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Der Streit zwischen Apple und dem FBI bezüglich der Herausgabe von Informationen von einem iPhon 5C, welches einem Attentäter gehört hat, zieht immer größere Kreise und erreicht nun auch den Präsidentschaftswahlkampf in den USA. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat sich jetzt nämlich auch zu Wort gemeldet und fordert die Bevölkerung während einer Wahlkampfrede auf, Apple so lange zu boykottieren, bis Apple die Informationen herausrückt.

Interessant ist dabei, dass Trump in seinem Wahlkampf selbst immer wieder via iPhone twittert, weshalb er kurz nach seinem Aufruf hinzufügte, dass er sein iPhone so lange nicht mehr nutzen werde, bis Apple mit der amerikanischen Regierung kooperieren werde. In der Zwischenzeit werde er auf ein Samsung-Gerät zurückgreifen. Pikant an der Angelegenheit ist, dass eine Trump-Sprecherin im Vorfeld betont hat, dass der Präsidentschaftsbewerber kein iPhone nutze.

Donald Trump ist in diesem Wahlkampf schon öfter mit Attacken gegen Apple aufgefallen. Vor einigen Wochen hat er vom Konzern gefordert „die verdammten Computer“ in den USA zu bauen. Des Weiteren hat er Apple als arrogant bezeichnet. Natürlich ist hier einiges an Kalkül mit dabei, denn Medienpräsenz ist ihm mit seinen Aussagen sicher.

QUELLEFAZ
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2 comments

  • Der wirkt für mich als präsidentschaftskandidat genau so unseriös wie herr lugner in österreich. Es könnte aber auch sein, dass er den error 53 hat und deshalb sein iphone nicht mehr benutzen wird.
  • Ich hoffe, Apple und Co. bleiben standhaft. Man wird den internationalen Terrorismus sicherlich nicht dadurch beseitigen können, indem alle freiheitlich-demokratischen Grundrechte über Bord wirft. Um Diktaturen und radikale Regime und den daraus entstandenen Terrorismus zu bekämpfen, begeben sich die noch demokratischen Staaten immer mehr auf deren Stufe. Und was noch schlimmer ist: Die Bürger klatschen auch noch Beifall, weil sie wirklich meinen, dass dadurch ihr Leben sicherer würde. Was für ein fataler Irrtum Und Leute wie Trump, sind eh ein Fall für die geschlossene Psychiatrie. Vor diesen Menschen müssen wir mindestens so viel Angst haben wie vor den Terroristen. Sie stellen unsere Freheit zur Disposition und gefährden den Weltfrieden durch Hetze und das Schüren von diffusen Ängsten