österreich beginnen.

Frequenzen erst nach Deal!
So hat die RTR beschlossen, die Vergabe der Frequenzen erst nach dem Deal zwischen Orange und Drei zu vergeben. Sonst könnte es zu „Hamsterkäufen“ der beiden Unternehmen kommen, um an ein großes Spektrum zu gelangen. Die Frequenzen sind hauptsächlich für die Verbreitung von LTE in Österreich gedacht. Hier will „Drei“ eine Vorreiterrolle einnehmen und bis in das Jahr 2015 Österreich fast flächendeckend mit LTE versorgen.

Abschluss Ende Juni wäre wünschenswert…
Doch die Zeit sitzt dem Unternehmen im Nacken. So fordern sowohl Drei als auch andere Netzbetreiber wie T-Mobile, dass die Prüfungen in Brüssel noch bis Ende Juni fertiggestellt sind, damit die Vergabe der Frequenzen stattfinden kann. Die RTR ist aber eher ernüchternd und sieht die Vergabe der Frequenzen erst im nächsten Jahr. Wir werden sehen, wann wir mit der neuen Technologie rechnen können.

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